Dirk Pohlmann spricht mit dem Wissenschaftsphilosophen und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Michael Esfeld über die Instrumentalisierung der Wissenschaft in der Corona-Krise:
Besonders bemerkenswert finde ich die Passage, in der Michael Esfeld die grenzüberschreitend verwendete, also missbrauchte Wissenschaft in der Corona-Politik mit dem vergleicht, was im Zusammenhang mit der „wissenschaftlichen“ Eugenik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, etwa zwischen 1900 und 1930 passiert ist: „Die Eugenik ist ein sehr gutes Beispiel, treffend für die jetzige Situation….In der Eugenik ging es darum, ein Übel abzuwenden….Das Übel bestand darin, dass wissenschaftlich mit absoluter Notwendigkeit erwiesen war (Sie können direkt die Phrasen von heute nehmen), dass es minderwertige Gene gibt, dass bestimmte Menschengruppen Träger dieser minderwertigen Gene sind…Deshalb drohte der Untergang der zivilisierten Menschheit, ein bevorstehendes großes Übel und da muss man jetzt staatlich eingreifen…“
Grenzüberschreitender wissenschaftlicher Irrweg
Diese internationalen, keineswegs ursprünglich deutschen Ideen lassen sich sehr gut in diesem empfehlenswerten Buch von Hermann Ploppa nachlesen:
Und nicht nur das: im Jahre 1914 erarbeiteten US-Regierung, angesehene Stiftungen wie Carnegie oder Rockefeller, sowie die besten Wissenschaftler amerikanischer Universitäten ein detailliertes Rassenaufartungsprogrammnicht nur für die USA, sondern für die gesamte Menschheit. Nach diesem Plan sollten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Millionen „Minderwertige“ „eliminiert“ werden. Adolf Hitler hat dieses Programm in „Mein Kampf“ mit Eifer propagiert. Hitler hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den US-Amerikanern Henry Ford, Madison Grant und Lothrop Stoddard entscheidende Anregungen verdankt.
Déjà vu: Industrielle Revolution
Der oben erwähnte Henry Ford war nicht nur ein Anhänger eugenischer und rassenhygienischer Ideologien/Wissenschaft, sondern auch eine Schlüsselfigur der Industriellen Revolution, genaugenommen der Zweiten Industriellen Revolution. Und wie bei der Eugenik, bei der Michael Esfeld eine klare Parallele zur Corona-Wissenschaft sieht, verbindet sich auch in der Corona-Politik eine Komponente von (Volks-)Gesundheit mit einer starken Komponente von Industriepolitik.
Während Klaus Schwab kein Unternehmer ist, gibt es mit Bill Gates einen zweiten Prominenten in der Corona-Krise, der noch besser zu Henry Ford passt. Gates ist ein Big Player der Dritten industriellen Revolution. Und der Machtballung in den Händen der Digitalkonzerne. Ich finde es beispielsweise schon lange verdächtig, wie aggressiv das von ihm gegründete Microsoft sich das Recht erobert, Updates quasi automatisch auf den Rechner jedes Benutzers zu schieben und auch noch die Anmeldung am PC möglichst mit einem Microsoft-Account vornehmen zu lassen. Wer das duldet, muss sich nicht wundern, wenn solche Konzerne anschließend auch wie selbstverständlich Meinungsäußerungen auf ihren Plattformen zensieren. Und dieser Bill Gates ist natürlich aus rein humanitären Gründen ein Big Player im globalen Gesundheitswesen geworden.
Fazit
Der von Michael Esfeld und Dirk Pohlmann vorgenommene Vergleich mit der (pseudowissenschaftlichen) Eugenik vom Beginn 20. Jahrhunderts und die Verbindung mit der dahinterliegenden industriellen Dynamik und Macht, die dem Faschismus den Weg bereiteten, zeigen, dass die pseudowissenschaftliche Corona-Politik und ihre tiefe Verbindung mit der industriellen Dynamik der fortschreitenden Digitalisierung ein hohes Potenzial haben, wieder totalitären Ideologien und Praktiken den Weg zu ebnen. Die aggressiven Löschungen von Corona-Kritik auf den Plattformen der Digitalkonzerne legen schon heute täglich Zeugnis davon ab. Wenn Digitalkonzerne das mit absolutem Gesundheitsschutz begründen, handelt es sich im wesentlichen um eine pseudowissenschaftliche Ideologie.
Nachtrag 7.3.2021 Dass der von Michael Esfeld gezogene Vergleich mit der Hongkong-Grippe angemessen ist, zeigen übrigens die Zahlen zu Corona in Frankreich. Corona ist deshalb keine Pandemie, die nie existiert hat, sondern eine massiv aufgebauschte.
„Der Mechanismus besteht darin, aktuelle Herausforderungen zum Anlass zu nehmen, existenzielle Krisen herbeizureden – ein Killervirus, das umgeht, eine Klimakrise, welche die Existenzgrundlagen der Menschheit bedroht. Die Angst, die man auf diese Weise schürt, ermöglicht es dann, Akzeptanz dafür zu erhalten, die Grundwerte unseres Zusammenlebens beiseitezuschaffen… Wie die alten, so kommen auch die neuen Feinde der offenen Gesellschaft aus ihrem Inneren. Für Wissenschafter und Intellektuelle ist es offenbar schwer einzugestehen, kein normatives Wissen zu haben, das die Steuerung der Gesellschaft ermöglicht“
Nachtrag 7.6.2021 Weiteres Interview mit Prof. Esfeld bei Gunnar Kaiser:
Nachtrag 29.7.2021 Sehr schöner Twitter-Faden zum Vergleich Corona-Wissenschaft vs. Eugenik-Wissenschaft:
Eine mutmaßliche Mutante von MadCov lässt sich inzwischen bei der Polizei häufiger beobachten und verursacht das #MadCopSyndrom. Gerade in Hamburg gab es am Wochenende mehrere Ausbrüche, etwa bei einer (für den Verfolgten und die Kollegen) lebensgefährlichen Verfolgungsjagd mit dem Dienstwagen. Der Verfolgte soll Bekannte umarmt, also heilige Corona-Regeln gebrochen haben:
Später am Tag dann wieder das inzwischen eher Alltägliche: Alten Mann wegen Wenig bis Nichts zu Boden bringen
Adrian Chmiel, [27 Feb 2021 um 18:07] Gib dir was gerade wieder in Hamburg passiert gestern den Jugendlichen fast überfahren heute einen alten man geschlagen, gerade live auf so live. Leute wacht auf das hat nichts morbiden Schutz eurer Gesundheit pic.twitter.com/9okJ6rusEn
Zumindest im Fall Gwyneth Paltrow gibt es schon Entwarnung, dass die Hirnnebel-Symptome, obwohl sehr stark, gar nichts mit Corona zu tun haben:
Ungelogen, kein Fake von B oder mir! Es gibt keine Hinweise, dass der SPIEGEL weniger Blödsinn über oder mit Gwyneth Paltrow berichtet als der Musikexpress: ganz normaler Medien-Promi-Bullshit eben.
Ob sich für den Gehirnnebel bei Polizisten, die wohl von gefährlichen Corona-Dienstanweisungen befallen sind, eine ebenso harmlose Auflösung findet, steht leider noch in den Sternen.
Nein, von einem Bauernopfer kann man kaum sprechen, wenn die Immunität des CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein wegen Korruptionsverdacht aufgehoben wird. Der Gesundheitspolitiker und stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion ist sicher kein Hinterbänkler. Und ausgerechnet von einem Maskenhersteller soll er ein Beraterhonorar von 600.000 Euro erhalten und nicht versteuert haben. Das zeigt ganz nebenbei, um was für horrende Geschäfte es bei dem umstrittenen Mund-Nase-Schutz wirklich geht.
Dieser Tweet der Augsburger Allgemeinen holt sogar eine uralte Unterwäsche aus dem Schrank, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass es sich bei Nüßlein um eine ganz schamlose Sorte handelt: Unterwäsche mit Verena Pooth alias Feldbusch? So schreibt man über keinen, der im nächsten Jahr im Bezirk Schwaben wieder einen in der Zuchtschau siegreichen Ochsen küren könnte. Ein Gefangener wird hier nicht mehr gemacht. Der Verdacht muss hier schon das Urteil sein. Nicht-regionale Blätter haben weniger hart draufgehalten. So einen Korruptionsverdacht kann man auch viel diskreter behandeln, im Land von Franz Josef Strauß.
Was steckt dahinter?
Liegen die Nerven beim Bayerischen Lockdown-König und CSU-Vorsitzenden Markus Söder tatsächlich schon so blank, wie der Flurfunk in München so regelmäßig berichtet, dass es sogar bei mir ankommt? Korruption bei der Rettung der Volksgesundheit geht da natürlich überhaupt gar nicht mehr.
Oder wird aus der CDU heraus der Sack (Nüsslein) geprügelt und der Esel (Söder) gemeint? Dagegen spricht eben die Tatsache, dass gerade die bayerischen Blätter besonders final mit Nüßlein umspringen.
Oder kommt sogar bundesweit die gesamte Corona- und Lockdown-Erzählung so sehr unter Druck, dass die einstürzenden Neubauten jeden treffen können und Georg Nüßlein nur zufällig das erste Opfer wurde?
Nüßlein und die Impfpflicht
Am 18. November 2020 im Bundestag (Ermächtigungs-Debatte) hat Georg Nüßlein jedenfalls in einem üblen Versprecher genau das aus dem Versteck gelassen, was heute mehr denn je auf der Agenda steht
Was Nüßlein im November noch herausgerutscht ist, thematisiert Söder jetzt zwar noch verdruckst, aber nicht mehr versehentlich: die Impfpflicht steht auf der Agenda und sei es eben durch die Hintertür: Wer sich nicht impfen lässt, soll für den fortgesetzten Lockdown verantwortlich sein.
Söders Zuckerbrot: »diejenigen, die sich impfen lassen«, könnten »das ganz normale Leben wieder« führen.
Söders Peitsche: »nicht richtig, daß Grundrechte dauerhaft eingeschränkt bleiben müssen, wenn ein Teil sich nicht impfen lassen will« https://t.co/qrKHN37YR1
Bei Eingeschenkt-TV bin ich auf einen interessanten Video-Beitrag über unterschwellige Botschaften in Medienfotos gestoßen. Einfach mal anschauen:
Gut beobachtet
Die Beobachtung, dass es in diesen Bildern sehr auffällige Elemente gibt, die mit einer abbildungstreuen Fotografie nichts zu tun haben, ist sehr gut. Das gilt ganz besonders für folgende Elemente: – die roten Punkte – Nebel- und Schlüsselloch-Effekte – (Mehrfach-)Spiegelungen von Personen
Überinterpretiert?
Schwarze Farbe
Teilweise habe ich den Eindruck, dass Orak manche Bildelemente über- oder noch nicht ganz korrekt interpretiert. Ein zentrales Beispiel ist der schwarze Hintergrund. Ein schwarzer Hintergrund hebt eine Person, insbesondere eine mit eher heller Haut, hervor und bringt sie damit dem Betrachter nahe. Es ist also durchaus schlüssig, dass damit jemand unterstützt wird. Eine Person im Schlüsselloch wird dementsprechend vom Betrachter ferngehalten, also nicht unterstützt. So weit so gut. Wer macht das? Das Medium, das das Foto abdruckt oder online stellt. Wenn man davon ausgeht, dass die Medien bzw. die wenigen Agenturen, die vielen Medien Text und Bild zuliefern, sich in der Hand des ‚Tiefen Staats‘ befinden, kann man zunächst zu dem Schluss kommen, dass der ‚Tiefe Staat‘ auf diese Weise eine Person bewirbt oder bekämpft. Aber in der Allgemeinheit, dass die schwarze Farbe einen ‚Tiefen Staat‘ repräsentiert, ist die Interpretation potenziell irreführend. Ich würde mich lieber mit der schwächeren Variante begnügen, dass diejenigen Kräfte, die die Medien kontrollieren, mit schwarzer Farbe jemanden als positiv oder negativ framen. Das reicht mir.
Roter Punkt
Der rote Punkt ist extrem auffällig und interessant. Es ist für mich naheliegend, dass ein roter Punkt irgendeine Brisanz in einer Person oder einer politischen Position markieren soll. Aber, dass diese Brisanz ausgerechnet die Positionierung der Freimaurer sein soll, erschließt sich mir (noch) nicht. Warum ausgerechnet Freimaurer? Wer ist das überhaupt? Und sind die in ihrer Position homogen? Schwierig!
Beispiele und Bezüge
Ich gehe jetzt einfach mal Beispiele durch, die mich unabhängig von Oraks Bewertung auch schon beschäftigt haben:
Annegret Kramp-Karrenbauer
Das Foto war im Spiegel. Hier passten Text und Schlüsselloch-Foto perfekt zusammen: die Medien hatten sich schon seit ihrer Wahl zur CDU-Vorsitzenden auf Kramp-Karrenbauer eingeschossen, viele schon vorher und wollten sie weg haben. Es war mir bereits einige Monate früher in einem Blog-Beitrag aufgefallen, dass AKK einer ganzen Reihe von Medien ein Dorn im Auge war. Nur war zB bei Foreign Policy die Bildsprache eine ganz andere:
Kein Schlüsselloch, nur ein sehr unvorteilhaftes Foto geballter Harmlosigkeit.
Armin Laschet
Seit kurzem Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer. Und, nanu, der Nachfolger wird ebenfalls ins Schlüsselloch gesteckt: Tagesschau 22.6.2020
Und hier gibt es statt Harmlosigkeit links noch die rote Brisanz dazu. Oder wie Orak sagen würde: neben dem Tiefen Staat sind auch die Freimaurer gegen den neuen CDU-Vorsitzenden. Die ‚Freimaurer‘ von der Tagesschau? Aber in jedem Fall deckt sich das Schlüsselloch für AKK und Laschet mit meiner Beobachtung, dass viele Medien, neben SPIEGEL auch die Springer-Presse, die Werbetrommel eher für Friedrich Merz gerührt haben, der dummerweise auch gegen Laschet wieder verloren hat.
Friedrich Merz
Wenn beide Sieger über Merz im Schlüsselloch gezeigt wurden, wie sieht es dann mit Merz selbst aus? Stern 21.09.2020
Man findet ihn manchmal mit mehr oder weniger schwarzem Hintergrund, manchmal mit hellem, wo er dann sofort nach weniger aussieht, manchmal auch mit leicht bizarrem Hinter-/Vordergrund. Aber ich habe mir sehr schwer getan, ein Schlüsselloch-Bild oder gar einen roten Punkt zu finden. Einem Schlüsselloch kommt am ehesten noch das Taz-Bild vom 3.1.2021 nahe. Merz hat aber praktisch nie einen roten Punkt! Oder ist das da bei T-Online schon einer?
Angela Merkel
In einem eigenen Beitrag hatte ich mich im Mai 2019 mit einem sehr merkwürdigen SPIEGEL-Titel auseinandergesetzt:
Da ist viel schwarzer Hintergrund, aber er steht nicht wirklich hinter Merkel, und sie wird auch nicht hell und schon gar nicht strahlend hervorgehoben, sondern teilweise schwarz mitverschattet. Ich hatte den SPIEGEl-Titel damals als „Tritt in den Hintern“ interpretiert. Im Namen von Joe Biden, der damals noch nicht einmal Präsidentschaftskandidat war (jetzt aber schon Präsident!) habe der SPIEGEL ihr damals mitgeteilt, dass sie unerledigte Aufgaben habe. Deshalb die Schatten über ihrem Antlitz? Das Schwarz stand ja als ‚Finsternis‘ sogar grau im Titel.
Kevin Kühnert
Über die bizarre Liebe im SPIEGEL zu Kühnerts sozialistischem Unfug hatte ich ebenfalls im Mai 2019 einen Beitrag geschrieben. Dort war auch die strahlende Ikonographie für Kühnert ein Thema: Ich: SPIEGEL hat Kühnert seinen Lesern als strahlenden Helden nahegebracht Orak: Der Tiefe Staat steht hinter Kühnert, ohne Schatten im Gesicht und ohne Rot
Emmanuel Macron
Im selben Blogbeitrag hatte ich mich auch über die Ähnlichkeit der Abbildung Kühnerts mit der Macrons ausgelassen: Hier gibt es auch viel Schwarz im Hintergrund und ein strahlendes Gesicht. Aber es gibt auch einen merkwürdigen weißen Nebel links im Bild und einen roten Nebel, nicht wirklich einen Punkt, rechts im Vordergrund. Ich: mehr Unklarheit und Brisanz als bei Kühnert Orak: die Freimaurer sind im Spiel (ohne dass ich verstehen würde, in welcher Weise)
Das Betrachten von Medienbildern und Abklopfen auf die Symbolik ist natürlich ein Spiel, das jeder für sich betreiben kann…
Nachtrag 03.03.2021 Ein extremes Foto dieser Art gibt es heute im Spiegel: Aus rein fotografischer Sicht wäre das zweifellos ein Foto zum Aussortieren. Wenn es denn jemals so in der Kamera entstanden wäre! Im Rahmen der oben diskutierten Symbolik fällt natürlich vor allem der fette rote Punkt rechts auf, dazu noch farblich völlig unverträglich zum roten Hintergrund: schmerzhafte Farbwirkung. Zweitens fällt der schwarze Balken quer über die Brust der Politikerin auf, der noch dazu am linken Rand mit einem vertikalen schwarzen Gitter-Stab kombiniert ist: Was ist das? Handelt es sich um ein Extrem-Schlüsselloch, ein mediales Gefängnis-Gitter?
Nachtrag 22.4.2021 Jetzt wo der Kanzlerkandidat Laschet entschieden ist, taucht Söder auch bei Tichys Einblick im Schlüsselloch auf:
In dieser Erklärung sagte er schon im Dezember, kurz vor Beginn der Impfungen:
„Dass auch Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung versterben werden…dann ist es auch extrem wichtig herauszufinden, ob der Grund die Impfung war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit„
Exakt dieselbe Aussage hätte er statt über die Impfung auch über Corona treffen können: „Dass auch Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit einem positiven Corona-Tests versterben werden…dann ist es auch extrem wichtig herauszufinden, ob der Grund Corona war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit“ Hat er aber nicht: Wenn jemand „im zeitlichen Zusammenhang“ mit einem positiven Corona-Test verstirbt, ist es seinem RKI nicht wichtig herauszufinden, ob der Grund Corona war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit. Dann wird er einfach immer als Corona-Toter gebucht, sogar bei einem gewaltsamen Tod. Das geben auch sogenannte ‚Faktenchecker‘ zu.
…an Vorerkrankungen und ihrem hohen Alter – so wie Lothar Wieler es im Dezember für Impftote befürchtete bzw. (schon vor der Obduktion) ankündigte. Dabei werden Püschels Behauptungen aus dem Frühjahr inzwischen auch durch die Daten des RKI für das ganze Jahr 2020 rückblickend bestätigt:
Die drei wichtigsten Punkte:
1. Mehr als 2/3 aller Corona-Toten waren älter als 80 Jahre 2. Das Medianalter lag sogar bei 84 Jahren 3. Sterberisiko durch Corona war für Gesunde unter 60 sehr, sehr gering
Risiken und Risiken
Ganz grob und vereinfachend beschrieben sind die Risikoeinschätzungen von Corona-Gläubigen und Corona-Skeptikern praktisch komplementär:
Diese extreme Polarisierung ist nicht gesund und sie kann kaum auf Dauer bestehen bleiben. Denn die Frage, ob jemand das objektiv vorhandene und vorab bekannte Impfrisiko auf sich nehmen sollte, hängt natürlich auch von seinem Krankheitsrisiko ab. Deshalb kamen im Dezember auch Stimmen zu Wort, dass sich alte und vorerkrankte Menschen eher impfen lassen sollten als junge und gesunde, die auch vom Virus weniger zu befürchten haben:
Auch das Paul-Ehrlich-Institut, das Impf-Nebenwirkungen und -Todesfälle objektiv untersuchen soll, lässt in seinen Veröffentlichungen schiefe Maßstäbe erkennen, mit denen sie altersabhängig schwere Krankheitsverläufe (rot) und altersabhängig schwere Impfnebenwirkungen (blau) mit deutlich verschiedenen (A-Priori-)Bewertungen versieht:
Liberale Lösung
Die liberale Lösung für eine solche Entscheidung unter hoher Unsicherheit besteht in Freiwilligkeit:
Wer mehr Angst hat vor der Krankheit, lässt sich impfen Wer mehr Angst hat vor der Impfung, lässt sich nicht impfen
Für eine autoritäre Entscheidung, also einen Impfzwang, gibt es keine faktisch und moralisch solide Grundlage.
Todesfälle ‚trotz‘ Impfung
Die Fälle treten ein bisschen überall und unabhängig voneinander auf. Hier eine kleine Sammlung:
Die AfD-Fraktion im Bundestag hat im April 2021 eine kleine Anfrage mit sehr vielen Fakten / Medienberichten zu Corona-Ausbrüchen in Heimen nach Impfbeginn am Jahresanfang 2021 gestellt:
Nachtrag 6.2.2023 Nach 2 Jahren kommen immer noch krasse Belege herein: War’s der viele Sauerbraten, Herr Lauterbach? Nein: „Gielchen hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, war vergangene Woche im Krankenhaus gewesen. Dann hatte er sich mit dem Corona-Virus infiziert. Woran der 58-Jährige letztlich starb, wurde zunächst nicht bekannt.“ Diese Impfung verhindert nichts, außer vielleicht für viele das Weiterleben.
Nachtrag 19.04.2022 Studie bestätigt leicht erhöhte Gesamtsterblichkeit durch mRNA-Impfstoffe. Es gab einen Trend zu weniger Todesfällen durch COVID, der jedoch durch einen etwa gleich großen Trend zu einem erhöhten Todesrisiko durch kardiovaskuläre Ursachen wieder ausgeglichen wurde. Es war also nur rational, COVID- und Impfrisiken mit exakt denselben Maßstäben zu betrachten.
Nachtrag 30.03.2022 CDU-Politiker Willem Tangermann ist im Alter von nur 45 Jahren gestorben: „Er habe eine Lungenembolie erlitten, ausgelöst durch einen Blutstau im Knie“
Nachtrag 25.01.2022 Der ungarische Turn-Olympiasieger Szilveszter Csollany ist an Corona gestorben: „Csollany habe sich letztendlich dennoch impfen lassen, um weiter als Trainer arbeiten zu können, berichtete die Zeitung „Blikk“ im Januar. Die Impfung war demnach aber erst kurz vor der Infektion erfolgt, wodurch sein Körper offenbar nicht genügend Antikörper bilden konnte“ Die Möglichkeit, dass erst die Impfung die Erkrankung auslöste, ist natürlich zu 100% ausgeschlossen. Er war aber geimpft und kommt deshalb in meine Liste der ‚mit Impfung‘ Gestorbenen.
Nachtrag 20.02.2022 Michael Promberger (34) starb in der Silvesternacht nach schweren Impfnebenwirkungen an einem Hirnaneurysma, einer der Wirkungen des Spike-Proteins, die von Kritikern der Impfung früh verstanden und dokumentiert wurden.
EU-Parlamentspräsident Sassoli ist tot „Am Montag hatte ein Sprecher des EU-Parlaments in Brüssel mitgeteilt, dass Sassoli in einem Krankenhaus in seinem Heimatland Italien behandelt werde. Der Aufenthalt sei „wegen einer schweren Komplikation aufgrund einer Funktionsstörung des Immunsystems“ erforderlich geworden„ Auch die Vorgeschichte ist hochinteressant: „Der Aufenthalt im Krankenhaus war zuvor auch nicht bekanntgegeben worden. Im Oktober verpasste Sassoli bereits eine Tagung des Parlaments, weil er Fieber hatte. Zuvor wurde er wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt. Das Krankenhaus Centro di Riferimento Oncologico in Aviano machte auf Nachfrage am Dienstagmorgen keine Angaben„ Deutsche Medien schreiben nichts dazu, dass er vor der Lungenentzündung geimpft wurde. Das stand aber im September in italienischen und internationalen Quellen: „Der Präsident des europäischen Parlaments mit Lungenentzündung eingeliefert… Der Präsident des europäischen Parlaments ist gegen Covid-19 geimpft“. „Nebenwirkungen ergeben sich vorwiegend daraus, dass das Immunsystem Botenstoffe ausschüttet und dass diese Entzündungsphänomene hervorrufen“
Nachtrag 28.12.2021 Carlos Tejada, Asien-Chef der New York Times ist an einem Herzinfarkt gestorben. In dem Artikel der NYT steht nicht, dass das nicht einmal 24 Stunden nach dem Booster mit Moderna passiert ist. Das berichten nur die ‚Schwurbler‘. Gut, wenn es Beweise gibt. Tejada hat die Vollzugsmeldung persönlich auf Instagram gepostet:
Nachtrag 16.12.2021 Soldat des österreichischen Bundesheeres stirbt mit 44 Jahren an Herzschwäche: „Der 44-Jährige sei geimpft gewesen, aber: ‚Da gibt es keinen Zusammenhang, weil es zeitlich zu lange her ist'“
Nachtrag 3.12.2021 Warum gibt es 2021 bei weniger Corona-Toten eine höhere Übersterblichkeit in Österreich als 2020: Der Standard nennt die Fakten und fragt nach der Ursache.
Nachtrag 2.12.2021 Der Tod (Ursache unbekannt) der 26-jährigen schottischen Rugby-Spielerin Siobhan Cattigan hat eine Kontroverse darüber ausgelöst, ob er mit der Impfung in Zusammenhang steht:
Nachtrag 26.10.2021 Haitem Jabeur Fathallah (32), Basketballspieler von Fortitudo Messina (über 250 absolvierte Spiele), brach während einer Partie zwischen seiner Mannschaft und Dierre Reggio am 17.10.21 plötzlich zusammen und starb kurze Zeit später. Bericht in La Repubblica
Fall für Kimmich: 22-jähriger Koreaner stirbt an Myokarditis (Herzmuskelentzündung). Ergebnisse der pathologischen Untersuchungen sind in einem Paper der Korean Medical Society veröffentlicht.
Shawn Kuhn, Sportstudent der University of Georgia, starb am 11.10.21, nachdem er etwa 6 Wochen lang mit einer „Lungenentzündung auf COVID-19-Basis“ gekämpft hatte. Seine Schwester sagte, er sei vollständig geimpft gewesen. R.I.P.
Seine Geschichte ist uns eine ständige Mahnung zu Vorsicht und Zurückhaltung. Jede Entscheidung kann falsch sein.
Nachtrag 12.10.2021 Interessante Zahlen aus Taiwan. Bis zum 7.10.2021 sollen dort: – 844 Personen nach einer COVID-Diagnose – 852 Personen nach einer COVID-Impfung verstorben sein. Das wäre ein rein zeitlicher Zusammenhang, der aber keinen positiven Nutzen der Impfung andeutet.
Nachtrag 9.10.2021 Bericht in VAERS (US-Pendant zur EMA-Datenbank über Arzneimittelnebenwirkungen) über den Tod eines 15-jährigen Jungen im Staat New York: Junge hatte im April COVID (Impfung war also bis auf Weiteres unnötig), im Mai wurde eine ‚Hypertrophe Kardiomyopathie‘ festgestellt. Am 22. Juli ist er auf dem Fußballfeld mit Herzproblemen kollabiert und im KH gestorben, nachdem er am 18. Juli seine 2. Pfizer-Impfung erhalten hatte:
Am 30. August ist in Genf die 25-jährige Lehrerin Shana Darbelley gestorben. Zur Todesursache: „In Folge eines Herzanfalls, nachdem sie ihre Impfung bekommen hatte, ist sie am Sonntag von uns gegangen“:
Nachtrag 25.8.2021 Der irische Fußballspieler Roy Butler ist mit 23 Jahren im Krankenhaus gestorben. Die Nachricht im staatlichen Fernsehen schweigt über die Umstände. Seine Tante hat veröffentlicht, dass er vier Tage nach der Impfung um sein Leben kämpfte und einen Tag später gestorben ist:
Ein US-Corona-Blog hat noch mehr Details: massive Hirnblutung nach Aneurysma 3 Tage nach der (Einfach-)Impfung mit dem Johnson&Johnson-Impfstoff. Er wollte mit seinem Fußball-Club reisen können.
Der Alarmruf des Pathologen der Universität Heidelberg und seine 40 Obduktionen von nach der Impfung Verstorbenen haben womöglich als Hintergrund Todesfälle an der UniklinikHeidelberg selbst: 4 Mitarbeiter der Klinik (36, 47, 61 und 63 Jahre alt) sind zwischen dem 1. und dem 24. Juni 2021 gestorben. Hier die gescannten Todesanzeigen:
Man findet die Anzeigen hier auch online bei der Rhein-Neckar-Zeitung. Es wäre verwunderlich, wenn sie nicht mehrheitlich frisch geimpft gewesen wären. Das Klinikpersonal wurde und wird auch in Deutschland massiv unter Druck gesetzt, sich trotz der manifesten Risiken impfen zu lassen. Die erst 36-Jährige Krankenschwester Sandra Waidmann wurde im Krematorium am Waldfriedhof in Schwäbisch Hall eingeäschert.
Nachtrag 29.7.2021 Der 22-Jährige Maxime Beltra aus Sète, schöne Hafenstadt im Languedoc unweit Montpellier, ist am Montag 26.7. einige Stunden nach der Impfung mit Pfizer gestorben. Die Impfung fand um 14:00 Uhr statt, um 21:42 Uhr wurde der Rettungsdienst gerufen. Familie und Helfer sprechen von einem allergischen Schock, aber eine formale Feststellung der Todesursache gibt es noch nicht. Gestorben sei er nach Aussage des Vaters um 23:00 Uhr. Die Familie macht die Impfung verantwortlich. Er sei in Bestform gewesen. Die Feuerwehr und der Staatsanwalt von Montpellier behaupten andererseits, er habe von einem Lebensmittel gegessen, gegen das er bekanntermaßen allergisch gewesen sei (Woher wissen sie das im Gegensatz zur Familie? Warum hätte er das machen sollen?). Der Verstorbene war Kellner. Das Restaurant, in dem er arbeitete, hat diese Bilder auf Facebook veröffentlicht (offensichtlich jeweils Bildmitte):
Nachtrag 24.6.2021 Deutlicher Artikel im Wallstreet Journal: Sind Corona-Impfstoffe gefährlicher, als die Werbung behauptet? Solche Statistiken über die erwartete und tatsächliche Häufigkeit von Herzmuskelentzündungen bei Geimpften: motivieren das Fazit, dass die Impfung für manche Gruppen (Junge,Genesene,…) zu gefährlich sein könnte.
Nachtrag 16.5.2021 Ermittlungen in Ennepetal : Mann stirbt kurz nach Impfung mit Biontech-Vakzin „Demnach war ein älterer Mann mit Vorerkrankungen am Morgen geimpft worden, laut einem Sprecher mit dem Impfstoff von Biontech. Kurz darauf habe der Mann einen medizinischen Notfall erlitten, in dessen Verlauf sich sein Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass er etwa eine Stunde später in einem Klinikum verstarb“ Andere Artikel geben das Alter konkreter mit 69 Jahren an.
Nachtrag 7.5.2021 92 gemeldete Todesfälle mit Impfung in Österreich „Von den 92 gemeldeten Todesfällen in zeitlicher Nähe zu einer Impfung betrafen 79 BioNTech/Pfizer, 6 Moderna und 7 AstraZeneca“
Nachtrag 29.4.2021 Tragischer Vorfall im Impfzentrum Gablingen -75-Jährige stirbt „Eine 75-jährige Bürgerin erlitt nach ihrer Erstimpfung mit dem Vakzin des Herstellers Moderna auf dem Parkplatz des Impfzentrums im PKW ihrer Begleitperson plötzlich heftige Atemnot…“
Die 32-jährige Psychologin aus Herford (siehe Nachtrag vom 26.3.) ist nicht nur mit, sondern tatsächlich auch an der Impfung gestorben: Corona-Impfung mit Astrazeneca war tödlich
Nachtrag 25.4.2021 Die Nachbarin einer Freundin hier in München-Ost hat sich seit längerem eifrig um einen Impftermin bemüht. Vergangene Woche war sie im Impfzentrum und hat prompt einen allergischen Schock erlitten. Die Hilflosigkeit des anwesenden Personals sei schockierend gewesen, die Nachbarin dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen, hat die Freundin von einer anderen Nachbarin gehört. Sie selbst hat sie noch nicht wieder zu Gesicht bekommen. Das ist eine typische Flurfunk-Story, nicht besser und nicht schlechter als viele ähnliche Horror-Stories über COVID-Erkrankungen auch. Ich bin gespannt auf weitere Details, wenn die Freundin ihre Nachbarin persönlich wiedergesehen hat. Und darauf natürlich, ob sich die bisherigen Meldungen bestätigen.
Nachtrag 21.4.2021 Tagesschau verschweigt es nicht ganz:
Nachtrag 18.4.2021 Passend zum Thema: Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle – trotz oder wegen Impfung? „In der dänischen Studie bei 33.000 Heimbewohner und 300.000 Personen aus dem Gesundheitsdienst traten wie hier berichtet in den beiden Wochen nach der Impfung um 40% mehr Infektionen bei den Geimpften gegenüber den Ungeimpften auf und im Gesundheitsdienst waren es sogar um 104% mehr“
Nachtrag 16.4.2021 20-jähriger Schotte stirbt 12 Stunden nach der Pfizer-Impfung: „Luke Garret hatte eine Muskelschwäche und hielt sich seit einem Jahr isoliert und war deshalb begeistert, als er endlich mit Impfen dran war, um sein Leben leben zu können“. Makaber.
Die PNP haben inzwischen einen Artikel nachgeliefert, der das Interesse an dem Fall aufs Korn nimmt. Tatsache bleibt, dass derselbe Mann bei einem positiven Corona-Test als Corona-Toter gezählt werden würde, egal, wieviele Herzinfarkte er schon vorher erlitten hatte. (s.o.).
Nachtrag 11.4.2021 Sieben Corona-Tote trotz zweifacher Impfung in Mecklenburg-Vorpommern: „149 Fälle von Covid-19-Infektionen trotz zweimaliger Impfung sind bislang in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet worden (Zahlen gelten für Geimpfte, deren zweite Impfung vor mindestens 14 Tagen stattgefunden hat). Jetzt erfuhr der Nordkurier von offizieller Stelle: Sieben Betroffene sind sogar an der Infektion gestorben„ Solche Zahlen werfen natürlich Fragen nach der Wirksamkeit der Impfung auf: wieviele aus derselben Gruppe wären an Corona gestorben, wenn sie nicht geimpft worden wären? Die Zahlen der Corona-Toten waren in Mecklenburg-Vorpommern nie besonders hoch. Eine solche Vergleichsrechnng hat ein Blog-Autor angestellt und ist zum Ergebnis gekommen, dass die Impfung sogar schädlich ist. Der Vergleich ist aber sehr wenig zuverlässig, weil zB die Alterstruktur der Geimpften ganz anders ist als die der Gesamtbevölkerung und jedenfalls nicht hinreichend gut bekannt. Mitnehmen kann man jedenfalls, dass der Nutzen der Impfung nicht so toll ist, wie oberflächlich behauptet wird. Und die Nebenwirkungen sind kein Pappenstiel. Dazu passend ebenfalls eine Nachricht aus Mecklenburg-Vorpommern: „Jetzt wissen wir, dass sich jeder trotz einer Impfung infizieren kann. Eine weitere Erfahrung ist, dass sich das Virus trotz der FFP2-Masken verbreiten kann“
Dass die Impfung anders wirkt als erwartet muss in der Medien-Branche bekannt und ihr peinlich sein. Anders sind solche Aktionen nicht erklärbar: 1. Günter Jauch lässt sich impfen und macht Werbung für die Impfung 2. Jauch wird Corona-positiv 3. Die Erwähnung seiner Impfung wird aus der ursprünglichen Meldung gestrichen Entlarvend:
Hier der aktuelle Stand der Dinge: Jauch ist noch gar nicht geimpft, will es aber machen, egal, mit welchem Impfstoff. Er hat sogar zugegeben, dass er nur so getan hat, als habe er sich schon impfen lassen. Wie armselig ist denn das Getue!
Nachtrag 4.4.2021 Interview mit dem Pharmakologen und Ex-Pfizer-Chef Michael Yeadon über die Covid-Impfung: Inhalte in Stichworten: asymptomatische Infektionen – die gibt es natürlich nicht Vorhersagen von Professor Neil Ferguson zum Beispiel, die sind immer so schlecht Computermodelle mit absurden Annahmen, zum Beispiel vergessen sie, dass einige Menschen bereits immun sind Dann sitzen da auch Spezialisten für psychologische Kriegsführung drin. Es geht um Kapitulation. Mutationen – Die Unterschiede sind trivial und die Mutation, mit den großten Abweichungen, ist immer noch zu 99,7 Prozent gleich wie das Original Es ist völlig absurd, die ganze Welt zu impfen. Die Alten und Schwachen vielleicht, aber doch nicht junge oder gesunde Menschen
Es stellt sich die Frage, ob das bei jungen Menschen nicht auch für andere Impfstoffe gilt. Dass die Risikoabwägung hier gegen die Impfung ausfällt, hat ja vor allem damit zu tun, dass das Risiko durch die Krankheit für Junge sehr, sehr gering ist (siehe RKI-Tabelle oben), deutlich geringer als bei einer gefährlichen Grippe. Warum bei Jungen überhaupt ein Impfrisiko eingehen, wenn die Risikogruppen geimpft sind?
Nachtrag 27.03.2021: Link Hypothese: die Menschen aus dem Fach stimmen in eigener Sache mit den Füßen ab. Andererseits würde es mich wundern, wenn sie sich selbst anmelden und dann nicht erscheinen. Wer meldet mündige Erwachsene mit medizinischem Wissen zur Impfung an ohne ihre Zustimmung? Diese Frage wird weder in den Meldungen von RTL noch RND beantwortet. Aber diese Info gibt es: „Monika Wenker, Präsidentin der niedersächsischen Ärztekammer, geht davon aus, dass die Ausfälle auch mit den Bedenken gegen das Mittel des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca zusammenhängen. Zum Zeitpunkt der versäumten Impftermine sei man noch von Komplikationen durch den Impfstoff ausgegangen„. Davon geht ‚man‘ immer noch aus.
Nachtrag 26.03.2021 Es geht jetzt Schlag auf Schlag: praktisch jeden Tag wird irgendwo in Deutschland der Tod einer relativ jungen Frau aus dem medizinischen Bereich gemeldet: 32-jährige Herforderin stirbt zehn Tage nach Astrazeneca-Impfung Die Psychologin arbeitete in einer Rehaklinik im Kreis und erhielt das Serum Ende Februar im Impfzentrum Enger.
Aus Norwegen werden zwei weitere Todesfälle von unter 55-Jährigen nach Impfung mit AstraZeneca gemeldet. Dazu mehrere bisher nicht tödliche Fälle mit Blutgerinseln.
Nachtrag 23.03.2021 Ärzteblatt: Mindestens 14 Fälle von Hirnvenenthrombosen in Deutschland gemeldet Die Zahl der gemeldeten Sinusvenenthrombosen, einer speziellen Form von Hirnvenenthrombosen, nach Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff hat sich bis zum vergangenen Freitag auf 14 erhöht…Mit Ausnahme eines Falles betrafen alle Meldungen Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren, wie eine PEI-Sprecherin der Augsburger Allgemeinen und der Allgäuer Zeitung sagte. In neun der Fälle traten die schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen auf. Es gab mehrere Todesfälle.
Mitarbeiterin am Klinikum Kempten stirbt nach Impfung „Eine Mitarbeiterin des Klinikverbunds Allgäu ist nach einer Corona-Impfung mit dem Astra-Zeneca Impfstoff schwer erkrankt und verstorben. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Impfstoff ist nicht ausgeschlossen. Sie soll 55 Jahre alt gewesen sein“
Nachtrag 15.3.2021 Weitere Quelle zu dem Mechanismus, wie Corona-Impfstoffe Thrombosen auslösen könnten. Die Originalaussage von Sucharit Bhakdi im Video:
Das passt hier aber (noch) nicht ganz zusammen, denn gerade AstraZeneca ist kein mRNA-Impfstoff. Die beiden Fälle bei jungen Frauen sind aber sehr schwere Nebenwirkungen und zusammen kein Einzelfall mehr.
Nachtrag 26.02.2021 Generalstaatsanwalt in Stuttgart will Obduktionen zur Klärung der Todesursache bei nach Impfungen Gestorbenen im Allgemeinen unterbinden: „Von erheblichem Belang erscheint mir zudem, dass in seriösen Quellen keine fassbaren Hinweise auf eine mögliche Kausalität zwischen Impfung und Todeseintritt älterer Menschen recherchiert werden konnte. Weder auf der Homepage des RKI noch des Paul-Ehrlich-Instituts finden sich entsprechende valide Hinweise. Bei den dort angesprochenen Todesfällen erscheint eine Kausälität mit den Impfungen vielmehr eher ausgeschlossen. Ich sehe deshalb keinen Anlass, dass die Staatsanwaltschaften im Bezirk des Ober-landesgerichts Stuttgart ihre bisherige Praxis ändern. Obduktionen werden weiterhin nur angeordnet, wenn der Anfangsverdacht für einen nichtnatürlichen Tod besteht und Fremdverschulden’rnöglich erscheint. Eine vor dem Todeseintritt erfolgte Impfung allein genügt dafür nicht.„
In Köln ist eine Mitarbeiterin der Uniklinik nach der Impfung gestorben: Die Todesursache lässt aufhorchen: „Nach Informationen dieser Zeitung litt die Frau an einer Herzmuskelentzündung. Ob diese bis zur Impfung unerkannt geblieben war, ist unklar„ Denn Entzündungen passen zu dem, was über die Nebenwirkungen des Impfstoffs bekannt ist: „Nebenwirkungen ergeben sich vorwiegend daraus, dass das Immunsystem Botenstoffe ausschüttet und dass diese Entzündungsphänomene hervorrufen. Dieser Mechanismus ist in der Regel im Alter eher reduzierter als bei Jungen„
Nachtrag 15.02.2021 5 Corona-Tote nach 2. Impfung in Emstek/Lkrs Cloppenburg, sogar mit dem Wording ‚trotz Impfung‘: Hier die Online-Meldung dazu: „Einen hundertprozentigen Schutz biete auch eine zweite Impfung nicht… Das Immunsystem der Bewohner ist oftmals durch das Alter und eventuelle Vorerkrankungen geschwächt… In dem Heim sind 13 weitere Personen, Bewohner und Mitarbeiter, mit dem Coronavirus infiziert. Auch diese Betroffenen waren bereits geimpft – und auch unter ihnen gibt es nach NDR Informationen zumindest einzelne schwere Verläufe“ Und die SZ hat ebenso berichtet wie BILD und viele andere. Apropos 100%iger Schutz: Es sind nach Untersuchungen aus UK tatsächlich nicht mehr als 84%!
Nachtrag 11.2.2021 Die Tagesschau hat sich jetzt des Themas angenommen:
Natürlich haben die Todesfälle nichts mit der Impfung zu tun. Ein Argument lässt besonders aufhorchen: „ist zunächst eine Zahl wesentlich: 85 Jahre. So hoch ist das Durchschnittsalter der Verstorbenen“ Das ist exakt das Argument, das Lothar Wieler bereits im Dezember vorbereitet hatte (siehe 1. Video ganz oben). Und es ist auch genau das Argument, das bei Corona-Toten tabu war und bleibt
Wie auch immer: Bei Corona-Toten hat die NYT Ähnliches nie getan.
Deutsche Medien, wie die Augsburger Allgemeine, haben meist eine andere Strategie: sie erwähnen die Impfung und die Impfwerbung gar nicht: Und die Debatte über eine in den USA unbestrittene Tatsache läuft hierzulande in den Kommentarspalten so ab: Frage für einen Freund: Wer verbreitet hier Fake News und wer schwurbelt? Dia Tatsache, dass Hank Aaron nach einer Impfung mit dem Moderna-Impfstoff gestorben ist, liest man im deutschsprachigen Raum nur in Medien, die der Impfung insgesamt kritisch gegenüberstehen, z.B. in der schweizerischen Uncut-News. Die Blasen sind also sauber getrennt.
Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?
Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten…
Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen.
Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?
Der Heimleiter, der den Verdacht auf das Impfteam lenkte, soll in diesem Fall zurückgerudert sein, weil das Impfteam ja Schutzanzüge getragen habe. Wäre es aber möglich, dass nicht das Impfteam die Impflinge angesteckt hat, sondern die Impfung selbst anschließend für positive Tests sorgt?
Zahlen lassen die Bewertung von SZ/dpa keineswegs als zwingend erscheinen
Die Interpretation, dass die Impfung zu spät gekommen sei, weil sich die Impflinge bereits vorher angesteckt hatten, ist keineswegs zwingend, noch nicht einmal naheliegend, sondern nur schwach begründet: „Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten„ Auch hier passen die Daten mindestens so gut zu der Hypothese, dass die Impfung Infektionen ausgelöst hat, die sich dann auch auf Ungeimpfte übertragen haben. Auffällig ist hier nämlich, dass Geimpfte häufiger positive Tests hatten als Ungeimpfte und dann auch überproportional häufig gestorben sind. Dieses statistische Bild passt besser zu einem Ausbruch durch die Impfung als zu einem Ausbruch kurz vor der Impfung und ganz unabhängig von ihr.
Die Möglichkeit, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Ausbruch gegeben haben könnte, wurde voreilig und unwissenschaftlich sofort kategorisch ausgeschlossen aus Angst vor den Folgen für die Impfbereitschaft. Um den Verdacht emotional auszuräumen, dass es hier nicht in erster Linie um die Gesundheit der Heimbewohner geht, bebildern viele Meldungen auch mit demselben ‚Symbolbild für Fürsorge‘:
Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen, wo dann der Zufall eben eine geringere Rolle spielt als in einzelnen Heimen:
Manchmal ist es einfach Pech. Da lassen sich alle Mitarbeiter einer Klinik, eines Heimes oder einer Firma gleichzeitig impfen. Kurz danach sind alle infiziert, zum Teil erkrankt und werden in Quarantäne geschickt. Und das passiert nicht nur in so kleinen Einheiten, das passiert sogar für ganze Länder.
Das ist beispielsweise im Krankenhaus der Stadt Fermo in den Marken passiert. Das gesamte, über alle Abteilungen des Krankenhauses „geimpfte“ Personal von 71 Personen ist kurz nach der Impfung positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilweise mit Symptomen.
Die Tätigkeit des Krankenhauses ist stark eingeschränkt, weil 9 Ärzte und 40 weiteres Sanitätspersonal in Quarantäne versetzt wurde. Hier ein Artikel darüber in einem italienischen Medium
Hier ist der Impfbeginn für UK eingetragen.
Wir sehen, dass darauf unmittelbar ein Anstieg folgt. Im Chart ganz oben sehen wir neben UK und Irland noch Israel dazu, das zwar zeitlich verschoben aber einen ähnlichen Verlauf beim Anteil der positiven…
Joe Biden war eine Schlüsselfigur der Anti-Terror- und Notstandsgesetzgebung in den USA
Das Thema Terror mit Biowaffen wurde ebenfalls in den 1990er Jahren hochgefahren mit Bezug zu Saddam Hussein:
Vorausplanend wurde Saddam Hussein mit Anthrax in Verbindung gebracht, aber an den tatsächlichen Anthrax-Anschlägen nach dem 11. September 2001 wurde ihm keinerlei Beteiligung nachgewiesen
Eine Schlüsselfigur, die seit den 1990er Jahren am Thema führend und planerisch mitwirkte, war Robert Kadlec. Sein Zitat von 1998 ist äußerst aufschlussreich:
Robert Kadlec über den „glaubwürdig abstreitbaren Einsatz von Biowaffen“ für eine Seuche
Auch das Thema Kriegsrecht, Quarantäne, Impfung und Polizeieinsatz gegen die Bevölkerung wurde bereits vor 20 Jahren vorgedacht:
Und derselbe Robert Kadlec beriet 2020 auch wieder die Regierung Trump bei der Reaktion auf das Coronavirus:
Die Einschränkung der Bürgerrechte, die heute vor unseren Augen stattfindet, wurde bereits in der Übung mit Kadlec im Jahr 2001 (vor 911) thematisiert:
Nach den Anschlägen vom 11. September wurde als Reaktion auf die Anthrax-Briefe die „Global Health Security Initiative“ ins Leben gerufen, der von Anfang an auch Deutschland angehörte:
Sehr bald wurde von dieser Initiative die Gleichheit der Strategien gegen Bioterrorismus und eine Grippeepidemie beschrieben und geübt:
Das zum Beispiel beschreibt genau die Realität des Jahre 2020:
2017 sei die Bedrohung der „Weltordnung“ durch den Präsidenten Trump ins Spiel gekommen und habe der Pandemie-Planung neue Dynamik gegeben:
Senator McCain auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2017
Auf derselben Münchner Sicherheitskonferenz sprach auch Bill Gates Klartext und verknüpfte explizit die Themen Pandemie und Militär:
Bill Gates auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2017
Im selben Jahr (also 2 Jahre früher als auf einer von mir thematisierten Konferenz der Unionsfraktion) wurde ein Berater-Gremium der Bundesregierung ins Leben gerufen, dem auch bereits Christian Drosten und ein Vertreter der Gates-Stiftung angehörten:
Christian Drosten (hinten Mitte) im Beratergremium der Bundesregierung
Die Frage nach dem akuten Auslöser
Bei der Frage „Warum gerade 2020?“ kommt Schreyer auf die sich im Herbst 2019 wieder verschärfende Finanzkrise zu sprechen, wie sie in diesem Artikel der ZEIT beschrieben wurde:
Diese Grafik der Bilanzsumme der US-Notenbank zeigt, dass die US-Wirtschaft (und unsere) im Grunde seit 2008/2009 nicht aus Problemen herausgekommen ist, die es mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 aufnehmen können:
Mit der Krisenpolitik würden einseitig die Banken unterstützt, sagt dieser Artikel von Januar 2020, auf den sich Schreyer bezieht.
Zensur von „Falschnachrichten“
Nicht zuletzt habe die vieldiskutierte Pandemie-Übung „Event 201“ ergeben, dass kritische Medien zur Durchsetzung einer Pandemie-Politik zensiert werden müssen.
Dass der Vorwand dafür behauptete ‚Falschmeldungen‘ sind, ist auch mir bereits im April 2020 aufgefallen: Fake News über Falschnachrichten
Fazit
Einerseits ist es schön, dass Schreyer viele von mir beschriebene Beobachtungen und Vermutungen bestätigt, andererseits hat er es mit Buch und Vortrag hervorragend geschafft, ihre sehr viel tieferen Wurzeln in der Vergangenheit überzeugend nachzuweisen: Die Wurzeln der Plandemie stecken im Boden der Kriegs- und Terrorpolitik. Die personellen Verflechtungen hat Schreyer auf viel höherem Niveau nachvollzogen, als es mir früh aufgefallen war.
Nachtrag 30.03.2021 Ich habe heute festgestellt, dass diese Seite relativ häufig gefunden wird, weil jemand nach „Jacques Attali“ und „Zitat 2009“ sucht. Interessant. Dazu gibt es oben eine Folie. Ich habe deshalb über Attali etwas gelesen. Er ist die „Graue Eminenz“ der französischen Politik der letzten gut 40 Jahre. Präsidentenmacher und Prophet, aber nie mit einem Ministeramt oder einem demokratischen Mandat ausgestattet, mischte er links ebenso mit wie rechts. Sein Aufstieg ist eng mit François Mitterrand verknüpft, den ich bereits vor langem als dubiosen Politiker beschrieben habe. Aber er hat auch die Präsidenten Sarkozy, Hollande und Macron „gemacht“. Mit Macron ist seine eigene Links/Rechts-Agnostik letztlich auch in seinem Objekt angekommen. Interessant, interessant: der einzige Präsident der letzten 40 Jahre, dessen Ohr er nicht hatte, war: Jacques Chirac. Ausgerechnet Chirac. C’est remarquable!
Diesen Originaltext kann man auf Tw***er nicht mehr verlinken, weil er „möglicherweise schädlich“ ist: Deshalb habe ich den Text von Martin Sieff über George Orwells Leben und Sterben hier übernommen und übersetzt:
Wie das britische Empire George Orwell geschaffen und getötet hat
Die British Broadcasting Corporation (BBC), bereitwillig verstärkt vom Public Broadcasting System (PBS) in den USA, das seine Weltnachrichten übernimmt, haut weiter seinen üblichen Dreck raus (Anm. des Übersetzers: das dt. Wort ‚dreck‘ auch im Original) über das angebliche wirtschaftliche Chaos in Russland und den ausgedachten elenden Zustand des russischen Volkes.
Es sind natürlich alles Lügen. Patrick Armstrongs verlässliche regelmäßige Updates einschließlich seiner Berichte auf dieser Website sind ein notwendiges Korrektiv zu so kruder Propaganda.
Aber inmitten ihrer zahllosen Fiaskos und Fehlschläge auf jedem anderen Gebiet (einschließlich der höchsten COVID-19-Todesrate in Europa gemessen an der Bevölkerung und einem der höchsten in der Welt) bleiben die Briten Weltmarktführer beim Management von globalen Fake News. Solange der Ton zurückhaltend und würdevoll bleibt, wird wirklich jede Verleumdung von den Gutgläubigen geschluckt und jeder schmutzige Skandal und jede Schandtat kann vertrauensvoll vertuscht werden.
Nichts davon hätte den späten großartigen George Orwell überrascht. Es ist heutzutage in Mode, ihn endlos vor sich her zu tragen als Zombie-Kritiker (tot, aber angeblich am Leben – so dass er es nicht selbst zurechtrücken kann) Russlands und all der anderen globalen Nachrichtenquellen außerhalb der Kontrolle der New Yorker und Londoner Plutokratien. Und es ist gewiss wahr, dass Orwell, dessen Hass und Angst vor dem Kommunismus sehr echt war, vor seinem Tod als Informant dem MI5 diente, dem britischen Inlandsgeheimdienst.
Aber es war nicht die Sowjetunion, Stalins Schauprozesse oder seine Erfahrungen mit der trotzkistischen POUM-Gruppe in Barcelona und Katalonien während des spanischen Bürgerkrieges, die „aus Orwell Orwell machten“, wie es das in Anglo-Amerika gängige Weisheitsnarrativ will. Es war sein tiefsitzender Abscheu gegen das britische Empire, im 2. Weltkrieg ergänzt um seine Arbeit für die BBC, die er zuletzt angewidert aufgab.
Und es waren seine BBC-Erfahrungen, die Orwell die Vorlage lieferten für sein unvergessliches Ministerium für Wahrheit in seinem großen Klassiker „1984“.
George Orwell hatte in einem der großartigsten Weltzentren für Fake News gearbeitet. Und er wusste es.
Noch schwerwiegender: Das große Geheimnis von George Orwells Leben hat sich 70 Jahre lang, seit er starb, für alle sichtbar versteckt. Orwell wurde zum sadistischen Folterer in den Diensten des britischen Empires während seiner Jahre in Burma, dem heutigen Myanmar. Und als ein grundsätzlich anständiger Mann war er so angewidert von dem, was er getan hatte, dass er den Rest seines Lebens damit verbrachte, nicht nur Buße zu tun, sondern langsam und absichtlich Selbstmord zu begehen vor seinem tragisch vorzeitigen Tod noch in seinen Vierzigern.
Der erste wichtige Durchbruch in dieser fundamentalen Neubestimmung Orwells stammt aus einem der besten Bücher über ihn. „Finding George Orwell in Burma“ wurde geschrieben und 2005 veröffentlicht von „Emma Larkin“, das Pseudonym einer herausragenden amerikanischen Journalistin in Asien, hinter der ich seit langer Zeit eine alte Freundin und tief respektierte Kollegin vermute, deren andauernde Anonymität ich respektiere.
„Larkin“ machte sich die Mühe, während seiner unterdrückerischen Militärdiktatur weit in Burma herumzureisen, und ihre glänzende Forschung offenbart grundlegende Wahrheiten über Orwell. Nach seinen eigenen Schriftzeugnissen und seinem zutiefst autobiografischen Roman „Burmese Days“ (Dt.: „Tage in Burma“) verabscheute Orwell seine ganze Zeit als Kolonialpolizist in Burma, dem heutigen Myanmar.
Der Eindruck, den er in diesem Roman und dem klassischen Essay „Einen Elefanten erschießen“ systematisch erweckt, ist der eines bitter einsamen, entfremdeten und tief unglücklichen Mannes, verachtet und sogar verabscheut von seinen britischen Mit-Kolonialisten überall in der Gesellschaft, und eines lächerlichen Versagers in seinem Job.
Das war jedoch nicht die Realität, die „Larkin“ entdeckte. Alle überlebenden Zeugen waren sich einig, dass Orwell – Eric Blair, der er damals noch war – in hohem Ansehen blieb während seiner Jahre im kolonialen Polizeidienst. Er war ein hoher und effizienter Polizist. In der Tat war es genau sein Wissen über Verbrechen, Laster, Mord und generell die Schattenseite der menschlichen Gesellschaft während seines Dienstes in der Kolonialpolizei noch in seinen Zwanzigern, die ihm die Intelligenz der Straße, Erfahrung und moralische Autorität gaben, durch all die zahllosen Lügen von rechts und links, von amerikanischen Kapitalisten und britischen Imperialisten als auch europäischen Totalitären für den Rest seines Lebens hindurchzublicken.
Die zweite Offenbarung, die Licht wirft auf das, was Orwell in jenen Jahren zu tun hatte, kommt von einer der berühmtesten und entsetzlichsten Szenen in „1984“. In der Tat, beinahe nichts sogar in den Erinnerungen von Überlebenden der Nazi-Todeslager hat etwas Vergleichbares: Das ist die Szene, wo „O’Brian“, der Geheimpolizist, den „Helden“ (wenn man ihn so nennen kann) Winston Smith foltert, indem er sein Gesicht an einen Käfig fesselt, in dem eine verhungernde Ratte bereit ist, herauszuspringen und ihn zu verschlingen, wenn er geöffnet wird.
Ich erinnere mich, dass ich mir, als ich erstmals der Kraft von „1984“ an meiner vorzüglichen nordirischen Schule ausgesetzt war, dachte: „Was für eine Sorte von Geist könnte etwas so Entsetzliches erfinden?“. Die Antwort war so offensichtlich, dass sie an mir wie an fast jedem anderen komplett vorüberging.
Orwell hat die Idee nicht „erfunden“ oder „sich ausgedacht“ als Vorrichtung in einer fiktionalen Geschichte: Es war nur eine Routine-Verhörtechnik, die von der britischen Kolonialpolizei in Burma, dem heutigen Myanmar, verwendet wurde. Orwell hat eine so teuflische Foltertechnik niemals „brillant“ erfunden als ein literarisches Konstrukt. Er brauchte es sich nicht auszudenken. Sie wurde routinemäßig von ihm und seinen Kollegen verwendet. Das war es, wie und warum das britische Empire so gut für so lange funktionierte. Sie wussten, was sie taten. Und was sie taten, war überhaupt nicht nett.
Ein letzter Schritt in meiner Erleuchtung über Orwell, dessen Schriften ich mein ganzes Leben verehrt habe – und ich tue es immer noch – wurde von unserer beunruhigend brillanten ältesten Tochter vor etwa einem Jahrzehnt geliefert, als auch sie „1984“ zu lesen bekam als Teil ihres Schul-Curriculums. Als ich es eines Tages mit ihr diskutierte, machte ich beiläufig eine offensichtliche Bemerkung, dass Orwell im Roman „Winston Smith“ war.
Mein in den USA groß gewordener Teenager korrigierte mich dann natürlich: „Nein, Papa, sagte sie, „Orwell ist nicht Winston, oder er ist nicht nur Winston. Er ist auch O’Brian. O’Brian mag tatsächlich Winston. Er will ihn nicht foltern. Er bewundert ihn sogar. Aber er tut es, weil es seine Pflicht ist.“
Sie hatte natürlich recht.
Aber wie konnte Orwell, der große Feind der Tyrannei, Lügen und Folter sich so gut mit dem Folterer identifizieren und ihn so gut verstehen? Deshalb, weil er selbst einer gewesen war.
„Emma Larkins“ großartiges Buch bringt ans Licht, dass Orwell als hoher Kolonialpolizist in den 1920er Jahren eine führende Figur eines skrupellosen Krieges war, den die Behörden des britischen Empires gegen kriminelle Drogen- und Menschenhandelskartelle führten, die kein bisschen weniger böse und rücksichtslos waren als die in der Ukraine, Kolumbien und Mexiko heute. Es war ein „Krieg gegen den Terror“, in dem alles und jedes erlaubt war, um „den Job zu erledigen“.
Der junge Eric Blair war so angewidert von der Erfahrung, dass er, als er heimkehrte, den respektablen Lebensstil der Mittelklasse aufgab, den er immer genossen hatte, und nicht nur ein idealistischer Sozialist wurde, was viele in jenen Tagen taten, sondern ein mittelloser hungernder Tramp. Er gab sogar seinen Namen auf und seine Identität. Er erlitt einen radikalen Zusammenbruch der Persönlichkeit: Er tötete Eric Blair. Er wurde George Orwell.
Orwells frühes berühmtes Buch „Down and Out in London and Paris“ ist ein Zeugnis, in welchem Ausmaß er sich buchstäblich folterte und demütigte in jenen ersten Jahren, als er von Burma zurückgekommen war. Und für den Rest seines Lebens.
Er aß erbärmlich schlecht, war dünn und von der Tuberkulose und anderen gesundheitlichen Problemen gezeichnet, rauchte stark und verweigerte sich jede anständige medizinische Hilfe. Seine Erscheinung war beinahe gräßlich. Sein Freund, der Schriftsteller Malcolm Muggeridge spekulierte, dass sich Orwell als Karikatur eines Tramps neu erfinden wollte.
Die Wahrheit war ganz klar, dass Orwell sich niemals vergab, was er als junger Agent des Empires in Burma tat. Sogar seine buchstäblich selbstmörderische Entscheidung, in die primitivste, kälteste, nasseste und verarmteste Ecke der Schöpfung auf einer entlegenen Insel vor der Küste Schottlands zu gehen, um „1984“ in Isolation fertigzuschreiben, bevor er starb, war konsistent mit den gnadenlosen Bestrafungen, die er sich selbst sein ganzes Leben angetan hatte, seit er Burma verlassen hatte.
Die Folgerung ist klar: Bei all der Intensität von George Orwells Erfahrungen in Spanien entsprangen seine Leidenschaft für Wahrheit und Integrität und sein Hass gegen Machtmissbrauch nicht den Erfahrungen des spanischen Bürgerkriegs. Sie flossen direkt aus seinen eigenen Handlungen als Agent des britischen Empires in Burma in den 1920er Jahren: Genauso wie seine Erschaffung des Ministeriums für Wahrheit direkt aus seinen Erfahrungen bei der Arbeit im Bauch der Bestie BBC in den frühen 1940er Jahren entsprang.
George Orwell verbrachte mehr als 20 Jahre damit, langsam Selbstmord zu begehen wegen der furchtbaren Verbrechen, die er als Folterer für das britische Empire in Burma beging. Wir können deshalb keinen Zweifel haben, wie sein Horror und Abscheu wäre gegen das, was die CIA unter Präsident George W. Bush tat in ihrem „Globalen Krieg gegen den Terror“. Auch würde George Orwell sofort und ohne Zögern die echten Fake News beim Namen nennen, die heute aus New York, Atlanta, Washington und London kommen, genauso wie er es in den 1930er und 1940er Jahren tat.
Lasst uns uns deshalb auf den echten George Orwell zurückbesinnen und ihn unterstützen: das Anliegen des Kampfes zur Verhinderung eines 3. Weltkrieges hängt davon ab.
——–
Autor Martin Sieff ist ein oppositioneller amerikanischer Publizist über außenpolitische Themen:
Bücher von Martin Sieff
Meine Anmerkungen:
– Die erwähnten Bücher von George Orwell habe ich alle schon in meiner Jugend mit großem Gewinn gelesen, besonders auch das weniger bekannte „Erledigt in London und Paris“. Etwa die Episode über die Behandlung eines „guten“ Steaks in einem vornehmen Restaurant kann ich nur empfehlen: das gehört sicher auch zu dem, was Sieff bewundernd die „Intelligenz der Straße“ bei George Orwell nennt.
– Die Neubewertung von Orwells Erfahrungen in Burma durch „Emma Larkin“ ist hochinteressant und wirkt auf den ersten Blick schlüssig. Ihre beiden oben abgebildeten Bücher sind bestellt, ebenso das (hochaktuelle) Buch „Shifting Superpowers“ von Martin Sieff.
– Mehr von beidem (vielleicht) später hier in Nachträgen oder in einem eigenen Blogbeitrag
– Das Foto von Orwell von Anfang der 1920er Jahre hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem anderen Zeitgenossen, der damals seine Karriere gestartet hat:
Und hier in der Bildmitte auf dem Bild mit britischen Kolonialisten in Burma ist auch nicht Wilhelm II abgebildet:
Nachtrag 8.2.2021 Das Buch ‚Finding George Orwell in Burma‘ habe ich jetzt zuende gelesen. Es ist ganz interessant, wirft aber mein Orwell-Bild nicht komplett über den Haufen. Dass Orwell als Polizist Kinder mit dem Stock geschlagen hat, die ihn verspotteten, wusste ich allerdings nicht. Dafür zitiert Emma Larkin einen Zeitzeugen, der sich über Orwells späteren Lebensweg deshalb gewundert hatte. Die Passagen über die Zustände im Myanmar im Jahr 2003 waren mir in diesem Ausmaß nicht bewusst und haben gerade aktuell nach dem erneuten Militärputsch neue Aktualität gewonnen. Natürlich gehen die Meinungen über die Hintergründe auseinander. Jetzt begonnen, nochmals ‚Burmese Days‘ von George Orwell selbst zu lesen.
Nachtrag 13.07.2021 Sehr interessanter Artikel mit direktem Orwell-Bezug: Die Globalismus-Erfinder (engl. Original) „In vielerlei Hinsicht ist die Welt, in der wir heute leben, die Welt, die Orwell voraussah“ In gewisser Weise ist das auch eine „Verschwörungstheorie“ von Amerikanern, die sich immer noch (oder wieder) in den Klauen des Empires wähnen. Randbemerkung: Bill Clinton war Rhodes-Stipendiat.
Nachtrag 22.07.2021 ‚Burmese Days‘ von George Orwell in den letzten Wochen zuende gelesen. Es ist ein sehr düsteres Buch. Das Schicksal des John Flory ist eine trostlose Geschichte. Die Inhaltsangabe in der deutschen Wikipedia ist sehr akkurat. Für eine Einordnung und Bewertung sollte man sich aber an die englische Wikipedia halten: „Der Roman beschreibt einheimische Korruption und imperiale Bigotterie“ So kann man es zusammenfassen.
Zwischen dem 1. Tunesier-Tweet von Bachmann und der angeblichen Entdeckung der 1. Spur von Anis Amri lagen also mehr als 18 Stunden!
Bachmann selbst hat dann bis zum 22.12. wohl gemerkt, wie brisant dieses Problem war, und ruderte deshalb zurück:
Lutz Bachmann rudert zurück und braucht dringend Ruhe
Das Hauptproblem war nicht die Frage, wer ihm die Information zugesteckt hat (und warum), sondern dass sie zu diesem Zeitpunkt am Abend des Attentats offiziell noch gar nicht existierte, denn angeblich wurden die Papiere Amris erst am nächsten Tag im LKW gefunden (was natürlich auch wieder Zweifel nährte und umständliche Erklärungen erforderte).
Und über diese explosive Frage, wer da Vorwissen über den späteren Attentäter hatte und ausgerechnet Bachmann informierte, wurde danach lange geschwiegen, während es viel über andere ‚Pannen‘ mit Amri zu schreiben gab.
Bachmann hat 2020 ausgesagt
Fast 3 Jahre nach dem Attentat hat der Bundestagsuntersuchungsausschuss letztes Jahr beschlossen, Lutz Bachmannzeitnah zu seinem Vorwissen zu vernehmen, auf Antrag der Grünen und mit den Stimmen der AfD:
Alle anderen Fraktionen hatten sich im Vorfeld dagegen ausgesprochen und dann bei der Abstimmung enthalten: „Wir sehen die Gefahr, dass Bachmann die Sitzung für seine rassistischen Reden nutzt. In der Sache selbst wird er keine ehrliche Antwort geben“
Die Befürchtung über rassistische Reden halte ich für eine Nebelkerze und sie hat sich auch nicht erfüllt. Es hat dann aber doch wieder fast ein Jahr gedauert, bis Bachmann am 6. November 2020 wirklich vor dem Untersuchungsausschuss ausgesagt hat, nach einigem Hin und Her, abgesagten Terminen und damit fast 4 Jahre nach seinem verdächtigen Tweet:
Bachmann-Aussage vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss
Bachmann hat sich damit optimal aus der Affäre gezogen: sich nur minimal von seiner ursprünglichen Aussage entfernt („mit Berliner Dialekt als Polizist ausgegeben“ statt „aus der Berliner Polizeiführung“) und den Informanten in eine glaubwürdig mögliche Anonymität versteckt. Das wäre gerade dann eine geschickte Aussage, wenn er Kontakte zu einem Geheimdienst hätte, der ihm diese Informationen gezielt gesteckt hatte, damit er damit Stimmung macht.
Ergebnis: 1. Bachmann hat jetzt seine Ruhe 2. Sein Informant ist geschützt 3. Die Berliner Polizei(führung) ist ein Stück weit entlastet 4. Das dokumentierte Vorwissen ist bestätigt.
Mediale Nebelkerzen
Vor der Vorladung und noch zwischen Vorladung und Aussage hatten Medien immer wieder versucht, Nebelkerzen zu werfen. Zum Beispiel die Tagesschau am 10.6.2020:
„Über undichte Stellen in der Berliner Polizei gab es von Beginn an eine Debatte. So hatte der rechtsradikale ‚Pegida‘-Gründer Lutz Bachmann wenige Stunden nach dem Attentat vom 19. Dezember 2016 auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche über den Kurznachrichtendienst Twitter folgende Meldung verbreitet: ‚Interne Info aus Berliner Polizeiführung: Täter tunesischer Moslem. Das der Generalbundesanwalt übernimmt, spricht für die Echtheit'“. Und wieder am 24.9.2020:
Die Vernebelung bestand hier darin, dass wenn ein Berliner Polizist in einer AfD-Chatgruppe noch am Tatabend die tunesische Nationalität an Lutz Bachmann verraten hätte, ein viel größeres Problem sofort offensichtlich wäre:
Die Tatsache nämlich, dass die Information am Tatabend in der Polizei überhaupt schon existierte. Was das bedeutet, wurde aber von Medien weder unmittelbar nach dem Attentat, noch in den fast 4 Jahren bis zu Bachmanns Aussage noch danach thematisiert, weil sie die offizielle Version des Attentats auf den Kopf stellt.
Zahllose Pannen
Nach dem Attentat sind zahlreiche Pannen bekannt geworden, die von den Medien in immer neuen Variationen berichtet werden. Die Quintessenz der Pannen war, dass Amri keinesfalls ein unbeschriebenes Blatt, sondern den Sicherheitsbehörden so bekannt war, dass man sich fragen muss, warum er noch im Land und auf freiem Fuß war und ob er evtl. von Behörden geschützt wurde:
Und hier wird nur die allzu berechtigte Frage gestellt, inwieweit die Sicherheitsbehörden und die Überwachung (nicht) in der Lage sind, Sicherheit herzustellen. Die Frage, ob sie etwa beim Terror aktiv mitmischen oder ihn fingieren, wird nicht gestellt.
UA-Mitglieder haben eine Ahnung
Auch Mitglieder des Bundestagsuntersuchungsausschusses finden viele sehr merkwürdige Punkte in der Amri-Geschichte:
Das sind alles valide Punkte. Die Sache mit Mailand zB bedeutet, dass Amri am 19.12.2016 gar nicht in Berlin gewesen sein müsste, damit doch Spuren von ihm am LKW gefunden werden konnten. Die angebliche und bereits am 23.12.2016 erforschte Fluchtroute von Amri von Berlin nach Mailand war ja auch reichlich kompliziert. Dieser Punkt war anderen Beobachtern allerdings noch im Dezember 2016 aufgefallen: „Ein Rätsel ist zum Beispiel auch die Tatsache, dass der Lkw, den Amri offenbar für sein Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt benutzte, seine Fahrt ursprünglich in Italien begonnen hatte. In Cinisello Balsamo, nur ein paar Kilometer von Sesto San Giovanni entfernt. Ein Zufall?“
Es wirkt, als träten die Untersuchungen auf diese Weise jahrelang auf der Stelle. Die Rätsel und Pannen werden zwar hier und dort erwähnt oder gar gesammelt, aber niemals zu einem Bild zusammengefügt, das der offiziellen Version widerspricht:
Verdrehen, Vernebeln und Verschleppen, bis es niemanden mehr interessiert.
Der entscheidende Punkt dabei ist, dass Anis Amri offiziell tot ist und ihm keine Schuld mehr gerichtlich nachgewiesen werden muss. Es reicht also aus, die offizielle Tatversion gelegentlich in Medien zu wiederholen, z.B. im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Opfer, um aus ihr eine unbestreitbare Wahrheit zu machen.
Begründete Zweifel sind Hass
Ein sehr gutes Video über das Attentat vom Breitscheidplatz wurde bereits mehrfach von Youtube gelöscht weil es angeblich ‚Hassreden‘ verbreitet:
Das Video ist allerdings noch vereinzelt auf anderen Plattformen verfügbar. Hier kann noch jeder selbst nach der Hassrede suchen:
Video ohne Hassrede, aber mit unerwünschten Einsichten zum Attentat auf dem Breitscheidplatz
Das gilt auch für Bücher, die zu ähnlichen Schlüssen kommen:
Terror mit begrenzter Wirkung
Das Attentat am Breitscheidplatz ein gutes Jahr nach der Einwanderungswelle von 2015 hat nicht ausreichend gewirkt, auch nicht der erneute Versuch ein Jahr später von SPIEGEL und WELT, Angela Merkel damit zu stürzen. Texte, Videos und Bücher, die die offizielle Version bezweifeln, hatten offensichtlich eine so große Reichweite, dass sie die Wirkung des Attentats stark reduzierten.
Terrorexperte denkt weiter und quer
Terrorexperte Peter R. Neumann war sehr nah dran und schnell bei Amri:
„Starke Beweise“, dass es eine direkte Verbindung zum IS gab: Die ZEIT machte einen wahren Artikel daraus. Nicht weniger gern als das Qualitätsblatt nahm Bild später den neuesten Schrecken aus Nahost:
Oder auch die Mainpost. Aber so langsam ging es abwärts mit dem IS-Schrecken:
Peter R. Neumann über das Weihnachtsmarkt-Attentat von Strasbourg
Auch wenn das Thema mit Wien nochmals aufgeflackert ist:
Das Thema islamistischer Terror läuft insgesamt nicht mehr rund. Außerdem spielt es „Rechtspopulisten“ zu sehr in die Hände, auch wenn sich Lutz Bachmann ein wenig die Finger daran verbrannt hat.
Zeit also zum Umdenken und zu neuen Perspektiven:
Nicht nur in BILD, sondern auf allen Kanälen, auch beim ZDF:
Nachtrag 8.3.2021 Das Kratzen an der Oberfläche des Attentats vom Breitscheidplatz geht weiter: Neues Gutachten zieht Amris Täterschaft in Zweifel Damit keine Zweifel aufkommen, dass das Attentat überhaupt so abgelaufen ist, könnte der Fahrer doch ein anderer böser Islamist gewesen sein. Das wird aber an der offiziellen Version wenig ändern: Amri war’s.
Ausgangspunkt dieser Betrachtungen ist eine sehr schöne Animation eines Soziologie-Professors, der alle Todesfälle eines Tages in Frankreich von 2000-2020 auf denselben Jahreskreis geplottet hat:
Tägliche Todesfälle in Frankreich 2000-2020
Man erkennt, dass sich die Zusatztoten 2020 (rote Linie), die (direkt oder indirekt durch diverse Behandlungsfehler) durch Corona verursacht wurden, in diesen 20 Jahren nur mit den Toten vom August 2003 vergleichen lassen, als eine außergewöhnliche Hitzewelle vor allem alte und geschwächte Menschen das Leben kostete. Neben der 1./Frühjahrswelle im März+April zeigt die rote Kurve auch die 2./Herbstwelle ab Ende Oktober. In den Jahren davor (2013-2016) gibt es auch einige auffallende saisonale Grippewellen von Januar-März, die aber höchstens halb so viele Opfer fordern wie die Corona-Frühjahrswelle 2020.
Corona und die Hongkong-Grippe
Der Ökonom Pierre Aldama hat zu dieser Animation die Jahre 1968-1999 hinzugefügt und ist zu folgendem Bild gekommen (Beschriftung von mir übersetzt und ergänzt):
Interessanterweise wurde erst im März 2020 ein Artikel veröffentlicht, der die Zahl der Todesfälle durch die Hongkong-Grippe (gelbe Kurve) in Frankreich nach einer Schätzung des Epidemiologen Antoine Flahault von 2003 auf 31000 in 2 Monaten bestimmte und feststellte, dass ihre Schwere damals in den frz. Medien drastisch unterberichtet und unterschätzt wurde. So wurde sie im Sommer 1969 für beendet erklärt, bevor sie in Europa richtig zugeschlagen hat und in Frankreich geschätzt ca. 1/4 der Bevölkerung krank wurde, ohne dass es irgendwelche Beschränkungen des öffentlichen Lebens gab. Weltweit war die Hongkong-Grippe mit insgesamt 1 Million Toten eine der 9 großen Grippe-Epidemien, wurde aber von 1-5 Kategorien nur in Kategorie 2 eingeordnet, wobei diese aber nur einmal (von der Spanischen Grippe 1919: Kategorie 5) überschritten wurde. Der frz. Wikipedia-Artikel zur Hongkong-Grippe ist erheblich ausführlicher als der deutsche. Wikipedia berichtet aber für Deutschland (BRD+DDR) von 52500 Personen, die an diesem Virus gestorben sind.
Erst die beiden Corona-Wellen von 2020 kamen in Frankreich gemeinsam wieder in diese Größenordnung, in Deutschland aber bei weitem nicht. Auch im schwer betroffenen Frankreich ist die Corona-Epidemie also mit einer schweren Grippeepidemie vergleichbar, in Deutschland dagegen höchstens mit einer mittelschweren saisonalen Grippewelle. Auffällig ist, dass beide Epidemien deutlich außerhalb der normalen Grippesaison (von Ende Dezember bis Ende März) zugeschlagen haben.
Hier die Gesamtsterblichkeit von Frankreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bis Ende November 2020:
Übersterblichkeit in schwerer von Corona betroffenen kontinentaleuropäischen Ländern
Gemeinsam mit Belgien, Spanien und Italien gehörte Frankreich zu den in Summe von beiden Wellen besonders hart getroffenen Ländern. Im Vergleich dazu gab es in Deutschland, Dänemark oder Norwegen wenig oder kaum zusätzliche Todesfälle wegen Corona, deutlich weniger als durch die Grippewelle von 2018:
Im Herbst gehörte Frankreich trotz der harten Maßnahmen vom Frühjahr und auch mit weniger Lockerungen über den Sommer (als in den Niederlanden oder Dänemark) bei den „Fällen“ (also positiven Corona-Tests) zeitweise wieder zu den stark betroffenen Ländern, bevor eine erneuter strenger Lockdown das Niveau leicht unter das niederländische, dänische und deutsche Nievau drückte:
Deswegen gilt Frankreich deutschen Hardlinern als Vorbild. Bei den entscheidend zu vermeidenden Todesfällen dagegen hat Frankreich bisher weder das dänische, noch das niederländische, deutsche oder auch nur das schwedische Niveau erreicht:
Man kann also Frankreich auch gut als Beispiel anführen, dass der Lockdown nicht das hält, was sich seine Verfechter von ihm versprechen. Und das mit sehr starken Einschränkungen für die Bürger, viel härter als bisher in Deutschland, den Niederlanden oder gar Dänemark und Schweden. In den Niederlanden, Dänemark und Schweden ist besonders auffällig, dass sie im Verhältnis zu den „Fällen“ besonders wenige Todesfälle verzeichnen.
5 Jahre Ausnahmezustand
Mit mehrfach verlängerten Ausnahmezuständen ab 2015 wegen Terror und den Corona-Lockdowns leben die Franzosen inzwischen schon 5 Jahre mit kurzen Unterbrechungen im Ausnahmezustand. Was die Bedrohung von Rechtsstaatlichkeit und Freiheit angeht, wirkt das Corona-Regime also dort weiter, wo das Terror-Regiment noch lange nicht aufgehört hat. Der Corona- und der Terror-Komplex sind also nicht nur über das kommentierende Personal verbunden.
lässt sich die 1. Welle im März und April 2020 nochmals separat im Ausschnitt tagesgenau plotten:
Tägliche Sterbezahlen im März und April 2020 im Vergleich mit Durchschnittswerten
Die Berechnung einer Übersterblichkeit hängt schon ganz naiv betrachtet vom Referenzniveau ab, hier zum Beispiel dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Sie hängt außerdem vom Zeitfenster ab, hier März bis April. In diesem Zeitfenster wird die Übersterblichkeit von 18000 zwischen 16.3. und 25.4. durch die Untersterblichkeit vorher und nachher reduziert auf 16000. In diesem Fall von einer Übersterblichkeit von ca. 20000 Toten in den 40 Tagen der 1. Welle zu sprechen, ist also nicht ganz falsch.
Interview mit einem Experten beim statistischen Bundesamt über die Berechnung der Übersterblichkeit.
Nachtrag 16.12.2020 Am 5.1.1970, also in der noch nicht ganz beendeten Sterbewelle mit ca. 50000 Toten in Gesamtdeutschland veröffentlichte der SPIEGEL diesen launigen Bericht:
SPIEGEL über die Schrecken der Hongkong-Grippe
Die Zitate:
„Das beste Mittel dagegen ist viel Arbeit“, befand Münchens OB Hans-Jochen Vogel. „Mit Einbruch des Winters auf der nördlichen Erdhälfte, so schlossen die WHO-Experten, würde sich ‚A 2-Hongkong‘ abermals in Europa ausbreiten.
Nachtrag 17.12.2020 Bereits im April hat die Abendzeitung über die Hongkong-Grippe in München berichtet: „hoffnungslos“ bei insgesamt 16 Toten in der Stadt
Nachtrag 28.12.2020 Dieser Schweizer Bericht aus einem französischen Pflegeheim ist sehenswert und erschütternd. Man sperrt die Menschen ein wie Vieh und kujoniert sie unter dem Vorwand, sie schützen zu wollen:
Nachtrag 19.4.2021 Gestern ist in der Wirtschaftswoche ein Interview zur Hongkong-Grippe erschienen. Gar nicht mal schlecht, aber mit merkwürdigem Titel: Es gab keinen Christian Drosten der 68er