Sitzen auf einer Tretmine?

Prof. Martin Haditsch, Mediziner und Hochschullehrer, hat sich in einem langen Interview über viele Aspekte der Corona-Pandemie und -Impfung geäußert:

Interessant sind speziell die Passagen über die Zählung von teilweise geimpften Todesfällen als ungeimpfte und das Langfristrisiko der Impfung: das dürfte auch Joshua Kimmich interessieren.

Ich hatte ja bereits früher qualifizierte Hochschulmediziner und eh. Chefärzte auf dem Blog, die sich ähnlich kritisch geäußert haben. Von einem Konsens DER medizinischen Wissenschaft kann also keine Rede sein. Und Kimmich hätte jedes Recht, die Impfung aus Vorsicht lieber noch ein Weilchen bleibenzulassen. Es geht ja gar nicht darum, ob noch etwas ganz Neues gefunden wird, sondern darum, ob irgendwann noch mehr von dem zugegeben wird, was manche bereits berichten.
Bei der Schweinegrippe dauerte es weniger als ein Jahr, bis es Berichte über Narkolepsie-Fälle nach der Impfung gab, aber mehrere Jahre bis endgültig klar war, dass diese Berichte stimmten und nicht fehlerhaft waren. Heute würde man sagen: keine Verschwörungstheorie.
Ähnliche Berichte über untragbare und häufigere Nebenwirkungen der Corona-Impfung gab es schneller. Und es würde noch etwas dauern, bis zugegeben würde, dass auch sie stimmen und inakzeptabel sind.

Hier zum Weiterlesen noch ein Artikel mit Details zum Interview von Prof. Haditsch

Es ist kalt. Normal!

Im Mai habe ich über das international kalte Frühjahr berichtet.
Hand aufs Herz: es ging in Deutschland auch mit einem Scheiß-Sommer weiter:

Wieder mal ein Scheiß-Sommer

Es wurde ein Sommer, wie er z.B. in meiner Kindheit in den 1970er Jahren häufiger vorkam: viel Regen, wenig Wärme.
Mein schönster Tag im August an der Nordsee war ein Tag mit Sonne und 21°C auf Langeoog:

Toller Strand auf der Seeseite, tolle Wellen, aber anders als 2007, 2009 und 2012 in diesem Jahr ohne jedes Südsee-Feeling. Damals in den heißen Jahren hatten wir im August einige Mal 30°C.
Dieses Jahr hätten sie an der Küste eigentlich keinen so echten Freibad-Tag gehabt, sagte uns ein Mädchen auf einem Reiterhof bei Dornum.
Daheim am Alpenrand war es ein wenig besser, denn bei uns war der Sommer im Juni:

Zu dem Zeitpunkt lag bei 2000 Meter noch ungewöhnlich viel Schnee, die Weilheimer Hütte in Sichtweite hatte deshalb noch geschlossen. Dann kam der große Juli-Regen, danach ein kühler August und dann kam der Herbst.
Nicht ganz so früh mit viel Schnee wie letztes Jahr, aber früher als vor zwei und auch vor drei Jahren lag auf 2000m Höhe wie hier auf der Seekarspitze wieder ordentlich Schnee:

Mitte Oktober 2021 Achensee: Schnee über 1600m

Es war zwar kühl, aber ein wunderbarer Touren-Oktober in diesem Jahr mit schönem, sonnigem Bergwetter und ohne Batz auf den Wegen. Normales Wetter ohne globale Erwärmung ist auch nicht unbedingt eine Katastrophe!

International blieb es auch ziemlich kalt

Im Frühjahrsbeitrag hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass es gleichzeitig nicht nur in Deutschland und Europa und vielen Regionen der Nordhalbkugel kalt war, sondern auch in Südafrika und Brasilien auf der Südhalbkugel.
Dieser Trend hat sich jetzt durch einen spektakulären Kälterekord bestätigt:
Die Wetterstation Scott-Amundsen am Südpol auf 2835m Seehöhe
(Wikipedia: Jahresdurchschnittstemperatur beträgt −49 °C, mit Schwankungen zwischen −13 °C und −82 °C) hat gerade einen neuen Allzeitrekord vermeldet, der in Deutschland kaum beachtet wurde:

Die Meldung rechts ist hier im Original nachzulesen.
Auch andere englischsprachige Medien haben die Nachricht gebracht:

Die Durchschnittstemperatur im Winterhalbjahr von -61°C von März bis September lag 2,5°C unter dem 30-jährigen Durchschnitt. Und das ist ein markanter Ausstieg aus jedem Erwärmungstrend, wie diese Zeitreihe grafisch aufzeigt:

Natürlich wird in vielen Publikationen der Eindruck bestritten, dass solche Minus-Rekorde, auch wenn sie in diesem Jahr vielfach aufgetreten sind, einen Erwärmungstrend widerlegen, aber das muss man nicht zu 100% ernst nehmen: eine fortgesetzte Reihe von Kälterekorden muss zwingend einen Erwärmungstrend irgendwann widerlegen. Nur wann das endgültig passiert ist, ist noch nicht klar.

Medienecho

Ich habe keinen vernünftigen Bericht in einem großen „seriösen“ deutschen Medium über den Rekordwinter in der Antarktis gefunden. Offensichtlich ist diese Tatsache, selbst mit (wenig überzeugenden) Relativierungen, nicht gut für den Glauben an das Klimawandel-Narrativ.
RTL hatte was dazu, aber garniert mit dem Blödsinn, dass es „in Europa drückend heiß“ war. Wir haben alle erlebt, dass es in Europa nicht drückend heiß war, jedenfalls nicht überwiegend, sondern vielleicht mal eine Woche im Süden oder Südosten, wo es regelmäßig mal heiß ist im Sommer. Normale Sommerhitze eben.
Diverse Wetterseiten haben es allerdings berichtet, und oppositionelle Medien haben sich die Kältewelle natürlich nicht entgehen lassen, um mal wieder ein wenig am Narrativ der gefährlichen und ewigen Erwärmung der Erde zu kratzen. EIKE hat natürlich berichtet. Nicht von der Scott-Amundsen, sondern von der dt. Neumayer-Station gab es sogar eine Zeitreihe mit stark fallendem Trend:


Dazu gab es davor schon einen Hintergrundbericht über die langfristige Abkühlung der Antarktis, der dadurch nur noch bestätigt wurde.

Die Mehrheit der Medienkonsumenten wurde darüber aber weit weniger informiert als über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien oder Australien.

Fazit

Daten, die auf ein Ende des Erwärmungstrends der letzten Jahrzehnte hinweisen, haben sich 2021 auffällig gehäuft und verdichtet. Das Phänomen ist global beobachtbar und passt besser zu einer Prognose des Klima-Außenseiters David Dilley, der eine Abkühlung ab 2020 vorhersagte, als zu den in vielen Medien beliebteren Modellen mit der ewigen Erwärmung:

Ausblick

Der Münchner Merkur kündigt seit September ständig und immer schriller einen harten Winter an:

Ich bin ja kein Experte und weiß deshalb nicht, wie der Winter wirklich wird, sondern lese nur und belustige mich mit den Texten:

Merkur warnt vor Kälte in der Erwärmung

Der Winter soll also normal werden, aber trotzdem irgendwie zu kalt für uns wärmeverwöhnte Klimageschädigte.
Ich übersetze das mal:
Es könnte kalt werden, aber bitte trotzdem nicht an der globalen Erwärmung zweifeln!
Aber vielleicht kommt es auch anders:
Wenn der Meteorologe kräht auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.

Impfung von Kindern – wissenschaftlicher Unsinn?

Der Streit der Politik mit der Stiko über die Impfung von Kindern und Jugendlichen im Juli ist noch in guter Erinnerung. Ebenso das dünne Feigenblatt der Begründung („Gefahr der sozialen Ausgrenzung“), mit der die Stiko dann im August dem Drängen der Politik doch nachgegeben hat. Diese Entscheidung wird weiterhin bezweifelt, weil das Risiko für die gefährlichen Herzmuskelentzündungen vor allem bei jungen Männern stark unterschätzt werde:

Gleichzeitig haben andere europäische Länder wie Dänemark und Schweden die Impfung mit dem Impfstoff von Moderna für Kinder gestoppt, berichtet die Pharmazeutische Zeitung:

„Myokarditis und Perikarditis“ sind Varianten der Herzmuskelentzündung

Neben den vorsichtigen (und vergeblichen) Zweifeln der Stiko, ob der Nutzen einer Impfung bei jungen Menschen die Risiken aufwiegen kann, gibt es unter Ärzten und Wissenschaftlern auch eine wesentlich radikalere Position, nämlich die, dass die Impfung (mit jedem der verfügbaren Impfstoffe) grundsätzlich schadet und ein echtes Desaster für die Gesundheit vor allem der Kinder und jungen Leute sind. Diese Position von mehreren Impfstoffexperten, u.a. Vanden Bossche, kann ich als medizinischer Laie nicht zuverlässig beurteilen.
Es lohnt sich aber, sie zu kennen, denn dass mit der Impfung von Kindern und jungen Menschen gegen eine Krankheit, vor der zunächst nur Alte und Vorerkrankte geschützt werden sollten, vielleicht etwas Grundlegenderes nicht stimmt, zeigen bereits die oben verlinkten Berichte mit milderen Einwänden.

Deswegen hier der noch wesentlich deprimierendere Bericht über die Thesen von Geert Vanden Bossche: