Hintergrund zu Lauterbach

Warum hat Lauterbach plötzlich schwere Impfnebenwirkungen ein bisschen zugegeben?
Die Spurensuche führt in einen freiheitsbedrohenden Sumpf aus korrupter Wissenschaft.

Warum hat Karl Lauterbach #ploetzlichundunerwartet schwere Impfnebenwirkungen zugegeben?
Prof. Michael Meyen hat dazu eine interessante Hypothese geäußert:

(Das ganze detailreiche Gespräch über die Medienwirklichkeit als Konstruktion gibt es bei Auf1)

Probleme mit Lauterbachs Lebenslauf

Über die Merkwürdigkeiten in Lauterbachs Lebenslauf gab es wie von Michael Meyen erwähnt diese 5 Artikel im Hintergrund:

Besonders brisant waren die Folge 3:

die Folge 5:

und eine Zusatzfolge über seine Bewerbung an der Uni Tübingen:

Und wie Michael Meyen im Interview berichtete, hatten es diese Recherchen tatsächlich auch schon in die WELT geschafft, als Lauterbach seinen Nebenwirkungs-Coup startete:

Durchaus möglich, dass die aktuellen „Enthüllungen“ über Springer-Chef Döpfner auch damit in Zusammenhang stehen, dass er bei WELT und BILD den Kritikern der Corona-Politik zu viel Raum gelassen hat. Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob ein solcher Bericht in einem Alternativmedium oder einem Mainstream-Medium erscheint.

Lauterbach selbst hatte jedenfalls früh geäußert, dass die Wahrheit in der Politik keinen Platz hat:

Dass er nach Belieben pseudowissenschaftlichen Unsinn erzählen kann und dafür in Mainstream-Medien nicht kritisiert wird, hat auch dieses Blog schon zwei Mal festgestellt in Lautsprecher Lauterbach (2021) und Das letzte Gefecht: Käse von Karl (2022)

Probleme mit Lauterbachs Zahlen

Lauterbach wäre aber nicht der Politiker Lauterbach, wenn er das ganze Ausmaß der schweren Impfnebenwirkungen zugegeben hätte. Deshalb sprach er von 1 schweren Nebenwirkung pro 10000 Impfungen:

Das wären ca. 20000 schwere Fällen für Deutschland, zu viele für eine Impfung gegen eine Krankheit, die selten gesunde Menschen unter 60 Jahren bedroht. Die Impfrisiken treffen nämlich gerade auch diese Gruppe.

Andererseits dürften diese Zahlen noch deutlich untertrieben sein, weil sogar Todesfälle nur selten ausreichend untersucht werden, so dass sie auf die Impfung zurückgeführt werden können.
Und auch bei prominenten Sportlern, die öffentlich sichtbar schwere Herzkrankheiten erleiden, wird mit allen verfügbaren Ausflüchten geleugnet, dass die Impfung eine Rolle spielen könnte, obwohl klar erwiesen ist, dass die Impfung Myokarditis verursacht, die zu solchen Ausfällen führt. Man kann deshalb davon ausgehen, dass die meisten dieser Fälle nicht in Lauterbachs Zahl („1:10000“) enthalten sind. Dasselbe dürfte für viele Schlaganfälle und sonstige Thrombosen gelten, von denen sich die Patienten erholen.

UK: Säuberungen wegen schlimmer Zahlen

Deshalb ist es keine Überraschung, dass etwa amtliche Zahlen aus dem englischen Gesundheitssystem, die dort systematischer erfasst werden als in Deutschland, eine mehr als 10x größere Zahl von schweren Nebenwirkungen zeigen als von Lauterbach zugegeben: 1 von 800 Impfungen.
Der Abgeordnete Andrew Bridgen hat diese offiziellen Zahlen im Parlament vorgetragen:

Weil er diese Zahlen in die Öffentlichkeit bringt, wurde er aus der konservativen Fraktion ausgeschlossen. Und seine ehemalige Regierungsfraktion schaffte es sogar, Mitglieder der Oppositionsfraktionen vor seiner Rede zum Verlassen des Plenarsaals zu veranlassen.
Auch Parteifreunde, die seine Äußerungen verteidigten, wurden umgehend aus der Partei ausgeschlossen. Man kann das durchaus politische Säuberungen im Zusammenhang mit unerwünschten Fakten nennen.

Probleme auch für Michael Meyen

Dass der Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU Michael Meyen in Interviews und Veröffentlichungen brisante Eisen anpackt, führt auch zu Problemen für ihn selbst:

Zu den Hintergründen und Details gibt es hier einen ausführlichen Artikel:

Fazit

Personen von mehr als zweifelhafter Qualifikation und Aufrichtigkeit wie Karl Lauterbach können nur deshalb in verantwortliche Position gelangen und bleiben, weil sie die (von ihnen geringgeschätzte) Wahrheit persönlich und mit einem ganzen Stab von Mitarbeitern und Unterstützern manipulieren.
Die Kritiker dieser institutionellen Korruption riskieren, eher ihre Professorenstelle zu verlieren als der politische Gauner selbst.

Die parallelen Ereignisse in der Debatte um die Sicherheit des Impfstoffs im Vereinigten Königreich zeigen, dass dieser ungeheuerliche Wissenschaftsskandal nicht primär ein deutsches Problem ist, sondern dort eher noch radikaler, mit radikaleren Säuberungen agiert wird als hierzulande. Hier wie dort hat das nichts mit links und rechts, Labour oder Tories, SPD oder CDU/CSU zu tun. Es geht um parteiübergreifende Interessen und auch die Kritiker können jederzeit in einer beliebigen Partei sich zeigen, bevor sie dann radikal ausgestoßen werden.
Corona- und Impfkampagne sind deshalb nur als andauernder Putsch gegen die freiheitliche Ordnung in der gesamten westlichen Welt richtig zu verstehen.

Nachtrag 24.4.2023
Das Thema von Lauterbachs Lebenslauf wird gerade wiederbelebt.
Nicht nur das Schwäbische Tagblatt hatte wieder einen Artikel dazu:

Die Meldung ging sonst auch noch durch die Südwestpresse:

Und Thomas Kubo vom Hintergrund hat einen Artikel im Cicero:

Der Fall Ballweg

Ermittlungen und Anklage gegen Michael Ballweg scheinen politisch motiviert. Gleichzeitig irritiert Ballweg politisch immer wieder.

Nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft hat Michael Ballweg Schuler das 1. Interview gegeben:

An diesem Interview finde ich zwei Dinge erstaunlich:
1. die Gelassenheit und den Optimismus von Ballweg. Er scheint eine sehr starke Persönlichkeit zu sein, die weder leicht kapituliert noch sich radikalisieren lässt. Oder er weiß irgendwoher, dass er nichts zu befürchten hat.
2. die zwischenzeitliche Löschung des Interviews durch Youtube. Ein sachlicher Grund wurde nicht einmal vorgetäuscht. Der Zensur-Finger ist offensichtlich sehr nervös, auch wenn das Video in diesem Fall wiederhergestellt wurde.

Vorwürfe sind dünn geworden

Inhaltlich interessanter war das Interview vor der Entlassung mit seinem Anwalt Alexander Christ:

Dieses Interview vom 28. März zeigt nämlich, dass von der ursprünglichen Anklage nicht mehr viel übrig ist: aus dem Betrugsvorwurf wurde versuchter Betrug und aus der Steuerhinterziehung versuchte Steuerhinterziehung.
Der Anwalt weist außerdem darauf hin, dass die Abgabefrist für die Steuererklärung erst abgelaufen ist, als Ballweg bereits 2 Monate in U-Haft saß. Auch der bereits abgeschwächte Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung steht also objektiv auf wackeligen Beinen.
Aber die Information, dass der Vorwurf der Geldwäsche vom Tisch sei, stimmte nicht, denn sie wurde nur in 4 von 8 Fällen fallengelassen.
Allerdings basiert die Geldwäsche darauf, dass das eingenommene Geld durch genau diesen „versuchten Betrug“ tatsächlich illegal erworben wurde:
Denn er soll die vermutlich rechtswidrig eingeworbenen Geldbeträge durch vier Bargeldauszahlungen verschleiert haben
und
Weil aber nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Spender mit der Verwendung für private Zwecke einverstanden waren, werde Ballweg nur wegen versuchten Betrugs und Geldwäsche angeklagt
Es hat sich nämlich als äußerst schwer herausgestellt, Spender aufzutreiben, die ihre Spende an einen bestimmten Zweck gebunden sehen und den Betrugsvorwurf unterstützen.
Kurios auch, dass es die Staatsanwaltschaft ist, die nur eine Verwendung für „Querdenken“ als legal ansieht, denn genau das von Ballweg gegründete „Querdenken 711“ wird vom Staat bekämpft.

Die Anklage wirkt also einigermaßen fadenscheinig und hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass es nicht schön aussähe, wenn nach sehr langen 9 Monaten U-Haft gar keine Anklage herausgekommen wäre. Damit wäre nämlich eine Verfolgung Ballwegs aus Rachsucht fast schon dokumentiert.
Mit den gut organisierten und öffentlichkeitswirksamen Protesten gegen die Corona-Politik hat Ballweg nämlich der Politik in die Suppe gespuckt, umso mehr, als inzwischen auch Corona-Extremisten zugeben, dass die Maßnahmen teilweise überzogen und sinnlos waren.
Nicht vergessen: deutsche Staatsanwaltschaften sind an rein politische Weisungen gebunden und müssen auch Anklagen betreiben, die sie fachlich für wenig seriös und aussichtsreich halten.

Medienspiele

Ganz schlechte Medienarbeit ist es, nach dem längst bekannten Stand immer noch mit einer Anklage wegen 9450-fachem Betrug zu titeln:

Erst versteckt im Text wird darüber aufgeklärt, dass es nur noch um versuchten Betrug geht.

T-Online macht einen sonst fast inhaltsgleichen Artikel so auf:

Der Artikel der WELT am Sonntag, auf den sich beide berufen, befindet sich hinter der Bezahlschranke:

Bis zum Urteil wird es für Medien noch viel Gelegenheit geben, über den Fall häppchenweise zu berichten.

Politisch irritiert Ballweg

Michael Ballweg hat einige Unterstützer und Wegbegleiter verprellt, weil er sie ohne ihr Wissen und Einverständnis zu Treffen mit ‚Reichsbürgern‘ geschleppt hat. Im Interview oben mit Schuler hat er das erneut verteidigt.
Nach seiner Haftentlassung hat er wiederum dadurch irritiert, dass er eine Zusammenarbeit mit der „Letzten Generation“ für möglich hält. Diese hat das Ansinnen natürlich entrüstet zurückgewiesen. Im Interview mit Alexander Wallasch verteidigt Ballweg auch diese Idee.

Fazit

Ermittlungen und Anklage gegen Ballweg machen einen politisch motivierten Eindruck. Es wird interessant sein, wie er aus diesem Verfahren herauskommt. Für naheliegend halte ich eine Minimalverurteilung z.B. wegen „versuchtem Betrug“, bei der die Strafe bereits mit der U-Haft abgegolten ist.
Damit könnte auch der Rechtsstaat sein Restgesicht wahren. Gleichzeitig hätte Ballweg einen hohen Nimbus als politisch Verfolgter und könnte daraus politische Zugkraft schöpfen. Angesichts seiner Neigung zur politischen Irrlichterei wäre unklar, wofür er diese dann einsetzt. Trotz seiner objektiven Verdienste darum, Proteste gegen die übergriffige Corona-Politik auf die Straße getragen zu haben, bleibt also Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

Nachtrag 15.4.2023

Grundkurs Meinungsfreiheit

mit Oberbürgermeister Roland Klenk, Leinfelden-Echterdingen.

Auftritt von Ganser unerwünscht und rechtens

Die Stadt Dortmund hat am 9.3.2023 erstinstanzlich den Prozess gegen Daniele Ganser verloren, dessen Vortrag in der Westfalenhalle sie verhindern wollte:

Die Stadt gab aber nicht auf und legte Einspruch vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster ein. Auch dort verlor sie allerdings und musste am Ende den Auftritt zulassen:

„Ausschluss von Daniele Ganser aus Westfalenhallen verstößt laut Gericht gegen Meinungsfreiheit“

Artikel 5, Grundgesetz:


Das war’s dann juristisch, denn das Urteil war damit unanfechtbar. Und dem stimmte auch das Lawblog zu:

Zitat:
„Die Gerichte versagen der Stadt Dortmund aber eine Tätigkeit als Gesinnungspolizei….
Die Richter weisen ebenso unverblümt wie höflich darauf hin, dass nach dem Grundgesetz nur der Gesetzgeber die Meinungsfreiheit beschränken darf. Der Stadtrat sei kein Gesetzgeber, irgendein Netzwerk schon gar nicht“

Einer hat alles vorher gewusst

nämlich der OB Klenk aus Leinfelden-Echterdingen, der vor derselben Entscheidung stand wie der Oberbürgermeister von Dortmund:

Das war, wohlgemerkt im Februar, also bevor die Stadt Dortmund in zwei Instanzen unterlag, die die Rechtsansicht des Juristen Klenk klar bestätigt haben.
An seiner Stelle wäre ich stolz auf mein Urteilskraft und Standhaftigkeit, denn nicht nur die interviewende Journalistin hat ihn mit allerlei juristisch irrelevanten Argumenten unter Druck gesetzt:

Auch im Stadtrat und in der Öffentlichkeit gab es viel Druck:

Sei wie OB Roland Klenk

„Ich habe mir stundenlang Videos angeguckt“
Sich wie Klenk selbst ein Urteil bilden, z.B. anhand des Videos von Gansers Vortrag am 17. März 2023 in Wels/Oberösterreich:

Der Vortrag dürfte weitgehend mit dem in Dortmund gehaltenen übereinstimmen, denn Ganser ist nicht so erfindungsreich, dass er jedes Mal etwas Anderes erzählt.
Die Frage lautet nicht, ob das für den Betrachter erfreulich ist, sondern ob es verboten werden darf mit Blick auf Artikel 5 GG. Diese Frage hat Klenk richtig beantwortet, keine andere.

Sei kein lausiger Journalist

So wie Oliver Volmerich von den Ruhnachrichten, der noch das juristisch einwandfreie Urteil der Erstinstanz kritisierte:

Oder wie Jonas Miller vom Bayerischen Rundfunk, der die Nachricht über die rechtliche Zulässigkeit eines Vortrags mit der Frage verknüpft, ob der Vortragende diesem oder jenem, insbesondere ihm persönlich, gefällt:

Genau diese Unterscheidung zwischen persönlichem Geschmack und der Zulässigkeit eines Verbots hat OB Klenk aus Leinfelden-Echterdingen (CDU) erheblich besser hinbekommen als die Oberbürgermeister von Dortmund (SPD) und Nürnberg (CSU) und viele Journalisten, die offensichtlich der Politik viel näher stehen als dem Grundgesetz.

Fazit

Die Garantien des Grundgesetz werden heute in erster Linie von Menschen bedroht, die sich für die Mitte der Gesellschaft und vor allem für die Guten halten.
Man kann es ja mal probieren, ob man Druck ausüben kann, damit Grundrechte wie die Meinungsfreiheit durch Verwaltungsakte ausgehebelt werden.
Es braucht Politiker und Bürger wie Roland Klenk, die das Grundgesetz verstehen und verteidigen. Ohne sie wird es irgendwann auch keine Gerichte mehr geben, die das Grundgesetz verteidigen, und es werden nur noch genau die Meinungen öffentlich ausgesprochen werden können, die einer kleinen Gruppe von Menschen in den Kram passen:

Es ist nicht bekannt, dass der Historiker Daniele Ganser jemals Auftritte der Historikerin Franziska Davies verhindern wollte. Umgekehrt schon, und sie ist dabei ganz schön weit gekommen!

Nachtrag 7.8.2023
Meine Beobachtungen am Ort von Gansers Auftritt am 11. Mai 2023 habe ich mit einem Twitter-Faden veröffentlicht:

Mission accomplished zu Mission Klima

2007 wurde die ‚Mission Klima‘ aus der gescheiterten ‚Mission accomplished‘ geboren.
Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, begleitete das Ereignis von der Atlantikbrücke.

Der Volksentscheid für einen noch schärferen Klimaschutz in Berlin ist gescheitert. Aber wie und warum eigentlich wurde der Klimaschutz für die Politik so wichtig, dass das eine kleine Katastrophe für sie ist?

‚Mission accomplished‘

Vor 20 Jahren, ab dem 20.03.2003, lief der Krieg der ‚Koalition der Willigen‚ gegen den Irak (mit dabei waren Polen und die Ukraine).
Schon am 1. Mai verkündete US-Präsident George W. Bush ‚mission accomplished‘, das erfolgreiche Ende des Krieges:


Ressortleiter Außenpolitik

der Süddeutschen Zeitung war von 2000 bis 2020 Stefan Kornelius. Er gehörte vor und nach Kriegsbeginn zu den eifrigsten deutschsprachigen Verteidigern des Krieges. Insbesondere geißelte er heftig die deutsche Weigerung, das Kriegsnarrativ zu unterstützen und mindestens nachträglich zu legitimieren. Dieses hohe Engagement wurde mit einem Preis gewürdigt:



Interessanterweise sind seine vielen Kommentare aus dieser Zeit heute bei der Süddeutschen Zeitung online nicht mehr zu finden. Das gilt selbst für den preisgekrönten Leitartikel, der sich aber andernorts noch nachlesen lässt: „Die Kunst der Kriegsvermeidung“ oder hier in der Wayback-Maschine.
Selbst eine einfache SZ-Chronik der desolaten deutsch-amerikanischen Beziehungen, die inhaltlich erkennbar aus dem Jahr 2003 selbst stammt, trägt heute ein Änderungsdatum von 2010. Ganz offensichtlich hat die Süddeutsche Zeitung hier massiv ihre Artikel überarbeitet und versteckt.
Die hohe Sichtbarkeit von Kornelius in der Causa Irak wurde später peinlich:

„Eliten“ meint in diesem Auszug aus Kornelius‘ Wikipedia-Artikel etwas diskreter US-Eliten.

Mission Klima

Irgendwann 2006 zeichnete sich allgemein ab, dass die ‚Mission accomplished‘ gescheitert war:

Was braucht eine Supermacht, wenn eine Mission so bitter gescheitert ist?
Was brauchen eine Zeitung und ihr Star-Journalist Außenpolitik? Eine neue Mission und ein neues Gesicht.
Und diese kamen prompt, aber völlig überraschend, schon 2007 mit einem Oscar und einem Friedensnobelpreis:
Schon im Mai desselben Jahres war Al Gore einer der einflussreichsten Denker für die Süddeutsche Zeitung gewesen (4 Plätze hinter Klaus Schwab übrigens).
Aber im Dezember erst war die Sache so rund, dass im selben Heft des SZ Magazins nicht nur ein Jubel für die neue Mission, sondern auch noch ein Fußtritt für die alte, gescheiterte Platz fand:


Der Antiamerikanismus bekommt neben allem Jubel immer auch seinen Platz im Heft, und sei es nur als Stilmittel.

Stefan Kornelius aber hat im selben Jahr auch noch ein Buch geschrieben, um der neuen Mission die nötige Seriosität und „intellektuelle Tiefe“ zu geben:

Das mit der intellektuellen Tiefe ist nicht ganz gelungen: was soll ein Ressortleiter Außenpolitik schon inhaltlich zu einem naturwissenschaftlichen Thema beitragen?
Jedenfalls war Al Gore ein ganz toller Mensch und hatte eine Mission für die ganze Menschheit, die helfen konnte, die Mission accomplished zu vergessen.
Es ist für eine Supermacht lebenswichtig, eine Mission für die ganze Menschheit zu haben, eine moralische noch dazu. Deshalb wurde Klimaschutzpolitik ab spätestens 2010 unantastbar, da wichtiger Teil der Außenpolitik.

Neuere Baustellen der Außenpolitik

Die journalistische Arbeit eines preisgekrönten Ressortleiters Außenpolitik endet natürlich nicht mit einem solchen heiklen Missionswechsel, sondern sie geht immer weiter.
Jüngst musste Stefan Kornelius an der Ostseefront eingreifen und ‚Verschwörungstheorien‘ entgegentreten, die ein wesentlich berühmterer Fachkollege verbreitet hatte:

Kerngeschäft. Alltagsgeschäft.

Corona – Thema der Außenpolitik?

Eher ungewöhnlich und schwerer nachvollziehbar war, dass sich Kornelius im Jahr 2020 und 2021 in die Corona-Politik einmischen musste:

Diese kleine Auswahl (Kornelius hat Dutzende von Artikeln und Vidos zum Thema veröffentlicht) zeigt tatsächlich, dass Corona und auch die Impfung (Kornelius: „Das politische Medikament“) ein Thema der Außenpolitik waren.
Das ist nun für dieses Blog keine Überraschung, denn wir hatten uns schon im März 2020 gewundert, was denn Klima- und Terror-Experten in das Pandemie-Thema verschlagen hat. Und etwas später im Jahr hatte sich tatsächlich gezeigt, dass auch der Terror-Experte in Wahrheit ein Außenpolitik-Experte war.
Mit Hilfe der fleißigen Arbeit von Stefan Kornelius hat sich das erneut bestätigt: Terror, Klima und Corona gehören zum Werkzeugkasten der Außenpolitik; der transatlantischen Außenpolitik, für die Stefan Kornelius mit Auszeichnung schreibt.

Politik aus einer anderen Welt I

Jacinda Ardern ist (nicht ganz freiwillig) zurückgetreten, weil sie überfordert und politisch gescheitert war, vor allem an ihrer radikalen Covid-Politik.
Manche deutsche Medien verschweigen das und machen aus ihr ein überirdisches Politik-Idol

Zwei Vorzeige-Politikerinnen – aus dem Weltall gekommen und über Nacht dorthin zurückgebeamt

1. Jacinda Ardern

Premierministerin Neuseelands seit Oktober 2017 hat am 19. Januar 2023 ihren Rücktritt angekündigt. Hier ein Video ihrer Rücktrittserklärung mit Analyse ihrer Körpersprache:

Sie sagte, dass es das Größte war, das Land zu führen, aber „ihr Tank jetzt leer“ sei, so dass sie selbstbestimmt zurücktrete.
Der Beobachter ihrer Körpersprache kommt zum Schluss, dass von Freiwilligkeit keine Rede sein könne. Dagegen sprächen unter anderem die Schulterbewegung eines „angeketteten Elefanten“ und die in Widerspruch zum Wortlaut heftig geschürzten Lippen: nicht freiwillig, sondern gezwungen und schnaubend vor Ärger!

Expressive Mimik und Gestik

Ardern fiel immer durch eine extreme Mimik und Gestik auf, die teilweise dem Inhalt ihrer Worte nicht angemessen war. Worüber spricht sie hier in offensichtlich sehr angeregter Weise?

Jacinda spricht beim WEF über das lustige Selbstmord-Problem in Neuseeland

Noch auffälliger sprach sie, als sie im Zuge ihrer radikalen ZeroCovid-Politik im Oktober 2021 verkündete, dass es jetzt ab sofort eine wunderbare Zweiklassen-Gesellschaft in Neusseland geben würde für Geimpfte und Ungeimpfte:

Jacinda freudig über die Impf-Apartheid

Auffällig ist auch das affige Anfassen des eigenen Kopfes oder demonstrative Aufstützen des Kinns beim Sprechen, sehr ungewöhnlich in einem Interview einer Regierungschefin: ungezogen und dem Amt unangemessen.
Ihre ZeroCovid-Politik, Vorbild auch für deutsche Corona-Hardliner, war zu diesem Zeitpunkt schon in Bedrängnis:

Ein Jahr später hob Neuseeland fast alle Maßnahmen auf. Alles Gerede über den guten Schutz durch Maßnahmen und Impfung hatte sich mit einem letzten Knall in Luft aufgelöst.

Zurück blieben Ardern für den Wahlkampf keine Vorteile mehr, sondern nur noch die Erinnerung an ihr brutales Gesundheitsregiment. Das lastete auf den Wahlaussichten ihrer Partei, die Konservativen holten Ende 2021 kräftig auf und lagen fast das ganze Jahr 2022 vorne:

Ihre Corona-Politik drohte zum Mühlstein bei den Wahlen 2023 zu werden:

Das war letztlich der Grund, warum Ardern gehen musste, ob sie nun wollte oder nicht. Und was war das mit dem „leeren Tank“?

Nichts mehr im Tank

Welche Substanz fehlte in ihrem Tank und was hat sie hier mit ihrer Nase:

Könnte es die extrem extrovertierte Mimik und die Bilder eines schnellen Verfalls bei Ardern erklären, die aktuell doch erst 42 (!) Jahre jung ist?

Lobhudeleien von dt. Politikern und Medien

In manchen deutschen Medien war sehr wenig zu lesen über Arderns Kämpfe, Fehler und Niederlagen:

Hier geht es nicht darum zu verstehen, woran sie gescheitert ist und was wir davon lernen könnten, sondern um schöne Bilder, große Gesten und große Illusionen über Stilfragen ohne Inhalte.

Dabei gäbe es durchaus auch Positives für Deutschland zu lernen: es gab schlimmere Länder als Deutschland, zum Beispiel Neuseeland, mit einer weniger offenen Debatte und autoritärerem Durchregieren charismatischer Führer:innen.
Als ihr Charisma auf Steroiden verbrannt war, blieb von ihrer Politik schneller nichts mehr übrig, als sie selbst gucken konnte. Damit das schnell wieder vergessen werden kann, musste sie, ein WEF-Gewächs, möglichst schnell entfernt werden, bevor auch andere Elemente der Agenda Schaden nehmen konnten.

2. Nicola Sturgeon

Nachtrag 5.6.2023
König Charles III. hat Jacinda Ardern geadelt:

Böhmermann und die Pseudowissenschaft

Schönes, aber (zu) langes Video mit Dirk Pohlmann und Markus Fiedler über Böhmermanns Machwerk gegen die Waldorfschulen:

Kurzfassung:
Jan Böhmermann hat eine hanebüchene Sendung gegen Waldorfschulen gemacht und sich dabei auf die dubiose GWUP und ihren Ober-Nichtwissenschaftler Oliver Rautenberg gestützt: Alles Nazi oder was?

Oliver Rautenberg & Co.

Der im Video als Dreh- und Angelpunkt von Böhmermanns Erkenntnissen identifizierte Oliver Rautenberg ist schon eine merkwürdige Socke: hat weder Medizin noch eine Naturwissenschaft gelernt, schwelgt aber in einem merkwürdigen Glauben an eben diese Wissenschaften
(Merke: „Glaube an die Wissenschaft ist Glaube, keine Wisenschaft“)
Tatsächlich glaubt er an praktisch allen pseudowissenschaftlichen Unfug, der uns in den letzten 10 Jahren als wissenschaftliche Wahrheit untergejubelt werden sollte. Eine kleine Tweet-Sammlung:

Es scheint diesen „Wissenschaftsgläubigen“ bis heute nicht zu stören, dass die wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit seiner heiligen Corona-Kühe von Lockdown bis Impfung bis heute nicht erbracht sind bzw. die Wirksamkeit sogar explizit widerlegt wurde.
Außerdem scheint er ein wenig umgänglicher Mensch und Impf-Faschist zu sein. Das mit dem Impf-Faschismus betrifft auch andere Zulieferer von Böhmermanns Waldorf-Hetze und Helfer von Rautenberg:

Ist das eine Sekte? Hetze gegen Menschen, die die Corona-Politik für unsinnig überzogen gehalten haben, scheint ein einigendes Band dieser pseudowissenschaftlichen wissenschaftsgläubigen Truppe zu sein.

Die Übermedien-Connection

Es scheint recht vielfältige Beziehungen zwischen dem Medienkritik-Magazin Übermedien und der Anti-Anthroposophie-Bewegung zu geben:

Kein Interessenkonflikt

Weder habe ich eine Waldorfschule besucht, noch eines meiner Kinder. Auch sonst unterhalte ich (zufällig) keine Beziehungen zu den Waldorfschulen oder irgendjemandem, der in irgendeiner Weise (als Lehrer, Förderer etc.) mit Waldorfschulen oder der Anthroposophie verbunden ist.
Mir geht es rein um das Prinzip, dass Denken und Menschen existieren und ihre Meinung haben dürfen, obwohl sie einer Scientology-ähnlichen Sekte wie den Pseudowissenschaftsgläubigen im Umfeld von Oliver Rautenberg ein Dorn im Auge sind.

Nachtrag 5.2.2023
„Glaube an die Wissenschaft ist Glaube, keine Wissenschaft“
beschreibt zunächst ein allgemeines Risiko eines Wissenschaftsglaubens, der nicht in der Lage oder willens ist, die Ergebnisse von Wissenschaft zu überprüfen, mindestens zu plausibilisieren.
Glaube an die WissenschaftTM ist dagegen mehr als ein Hinweis auf einen sektenartigen Kult. In jeder Sekte gibt es naive Gläubige und Verantwortliche, die letztlich genau wissen, dass sie lügen, betrügen und unterdrücken.

Nachtrag 13.02.2023
Wenn jemand noch nicht wusste, dass Schwarzer und Wagenknecht auch (verkappte) Anthroposophen sind, dann weiß er es seit dem 10.2.2023:

Man könnte allerdings das Pferd auch umgekehrt aufzäumen und behaupten, dass es bei den Skeptikern, der GWUP und ähnlichen Vertretern, nicht um Wissenschaft oder Anthroposophie-Kritik, nicht um Klima und nicht um Gender geht, sondern um Politik, nämlich um die Zersetzung der „alten“ Linken, der „alten“ Grünen und des „alten“ Feminismus.

Rautenberg selbst lässt wenig Zweifel an der letztendlichen Stoßrichtung der Aufnahme von Hinz und Kunz in seine Anthroposophie-Kritik:

Leider macht sein Vergleich noch nicht einmal Sinn: Wozu braucht sein Nachbar einen Baseballschläger, wenn seine Kinder schon ermordet sind, die Frau vergewaltigt und das Haus in Flammen? Zu meiner Zeit bei der Bundeswehr haben die Waffen vor der Tat der Abschreckung gedient.
Das leuchtete mir damals ein, und auch die Fallbeispiele bei der „Gewissensprüfung“ für Kriegsdienstverweigerer stiegen nicht in dem Moment in die Diskussion ein, wo das Kind bereits so tief in den Brunnen gefallen war.

Die Fuggerzeitungen

Sehr schöne Radiosendung des Bayerischen Rundfunks, zufällig gehört heute, dem 26.12.2022, um 13 Uhr, aber bereits 2020 gesendet: 24 hochinformative Minuten über die Entstehung der ersten Zeitungen und ihrer „Korrespondenten“ in Norditalien, genutzt u.a. von den Fuggern in Augsburg.

Textuelle Zusammenfassung der Radiosendung beim BR verfügbar

„Novellanten…sie galten als unglaubwürdig und wurden der Spionage verdächtigt“.
Bezahlt und genutzt wurden sie von finanzstarken Bankiers und mächtigen Politikern.
Das Korrespondentennetz der katholischen Fugger erstreckte sich nicht nur nach Norditalien, Wien und zum Kaisersitz in Prag, sondern über Frankreich (Lyon) auch nach Spanien und Portugal.
Die regelmäßigen Nachrichtenbriefe gelangten in Tagen nach Augsburg, wo sie von den Fugger-Brüdern eifrig gelesen, annotiert, beantwortet, gesammelt und archiviert wurden.
Von Anfang an waren Nachrichtenagenturen und Nachrichtendienste schwer zu unterscheiden.

Ja, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Informations- und Bildungsauftrag öfter so gut erfüllen würde, würde man den Beitrag auch gerne bezahlen.

Anselm im Winter

Schöner Videoausschnitt vom ‚Deframing Channel‘:

Anselm Lenz für junge Naive gab es dort.
Hier ist für die Erwachsenen, und die wissen oder ahnen zumindest, dass die Opposition gegen einen großen politischen Coup nicht dem Zufall überlassen werden kann.
Deshalb gibt es kontrollierte Opposition, die sich (von ihren Anführern) zum Beispiel bereitwillig in eine Ecke manövrieren lässt, damit sie zwar Leute anzieht und von echter Opposition abzieht, aber nicht wirklich wirksam wird.
Anselm Lenz war früh gekommen, nämlich von der taz, die ihn sofort in die Pfanne haute, als er von dort in die Corona-Opposition ging. Diffamierung adelt eben auch, ist aber trotzdem kein Gütesiegel. Und von der Polizei verhaftet zu werden, adelt in der Opposition auch.

Was tun gegen falsche Vortänzer in den richtigen Reihen?

Infos von allen

Infos kann man von allen beziehen. Zum Beispiel von BaBaBartunek schon vor mehr als einem Jahr:

Da hatte er ein ziemliches bisschen Recht:
„Dein Humor ist köstlich! Auch wenn ich nicht bei allem bei dir bin, bei Anselm Lenz aber total bei dir. Vielen Dank“

Stephan Bartunek ist übrigens auch Schauspieler (wie Lenz). Er hat vor Jahren einmal versucht, mich über einen anderen Blogger auszuhorchen. Wenn ich über Personen befragt werde, nicht über Themen, dann merke ich mir das grundsätzlich gerne und erinnere mich bei Gelegenheit auch daran.
Bei Bartunek erinnerte ich mich bei diesem Tweet:

Bartunek, der bei Lenz einen guten Riecher (oder gute „Infos“) hatte, lag bei der Impfpflicht total daneben. Sein Argument ist übrigens leicht als idiotisch erkennbar: die Berechtigung einer Impfpflicht kann nie aus dem abgeleitet werden, was Impfgegner sagen. Nie. Entweder ist die Krankheit tödlich und die Impfung hochwirksam – oder eben nicht:

Seine eigene Corona-Wende hatte er bereits mit einem unwissenschaftlichen Argument begründet: Er hatte eine „süße“ Frau kennengelernt, und die war vulnerabel, weshalb die Angst begründet war und überhaupt Solidarität. Das muss diese „Wissenschaft“ sein!
Nach jahrelanger Arbeit in alternativen Medien diffamiert er jetzt plötzlich alle seine ehemaligen Mitstreiter, von Ken Jebsen bis Daniele Ganser.
Ein unguter Zug vom Bartunek: eine Saulus-Paulus-Drehung.

Inhalte

Die Spekulation über kontrollierte Opposition erübrigt sich weitgehend, wenn die Inhalte gut geprüft werden. Dabei fallen sowohl die unrealistischen als auch die unehrlichen Helden durch. Reiner Füllmichs Corona-Klagen waren mir schon lange suspekt gewesen, als andere mehr und mehr Misstrauen äußerten, u.a. auch Stephan Bartunek.
Mit den Worten eines anderen Bloggers, den ich gerne lese:

„Bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser“

Impfpflicht in der „Buntewehr“

Der Deframing Channel hat nach der Episode über Anselm Lenz auch die Weltwoche und Alice Weidel zitiert:
Geimpfte und geboosterte Bundeswehr-Soldaten sind deutlich öfter mit Corona infiziert als die weniger geimpfte deutsche Bevölkerung

Es wäre auf jeden Fall ein guter epidemiologischer Test für die Impfung, sich die 100% geimpfte Bundeswehr genau anzusehen und mit dem Rest der Bevölkerung im Alter von 20-50 Jahre zu vergleichen: Häufigkeit von Corona, Schwere der Verläufe.
Einzig relevante Frage: Stimmen die Daten?
Jede Partei hätte die Chance, solche Themen aufzugreifen und die Probleme mit der Impfung zu bearbeiten, die auch meine Recherchen bestätigen. Da war von Anfang an etwas faul, logisch und empirisch nicht überzeugend.

Nachtrag 28.12.2022
Weitere ehemalige Mitstreiter des „Demokratischen Widerstands“ kritisieren, die Blattlinie:

Impftote: Obduktionen unerwünscht

Passend zur Frage nach der offiziell ungeklärten Übersterblichkeit 2021 und 2022 hat der Mitteldeutsche Rundfunk einen bemerkenswerten Beitrag veröffentlicht:

Die Obduktion des 76-jährigen nach Impfung verstorbenen Mannes ergab eine vielfache Entzündung der Lunge, des Gehirns (Enzephalitis), der Blutgefäße (Vaskulitis) und des Herzens (Myokarditis).
Die Obduktion wurde auf private Initiative der Angehörigen und gegen erheblichen, dreisten Widerstand der Charité durchgeführt.

Uraltbekannte Tatsachen

Die Impfung macht Entzündungen

Die Tatsache, dass die MRNA-Impfung von Pfizer zu Entzündungen aller Art führen kann, war schon vor Beginn der Impfkampagne bekannt. Hier ein Beitrag des Österreichischen Rundfunks (ORF) von Dezember 2020:

Zu den „klassischen Nebenwirkungen“ gehört also:
„Nebenwirkungen ergeben sich vorwiegend daraus, dass das Immunsystem Botenstoffe ausschüttet und dass diese Entzündungsphänomene hervorrufen. Dieser Mechanismus ist in der Regel im Alter eher reduzierter als bei Jungen.“

Obduktionen waren nie erwünscht

Schon im Februar 2021 gab es Furore (natürlich damals nur unter „Schwurblern“) darüber, dass der Generalstaatsanwalt von Stuttgart Obduktionen von Toten nach Impfung möglichst vermeiden wollte. Er rechtfertigte sich:

Von erheblichem Belang erscheint mir zudem, dass in seriösen Quellen keine fassbaren Hinweise auf eine mögliche Kausalität zwischen Impfung und Todeseintritt älterer Menschen recherchiert werden konnte. Weder auf der Homepage des RKI noch des Paul-Ehrlich-Instituts finden sich entsprechende valide Hinweise. Bei den dort angesprochenen Todesfällen erscheint eine Kausalität mit den Impfungen vielmehr eherausgeschlossen“

Das war ein Vorurteil: es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Was RKI und das PEI nicht sehen (wollten), existiert nicht. Alles das ist inzwischen längst widerlegt. Myokarditis etwa, auch tödliche, ist eine gut belegte Nebenwirkung der Impfung (offiziell anerkannt, aber weiter verharmlost). Sie war zum damaligen Zeitpunkt ebenso klar vorhergesagt wie die Vaskulitis, die Entzündung der Blutgefäße.

Mehr Obduktionen wurden gefordert

Zum Beispiel von Prof. Schirmacher im Sommer 2021:

„Der Direktor des Pathologischen Instituts in Heidelberg warnt gar vor einer hohen Dunkelziffer an Impftoten und beklagt: Von den meisten Patienten, die nach und möglicherweise an einer Impfung sterben, bekämen die Pathologen gar nichts mit“..
Geimpfte sterben meist nicht unter klinischer Beobachtung. Der leichenschauende Arzt stellt keinen Kontext mit der Impfung her und bescheinigt einen natürlichen Tod und der Patient wird beerdigt

Seine Ergebnisse wurden praktisch sofort geleugnet, werden aber durch den Fall des MDR bestens bestätigt: Impftote bleiben unerkannt, wenn die Angehörigen keinen Verdacht schöpfen und auf Obduktionen bestehen. Von alleine erkennt das Medizinsystem kaum einen Fall. Das ist eine Grundvoraussetzung dafür, von einer sicheren Impfung und „sehr seltenen“ Nebenwirkungen sprechen zu können.

Medienversagen

Medien haben schwere Nebenwirkungen der Impfung immer wieder für sehr, sehr selten erklärt, tun es teilweise immer noch, widerlegen die Behauptung aber inzwischen allein schon dadurch, dass sie ständig über neue Fälle schwerer bis tödlicher Impfnebenwirkungen berichten.

Im Rückblick ergibt sich die absurde Situation, dass alles immer schon bekannt war, aber nach Kräften geleugnet wurde. Was Medien wie der MDR und andere jetzt gerne als Erkenntnisfortschritt verkaufen wollen, ist im Lichte dieser Tatsache nur ein Kräfteschwund der Leugnerszene in den etablierten Medien und der Politik.

Die Tatsache, dass über potenziell tödliche Nebenwirkungen immer wieder berichtet wurde, wenn auch merkwürdig verschwurbelt, macht auch Schadensersatzklagen fast unmöglich: Risiken waren bekannt und wurden auf den Aufklärungsbögen unterschrieben. Rein formal betrachtet war die Impfung immer freiwillig, der hohe Druck informell und juristisch schwer greifbar: ganz perfide eingefädelt!

Impfbereitschaft im Keller

Trotz der ständigen Verschwurbelung der tatsächlichen Risiken durch Politiker und Medien ist die Tatsache bei vielen Deutschen, Schweizern und Österreichern angekommen, dass die Impfung kein Erfolgsmodell ist, sondern ziemlich unwirksam und ziemlich gefährlich. Deshalb ist die Bereitschaft zum Impfen im Keller, woran auch Werbekampagnen nichts mehr ändern:

Weil der großartige deutsche Gesundheitsminister für jeden Bürger bis zu 8 Impfdosen bestellt (Nachtrag 7.12.2022: europaweit sind es sogar bis zu 11 Impfdosen/Person) und bezahlt hat, wird ein Großteil dieser Dosen entsorgt werden müssen. Das Geld wurde sinnlos verschwendet, aber die Pharma freut’s natürlich trotzdem.


Nachtrag 19.12.2022

Schirmacher-Paper widerlegt Sicherheit der Impfung

Im Artikel hatte ich die Veröffentlichungen Prof. Schirmacher in diversen Ärztezeitungen erwähnt, in denen er auf eine Dunkelziffer an Impftoten hingewiesen und mehr Obduktionen gefordert hatte.
Verteidiger der Impfung hatten darauf hingewiesen, dass Schirmacher diese „Behauptungen“ nicht in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht und sie auch nicht wiederholt habe. Wiederholt hat er sie allerdings bereits im März 2022 ausführlich in der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. Den Podcast findet man ohne Bezahlschranke hier (als Podcast Nr. 99). Schirmacher sagte dort u.a. wörtlich:
„Bei Personen, die überraschend und im engen zeitl. Zusammenhang mit der Impfung verstorben sind, haben wir in 30% der Fälle die Impfung als ursächlich identifiziert…
Bei MRNA-Impfstoffen haben wir hier in Heidelberg als erste weltweit Herzmuskelentzündungen mit tödlichem Ausgang dokumentiert“
Inzwischen hat auch der im Juli eingereichte wissenschaftliche Artikel dazu das Review durchlaufen und ist veröffentlicht worden:

Schirmacher et al. weisen darin jenseits von vernünftigem Zweifel nach, dass mehrere der von ihnen obduzierten plötzlich und unerwartet verstorbenen und in der Regel wenige Tage nach der Impfung tot im Bett gefundenen Personen auch an der Impfung gestorben sind:

Insbesondere zeigen die Heidelberger Pathologen in einem geschickten Beweis, dass die präparierten Herzmuskel ähnliche Bilder der Gewebezerstörung zeigen wie die Oberarmmuskel an der Einstichstelle der Impfnadel: Infiltration des Muskels mit Ansammlungen von verschiedenen weißen Blutkörperchen, u.a. Makrophagen:

Diese an den Tagen nach der Impfung oft ungewöhnlich schmerzenden Einstichstellen waren den ‚Impflingen‘ in Medien oft als Beweis für die Wirksamkeit der Impfung verkauft worden. Tatsächlich waren sie aber die Folge einer Muskelschädigung, die am Herzmuskel nicht gar so selten zum Tode führte, häufiger jedenfalls als in vielen Beschönigungen behauptet. Sowohl die auch auf diesem Blog besprochenen Herzprobleme von Sportlern als auch mindestens ein Teil der Übersterblichkeit von 2021 dürfte also durchaus auf genau diese Ursache zurückgehen.
So sieht es jedenfalls der englische Arzt John Campbell und bespricht und feiert die Veröffentlichung aus Heidelberg in einem Video als den bisher noch ausstehenden klinischen Beweis auch seiner Vermutungen:

Auch der US-amerikanische Arzt Peter McCullough hat diese Veröffentlichung in diesem Sinn besprochen. Eine deutsche Version davon gibt es hier.

Nachtrag 12.01.2023
Niedersachsen finanziert im Normalfall seit 1.1.2023 keine Obduktionen nach dem Tod von Geimpften mehr:

Staatsknete für die richtige Meinung

Küppersbusch hatte ich noch nie. Hier jetzt zum ersten Mal:

Symbolik: Mit Maske und Stahlhelm!

Interessant ist hier die zeitliche Koinzidenz:
-2019 war das Jahr sehr scharfer US-Warnungen an Angela Merkel
-2019 war das Jahr der Zitteranfälle von Angela Merkel
-2019 lief die Vorbereitung der Corona-Politik in Deutschland auf Hochtouren mit einer Global-Health-Konferenz der CDU/CSU-Fraktion
-2019 begann die Förderung des Zentrums Liberale Moderne mit Staatsgeld und damit die Bekämpfung derjenigen, die der neuen Linie im Weg standen (s. Küppersbusch-Video oben)

2019 war das Jahr, in dem die vorherige deutsche Politik zusammengebrochen ist und komplett neu ausgerichtet wurde, kaum bemerkt oder gar kaschiert von den meisten Medien.

Das Drehen der Grünen

Als Hintergrund zu Ralf Fücks und dem Zentrum Liberale Moderne gibt es diesen etwas älteren Artikel über das Wirken von Ralf Fücks als Chef der grünen Heinrich-Böll-Stiftung mit einem Zitat des Grünen Ludger Volmer von 2004:


Die Böll-Stiftung (ausgerechnet nach Heinrich Böll benannt) pflegte also schon damals engste Beziehungen zu den US-Neocons. (Fücks war schon 2003 als Unterstützer von Bushs Irakkrieg aufgefallen – von wegen völkerrechtswidriger Angriffskrieg).
Der Autor Robert Zion glaubte noch 2015, dass die Böll-Stiftung sich damit von der Parteilinie entfernt habe. Das war eine fundamentale Fehleinschätzung, weil die Böll Stiftung die außenpolitische Parteilinie der Grünen (mit sehr viel Geld) entscheidend prägte, wie die Parteichefs schon 2021, noch im Wahlkampf, sehr klar signalisierten :

Dass in der Ostukraine etwas in der Luft lag, war also Mitte 2021 auch in Deutschland und im ganzen Westen klar. (Der eilige Abzug aus Afghanistan im Sommer 2021 hatte mit dieser Erwartung viel zu tun: er war natürlich kein „Versagen“ – diese Behauptung ein Täuschungsmanöver der Medien).
Ich hatte schon in einem früheren Beitrag darauf hingewiesen, dass sich auch die Corona-Pandemie in vielen Aspekten (wirtschaftlich, meinungsfreiheitlich, innenpolitisch und mit Armee-Präsenz) gut als Vorbereitung auf eine Kriegssituation lesen lässt.
Auch anderen Beobachtern war 2021 früh aufgefallen, dass sich 2021 (mit dem Amtsantritt von Joe Biden) im Osten etwas abzeichnete, das in Deutschland ein grünes Gewand trug.

Und bei den Kontakten der Böll-Stiftung, die 2015 in dem Artikel erwähnt wurden, tauchte auch bereits Radek Sikorski auf, der sich dann 2022 für die Sprengung von Nordstream bedankt hat.

Nachtrag 28.11.2022
Hier auch der Lübberding-Artikel (Printversion) über das „Zentrum Liberale Moderne“.
Schöner Titel: „Die grüne Gesellschaft und ihre Feinde“