Freunde des Grundgesetzes

In Dresden deklamierte am 17.4.2021 einer alleine mit seinem Fahrrad an der Hand das Grundgesetz. Sehen Sie selbst, was dann passiert ist:

Quelle

Das Endergebnis:

Brüssel war kein Unfall, sondern ist jetzt überall.

Nachtrag 19.4.2021
Weiterer Videobeitrag dazu:

Andererseits ist ganz klar, dass nicht alle Polizisten mit diesem Vorgehen einverstanden ist. Dazu der Einsatzleiter der Stuttgarter Polizei bei einer Anti-Corona-Demonstration:

Nachtrag 20.4.2021
Ein Beitrag eines Namensvetters zum Grundgesetztag aus dem letzten Jahr:

„Wir müssen also sehr hellhörig werden, wenn das Grundgesetz zur rein taktischen Waffe in der politischen Auseinandersetzung eingesetzt – in Wirklichkeit aber versucht wird, die Grundrechte auszuhebeln. Darum ist es ein Segen, dass die Grundrechtsartikel der „Ewigkeitsformel“ unterliegen: Sie dürfen in ihrem ‚Wesensgehalt (nicht) angetastet werden‚ (Art. 19 Abs. 2 GG)“
Das gilt eigentlich in jeder Richtung!

Original: Christian Wolffs Blog

Nachtrag 21.4.2021
Heute in Berlin waren die Freunde des Grundgesetzes wieder im Einsatz:


Straße des 17. Juni

Nachtrag 22.4.2021
Beinahe wäre ich noch auf ein Video hereingefallen, auf dem ein böser Polizist eine nette alte Dame zu Boden wirft, natürlich grundlos. Aber dem war nicht ganz so:

Das Video mit der älteren Dame, die von einem Polizisten niedergerungen wird, wird gerade unter Polizeigewalt getaggt. Klar, ist ja heftig. Wieso sie allerdings auf die Idee kommt, dem Beamten eine pfeffern zu wollen, weiss wohl nur sie. In so einer Lage nicht sehr klug. #b2104

Originally tweeted by Dr. ju. tub. Dunning-Kruger (@iHeini) on April 21, 2021.

Diese wesentliche Zusatzinfo habe ich bei Tichys Einblick gefunden.
Also immer schön kritisch bleiben! In alle Richtungen! Man will uns hemmungslos aufhetzen, beide Seiten.
Dass die Ermächtigungen für die Bundesregierung überflüssig und gefährlich sind, bleibt davon aber unberührt.

Nachtrag 6.5.2021
Der pensionierte Richter Dr. jur. Manfred Kölsch äußert seine Ansicht zu den Vorgängen in Deutschland:

Wir haben keinen Einfluss

Dieses Video-Fundstück einfach mal anhören und wirken lassen:

Ich gehe davon aus, dass Christian Lindner hier die Wahrheit sagt:
Die Landesregierung NRW hatte keinen Einfluss darauf, wie sie das Gerichtsurteil gegen die Ungleichbehandlung verschiedener Läden umsetzte. Die Entscheidung, alle Läden auf stärkere Gängelung statt auf Lockerung zu vereinheitlichen, kam aus Berlin (oder darüber), nicht aus Düsseldorf.
Die Landeskabinette werden noch nicht einmal anständig informiert. Das erinnert an alte Geschichten.
Und die Bundeskanzlerin hat offensichtlich zunehmend Probleme mit diesem inoffiziellen Überbügeln der Landesebene (Lindner: „Ausnahmezustand“) und würde es deshalb gerne formalisieren, die Länder also offiziell entmachten.
Der Angriff auf die verfassungsmäßige, föderale Ordnung kommt also von ganz oben.

Ausgangssperren

Und Lindner hat auch bei den Ausgangssperren Recht:

Das zeigt zum Beispiel auch der Vergleich mit Frankreich, wo seit dem 14. Januar landesweit eine Ausgangssperre ab 18:00 Uhr gilt. So haben sich seither die ‚Inzidenzen‘ in Deutschland und Frankreich auseinanderentwickelt: in die falsche Richtung!

Die Daten sind sehr eindeutig: es ist unmöglich, dass die Fallzahlen ein guter Indikator sind und Ausgangssperren gleichzeitig wirksam. Beides passt nicht zusammen, und daran krankt die gesamte Corona-Politik.

Mehr Testpositive durch Impfung?

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?
Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten…
Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen.

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?

Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten:

Der Heimleiter, der den Verdacht auf das Impfteam lenkte, soll in diesem Fall zurückgerudert sein, weil das Impfteam ja Schutzanzüge getragen habe. Wäre es aber möglich, dass nicht das Impfteam die Impflinge angesteckt hat, sondern die Impfung selbst anschließend für positive Tests sorgt?

Einen noch schlimmeren Ausbruch gab es im oberbayerischen Miesbach:

Zahlen lassen die Bewertung von SZ/dpa keineswegs als zwingend erscheinen

Die Interpretation, dass die Impfung zu spät gekommen sei, weil sich die Impflinge bereits vorher angesteckt hatten, ist keineswegs zwingend, noch nicht einmal naheliegend, sondern nur schwach begründet:
Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten
Auch hier passen die Daten mindestens so gut zu der Hypothese, dass die Impfung Infektionen ausgelöst hat, die sich dann auch auf Ungeimpfte übertragen haben. Auffällig ist hier nämlich, dass Geimpfte häufiger positive Tests hatten als Ungeimpfte und dann auch überproportional häufig gestorben sind. Dieses statistische Bild passt besser zu einem Ausbruch durch die Impfung als zu einem Ausbruch kurz vor der Impfung und ganz unabhängig von ihr.

Einheitliche einseitige Medienberichte

Diese Möglichkeit wird aber in vielen „Qualitätsmedien“ systematisch ausgeblendet, stattdessen auffällig einheitlich Behördenerklärungen reproduziert:

Die Möglichkeit, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Ausbruch gegeben haben könnte, wurde voreilig und unwissenschaftlich sofort kategorisch ausgeschlossen aus Angst vor den Folgen für die Impfbereitschaft. Um den Verdacht emotional auszuräumen, dass es hier nicht in erster Linie um die Gesundheit der Heimbewohner geht, bebildern viele Meldungen auch mit demselben ‚Symbolbild für Fürsorge‘:

Auffällige Todesfälle nach Impfung

Eine Liste von Todesfällen nach Impfung gibt es im nächsten Beitrag.

Weltweit beobachtbarer Zusammenhang

Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen, wo dann der Zufall eben eine geringere Rolle spielt als in einzelnen Heimen:

Manchmal ist es einfach Pech. Da lassen sich alle Mitarbeiter einer Klinik, eines Heimes oder einer Firma gleichzeitig impfen. Kurz danach sind alle infiziert, zum Teil erkrankt und werden in Quarantäne geschickt. Und das passiert nicht nur in so kleinen Einheiten, das passiert sogar für ganze Länder.

Das ist beispielsweise im Krankenhaus der Stadt Fermo in den Marken passiert. Das gesamte, über alle Abteilungen des Krankenhauses „geimpfte“ Personal von 71 Personen ist kurz nach der Impfung positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilweise mit Symptomen.

Die Tätigkeit des Krankenhauses ist stark eingeschränkt, weil 9 Ärzte und 40 weiteres Sanitätspersonal in Quarantäne versetzt wurde. Hier ein Artikel darüber in einem italienischen Medium

Hier ist der Impfbeginn für UK eingetragen.


Wir sehen, dass darauf unmittelbar ein Anstieg folgt. Im Chart ganz oben sehen wir neben UK und Irland noch Israel dazu, das zwar zeitlich verschoben aber einen ähnlichen Verlauf beim Anteil der positiven…

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Corona in Frankreich

Ausgangspunkt dieser Betrachtungen ist eine sehr schöne Animation eines Soziologie-Professors, der alle Todesfälle eines Tages in Frankreich von 2000-2020 auf denselben Jahreskreis geplottet hat:

Tägliche Todesfälle in Frankreich 2000-2020

Man erkennt, dass sich die Zusatztoten 2020 (rote Linie), die (direkt oder indirekt durch diverse Behandlungsfehler) durch Corona verursacht wurden, in diesen 20 Jahren nur mit den Toten vom August 2003 vergleichen lassen, als eine außergewöhnliche Hitzewelle vor allem alte und geschwächte Menschen das Leben kostete. Neben der 1./Frühjahrswelle im März+April zeigt die rote Kurve auch die 2./Herbstwelle ab Ende Oktober. In den Jahren davor (2013-2016) gibt es auch einige auffallende saisonale Grippewellen von Januar-März, die aber höchstens halb so viele Opfer fordern wie die Corona-Frühjahrswelle 2020.

Corona und die Hongkong-Grippe

Der Ökonom Pierre Aldama hat zu dieser Animation die Jahre 1968-1999 hinzugefügt und ist zu folgendem Bild gekommen (Beschriftung von mir übersetzt und ergänzt):

Interessanterweise wurde erst im März 2020 ein Artikel veröffentlicht, der die Zahl der Todesfälle durch die Hongkong-Grippe (gelbe Kurve) in Frankreich nach einer Schätzung des Epidemiologen Antoine Flahault von 2003 auf 31000 in 2 Monaten bestimmte und feststellte, dass ihre Schwere damals in den frz. Medien drastisch unterberichtet und unterschätzt wurde. So wurde sie im Sommer 1969 für beendet erklärt, bevor sie in Europa richtig zugeschlagen hat und in Frankreich geschätzt ca. 1/4 der Bevölkerung krank wurde, ohne dass es irgendwelche Beschränkungen des öffentlichen Lebens gab.
Weltweit war die Hongkong-Grippe mit insgesamt 1 Million Toten eine der 9 großen Grippe-Epidemien, wurde aber von 1-5 Kategorien nur in Kategorie 2 eingeordnet, wobei diese aber nur einmal (von der Spanischen Grippe 1919: Kategorie 5) überschritten wurde.
Der frz. Wikipedia-Artikel zur Hongkong-Grippe ist erheblich ausführlicher als der deutsche. Wikipedia berichtet aber für Deutschland (BRD+DDR) von 52500 Personen, die an diesem Virus gestorben sind.

Erst die beiden Corona-Wellen von 2020 kamen in Frankreich gemeinsam wieder in diese Größenordnung, in Deutschland aber bei weitem nicht.
Auch im schwer betroffenen Frankreich ist die Corona-Epidemie also mit einer schweren Grippeepidemie vergleichbar, in Deutschland dagegen höchstens mit einer mittelschweren saisonalen Grippewelle.
Auffällig ist, dass beide Epidemien deutlich außerhalb der normalen Grippesaison (von Ende Dezember bis Ende März) zugeschlagen haben.

Hier die Gesamtsterblichkeit von Frankreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bis Ende November 2020:

Übersterblichkeit in schwerer von Corona betroffenen kontinentaleuropäischen Ländern

Gemeinsam mit Belgien, Spanien und Italien gehörte Frankreich zu den in Summe von beiden Wellen besonders hart getroffenen Ländern.
Im Vergleich dazu gab es in Deutschland, Dänemark oder Norwegen wenig oder kaum zusätzliche Todesfälle wegen Corona, deutlich weniger als durch die Grippewelle von 2018:

Maßnahmen hart und wenig wirksam

Die französischen Ausgangsbeschränkungen waren bereits in der 1. Welle besonders rigoros und verboten den Franzosen auch Waldspaziergänge mit der Familie. Im Frühjahr wurden Jäger von Politikern aufgefordert, Spaziergänger zu denunzieren, was für Empörung und Dementis sorgte. Trotzdem galten für Jäger selbst auch im Herbst wieder Sonderregeln.

Im Herbst gehörte Frankreich trotz der harten Maßnahmen vom Frühjahr und auch mit weniger Lockerungen über den Sommer (als in den Niederlanden oder Dänemark) bei den „Fällen“ (also positiven Corona-Tests) zeitweise wieder zu den stark betroffenen Ländern, bevor eine erneuter strenger Lockdown das Niveau leicht unter das niederländische, dänische und deutsche Nievau drückte:

Deswegen gilt Frankreich deutschen Hardlinern als Vorbild.
Bei den entscheidend zu vermeidenden Todesfällen dagegen hat Frankreich bisher weder das dänische, noch das niederländische, deutsche oder auch nur das schwedische Niveau erreicht:

Man kann also Frankreich auch gut als Beispiel anführen, dass der Lockdown nicht das hält, was sich seine Verfechter von ihm versprechen. Und das mit sehr starken Einschränkungen für die Bürger, viel härter als bisher in Deutschland, den Niederlanden oder gar Dänemark und Schweden. In den Niederlanden, Dänemark und Schweden ist besonders auffällig, dass sie im Verhältnis zu den „Fällen“ besonders wenige Todesfälle verzeichnen.

5 Jahre Ausnahmezustand

Mit mehrfach verlängerten Ausnahmezuständen ab 2015 wegen Terror und den Corona-Lockdowns leben die Franzosen inzwischen schon 5 Jahre mit kurzen Unterbrechungen im Ausnahmezustand. Was die Bedrohung von Rechtsstaatlichkeit und Freiheit angeht, wirkt das Corona-Regime also dort weiter, wo das Terror-Regiment noch lange nicht aufgehört hat. Der Corona- und der Terror-Komplex sind also nicht nur über das kommentierende Personal verbunden.

Im Schutz des Ausnahmezustands schlägt die Polizei brutal zu und sind Bürgerrechte stark eingeschränkt. Die Gewalt trifft keineswegs nur Minderheiten und die Regierung stellt sie nicht nur der facto straffrei, sondern wollte es auch de jure tun, indem sie Filmaufnahmen von Polizeigewalt unter härtere Strafe stellen wollte als die Gewalt selbst.

Risse durch Europa vertieft

Nach der Finanzkrise seit 2010 wird also die Spaltung und Krise Europas durch Corona vertieft. Das sieht auch dieser ARTE-Beitrag vom 10. November so:

Exkurs: Übersterblichkeit

Das französische Statistikamt hat diesen Plot der Sterblichkeit in Frankreich veröffentlicht:

2020 in Rot wie in der runden Darstellung ganz oben

lässt sich die 1. Welle im März und April 2020 nochmals separat im Ausschnitt tagesgenau plotten:

Tägliche Sterbezahlen im März und April 2020 im Vergleich mit Durchschnittswerten

Die Berechnung einer Übersterblichkeit hängt schon ganz naiv betrachtet vom Referenzniveau ab, hier zum Beispiel dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Sie hängt außerdem vom Zeitfenster ab, hier März bis April. In diesem Zeitfenster wird die Übersterblichkeit von 18000 zwischen 16.3. und 25.4. durch die Untersterblichkeit vorher und nachher reduziert auf 16000. In diesem Fall von einer Übersterblichkeit von ca. 20000 Toten in den 40 Tagen der 1. Welle zu sprechen, ist also nicht ganz falsch.

Interview mit einem Experten beim statistischen Bundesamt über die Berechnung der Übersterblichkeit.

Nachtrag 16.12.2020
Am 5.1.1970, also in der noch nicht ganz beendeten Sterbewelle mit ca. 50000 Toten in Gesamtdeutschland veröffentlichte der SPIEGEL diesen launigen Bericht:

SPIEGEL über die Schrecken der Hongkong-Grippe

Die Zitate:

„Das beste Mittel dagegen ist viel Arbeit“, befand Münchens OB Hans-Jochen Vogel.
„Mit Einbruch des Winters auf der nördlichen Erdhälfte, so schlossen die WHO-Experten, würde sich ‚A 2-Hongkong‘ abermals in Europa ausbreiten.

Nachtrag 17.12.2020
Bereits im April hat die Abendzeitung über die Hongkong-Grippe in München berichtet: „hoffnungslos“ bei insgesamt 16 Toten in der Stadt

Nachtrag 28.12.2020
Dieser Schweizer Bericht aus einem französischen Pflegeheim ist sehenswert und erschütternd. Man sperrt die Menschen ein wie Vieh und kujoniert sie unter dem Vorwand, sie schützen zu wollen:

Beeindruckend, wie klar die alte Frau noch denkt und ihre selbstverständlichen Interessen formuliert.
Es gibt übrigens keine Hinweise darauf, dass die Lage in dt. Pflegeheimen grundsätzlich besser ist für die Insassen. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass die Maßnahmen den wirklich Betroffenen wenig nützen.

Nachtrag 19.4.2021
Gestern ist in der Wirtschaftswoche ein Interview zur Hongkong-Grippe erschienen. Gar nicht mal schlecht, aber mit merkwürdigem Titel: Es gab keinen Christian Drosten der 68er

Nebenwirkungen Pfizer

Der österreichische Science-Blogger Peter F. Mayer schaut hinter die Jubelmeldungen auf die bekanntgewordenen Nebenwirkungen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs gegen Corona:

„84 Prozent der Teilnehmer zeigten Nebenwirkungen durch die Impfung, die aber laut FDA innerhalb der erwarteten Parameter einer Impfung liegen. Die Angaben sind etwas präziser als in den Unterlagen der UK-Behörden:

63 Prozent litten unter Erschöpfung
55 Prozent gaben an, Kopfschmerzen zu haben
32 Prozent bekamen eine Erkältung
24 Prozent hatten Gliederschmerzen
14 Prozent bekamen Fieber

Die FDA berichtet außerdem von vier Fällen einer temporären Gesichtslähmung (Bell-Lähmung), die im Zusammenhang mit der Impfung auftraten. Kein Teilnehmer der Placebo-Gruppe zeigte derartige oder ähnliche Symptome. Die Arzneimittelbehörde empfahl daher eine „Überwachung“ hinsichtlich solcher Fälle, wenn der Impfstoff in größeren Bevölkerungsgruppen eingesetzt werde

Die Patienten mit Gesichtslähmung wurden auch in internationalen Medien berichtet. Hier Beispielbilder dazu:

Den ganzen Beitrag von Peter F. Mayer lesen:

Die Nebenwirkungen des mRNA Impfstoffes der Firmen Pfizer und BioNTech sind heftiger als wir das von anderen Impfstoffen kennen. Das ist den Unterlagen der britischen Behörden zu entnehmen, die bereits mit der Impfung begonnen haben. Beim klinischen Test des Impfstoffes in den USA gab es sechs Todesfälle, die jedoch nicht auf den Impfstoff zurückzuführen seien.

Aber zunächst zu den Nebenwirkungen. In Großbritannien wurden erste Impfungen mit dem Impfstoff begonnen. Zugelassen ist er aber nicht generell wie fälschlich behauptet wird, sondern es ist nur eine dedizierte Charge aus der Produktion zur Verwendung freigeben worden.

Nebenwirkungen und Sicherheit

Die Unterlagen für die Zulassung enthalten auch Informationen für Ärzte. Darin finden sich auch die Angaben über Nebenwirkungen und Möglichkeiten zur Behandlung.

In einer großen Studie der Phase 3 erhielten insgesamt 21.720 Teilnehmer im Alter von 16 Jahren oder älter mindestens eine Dosis des COVID19-mRNA-Impfstoffs BNT162b und 21.728…

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Kindermund

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein, CSU, Neu-Ulm, eröffnete seinen Debattenbeitrag heute so:

Freud’scher Versprecher: sprachliche Fehlleistung, bei der angeblich ein eigentlicher Gedanke oder eine Intention des Sprechers unwillkürlich zutage tritt

Hier die ganze Rede des wackeren Mannes:

Vielen Dank, Herr Abgeordneter, jeder weiß, dass Ihnen das Wort ‚Impfpflicht‚ vorne auf den Lippen lag, weil sie es leugnen wollten oder sollten, aber hilft ja nichts……
Es gibt dafür eine Vorgeschichte, die das alles in den richtigen Kontext setzt:

Vorgeschichte

Bundeskanzlerin Merkel hat in Vorbereitung der heutigen Zustände bereits am 8. Mai 2019, also um ihre Zitterphase herum, gesagt, dass die Diskussion um die Impfpflicht wichtig ist:

Natürlich ging es damals „nur“ um die Masern, aber das inspirierende Personal hatte doch erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem, das in der Corona-Krise mitmischt.
Der „Star-Virologe“ mit der merkwürdigen akademischen Vita war da:

Der offizielle WHO-Chef, Dr. Tedros, war da (der heimliche damals nicht):

Jens Spahn, der die Impfpflicht gegen Masern prompt durchgesetzt hat, war präsent im Thema #GlobalHealth „Globale Gesundheit“:

Und das heute noch präsentere Thema der internationalen Kooperation bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen war ebenfalls vertreten:

Alle Corona-Themen waren also bereits da am 8. Mai 2019, Tag der deutschen Kapitulation, und auch Dr. Georg Nüßlein war anwesend:

Es ist also nur allzu verständlich, dass Georg Nüßlein weiß, wie wichtig die Impfpflicht ist und sie ihm deshalb ganz vorne auf der Zunge liegt, auch wenn er sie eigentlich leugnen soll und will.

Nachtrag 24.11.2020
So geht Impfpflicht ohne Impfzwang:

Nachtrag 29.11.2020
Georg Nüßlein ist in der Materie drin. Hier ein Gespräch mit Markus Haintz:

Nachtrag 25.02.2021

Der Fall

Heute ist bei Georg Nüsslein eine Bombe geplatzt:

Es ist ungewöhnlich, dass diese Sache so aggressiv in die Öffentlichkeit getragen wird. Ich würde erwarten, dass ein solcher mutmaßlicher (!) Korruptionsfall eines gut vernetzten CSU-MdB eher beschwiegen wird. Das ist aber nicht der Fall.
Auch die Augsburger Allgemeine, immerhin aus der Region Schwaben, wo auch Nüssleins Wahlkreis liegt, wäscht sofort schmutzige Dessous und berichtet über eher anrüchige Aspekte seiner Karriere als über seine Verdienste:

Das könnte ein ziemlich großes Ding werden. Ich halte das für länger vorbereitet und orchestriert.
Auch der Merkur hat die Story schon.
Das Bild beachten: „schon jetzt hinter Schloss und Riegel“.

Auch der Text: Vorverurteilung pur!

Auch die SZ hat die Geschichte seit 16:25 hinter der Paywall.
Stand 17:00 Uhr ist die Geschichte in Spiegel, ZEIT, Tagesspiegel noch nicht erschienen, aber in WELT und FAZ, jeweils weniger aggressiv als in der hiesigen Regionalpresse. Deshalb vermute ich, dass er eher aus Bayern abgeschossen wurde als aus Berlin.

Tageshetze spiegelt

Politik und Medien sind überwiegend voller Empörung darüber, dass die Polizei die Anti-Corona-Demonstration in Leipzig am vergangenen Samstag nicht rigoros aufgelöst hat.

Exemplarisch waren Berichterstattung und Kommentare im Berliner Tagesspiegel:

Man sieht hier, wie ungut es ist, Berichterstattung und Kommentare durch Einbettung in Tweets zu vermischen:
„Der Mob“: damit sind die Polonaise-Tänzer von Video 4 gemeint.
„Elmsfeuer“ ist ein anonymes Profil, das erst seit September (!) 2020 bei Twitter unterwegs ist und sich seither hauptsächlich an Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen abarbeitet und dabei praktisch täglich radikalisiert. Sein Lieblingsfeindbild scheinen dabei Anwälte zu sein. Das Profil trägt nicht nur den Hashtag #nofdp, sondern fordert jetzt auch den Rücktritt des sächsischen Innenministers Roland Wöller (CDU) im Gleichklang mit weiteren Medien und Politikern:

Aktivismus und Journalismus werden hier völlig ununterscheidbar.

Und das alles wegen eines Polizeieinsatzes und einer genehmigten Demonstration, bei der objektiv niemand zu Schaden gekommen ist.

Wirklich katastrophal ist, dass die Wertungen solcher Radikalinskis, von denen niemand weiß, um wen es sich handelt, aus dem Live-Ticker praktisch 1:1 auch in die Kommentare des Tagesspiegels übernommen werden:

Die ‚Eskalation‘, von der hier die Rede ist, ist in keinem der Videos nachzuvollziehen, die allesamt friedliche Szenen zeigen. Die Eskalation geht vor allem von solchen Aktivisten und Kommentaren aus, die oft allein deshalb scharf werden, weil viele Demonstranten keine Masken tragen, wie man auch hier in der Bildunterschrift lesen kann. Dabei sind schon die Fakten falsch, denn die Pferde tragen keine Masken, sondern ein Plastik-Schutzschild über den Augen.

Auch der Tagesspiegel-Journalist Julius Geiler tut sich wie die anonymen Profile auf Twitter damit hervor, pausenlos auf Anti-Corona-Aktivisten einzuprügeln. Es stört ihn und die anderen Kommentatoren ungemein, wenn Demonstranten und Polizisten gleichermaßen mit dem friedlichen Verlauf in Leipzig zufrieden sind:

Und Geiler (dem ‚elmsfeuer1‘ und ‚Shelly Pond‘ auch auf diesen Tweet antworten: Zitierzirkel?) schreibt regelmäßig Kommentare über Anti-Corona-Demonstrationen, immer mit demselben Tenor:
Seit Monaten radikalisiert sich die Bewegung aus Pandemie-Leugnern, Verschwörungsideologen und Skeptikern der Corona-Maßnahmen im Schnelldurchlauf

Gefangenen-Experiment?

Könnte es sein, dass sich nicht nur die „Skeptiker der Corona-Maßnahmen“ radikalisieren, sondern vor allem auch ihre Beobachter beim Tagesspiegel? Weil sie sich als Bewacher anderer zugunsten der Corona-Regeln verstehen und zunehmend aggressiv auf ihre sture Opposition reagieren?

Das Stanford-Gefangenen-Experiment ist berühmt dafür, dass es die Eskalation in der Beziehung zwischen Gefangenen und Wärtern experimentell untersucht und erklärt hat. Als Faktoren für diese Eskalation hat es auf Seiten der Wärter u.a. identifiziert:

Eskalationsfaktoren im Stanford-Gefangenen-Experiment

Es war kein Zufall, dass die Faktoren für die Eskalation damals vor allem auf der Seite der Wärter gefunden wurden. Es wäre schlimm, wenn sich Pressevertreter eingestehen müssten, dass sie in der Auseinandersetzung mit den Querdenkern die Rolle von Gefängniswärtern besetzen.

Angesichts dieser misslichen Rolle trifft es sich gut, dass das Experiment nach fast 50 Jahren seit ungefähr 2 Jahren in die Kritik geraten ist: die Ergebnisse seien gewollt gewesen und herausgekitzelt worden.
Es kann natürlich sein, dass heilige Kühe der Sozialwissenschaft, mit denen Generationen von Schülern bearbeitet wurden, just in dem Augenblick zu Recht bezweifelt werden, wo sich Journalisten wieder vermehrt als Gefängniswärter der Bürger fühlen und betätigen. Kann natürlich sein.
Kann aber auch sein, dass der Zeitgeist sich nach den Interessen derjenigen richtet, die sich mehr und mehr daran gewöhnt haben, die geistige Macht zu haben. Marx: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“.

Noch mehr Druck auf die Sachsen

Gefangene hin, Wärter her: der Druck auf Sachsens MP Michael Kretschmer und seinen Innenminister Roland Wöller (CDU), härter auch gegen friedliche Demonstrationen vorzugehen, wächst enorm.
Er kommt nicht nur von der Presse, sondern auch von Politikern, u.a. unserem durchgriffigen MP Söder, vor allem aber auch von Die Linke, den Grünen und der SPD, die ja sonst von polizeilicher Deeskalation nie genug bekommen kann.

Apropos Druck: Es gibt Hinweise, dass die sächsische Landesregierung schon früher Druck bekommen hat, weil sie bei den Corona-Maßnahmen nicht mitziehen wollte und sich mit Corona-Maßnahmen-Kritikern wie Prof. Homburg und Prof. Bhkadi getroffen hat.

Nachtrag 10.11.2020
Mich erreichen Fragen, ob der Titel dieses Beitrags vielleicht „Tagesspiegel hetzt“ hätte lauten sollen. So einfach ist das aber nicht, denn das liegt stark im Auge des Betrachters. Hetze kann tatsächlich auch ein Spiegelbild sein. Schließlich war ich in Leipzig nicht dabei, verfüge also nicht über originäre Informationen, sondern nur über Medienberichte gegensätzlicher Ausrichtung

Über den senioren Meinungsmacher des Tagesspiegel findet man nicht viel:

Scheint aber nicht ganz aktuell zu sein. Nachtleben ist ja dicht und der Mann auf dem Foto noch etwas jünger.

Nachtrag 12.11.2020
Mehr Gewalt als gegen Journalisten gab es gegen Teilnehmer der Demonstration. Über diese wurde aber überregional kaum berichtet. Hier von der Leipziger Volkszeitung:

Ein Artikel bei Übermedien konzentriert sich allein auf Gewalt gegen Journalisten und bauscht diese mit Geraune gewaltig auf: Eskalation der Gewalt
Der Autor, Henrik Merker, schreibt u.a. für den ‚Störungsmelder‘ der ZEIT und wurde schon vor Leipzig gemeinsam mit Julius Geiler im Tagesspiegel zum selben Thema zitiert. Medien-Berichte und Übermedien-Berichte zum Thema sind also keineswegs unabhängig voneinander, sondern bewegen sich in denselben Zitierzirkeln.

Nachtrag 25.01.2021
Der Nordkurier meldet, ein geheimes BKA-Papier formuliere folgende Einschätzung:

„Allgemein scheint die (linke) Szene die sogenannten Querdenker-Proteste als von ‚Rechten‘ dominiert, beziehungsweise faschistisch geprägt einzuordnen“, so die Ermittler. Und weiter: „Wiederholt kam es – insbesondere in Leipzig – zu teils erheblichen gewalttätigen Wechselwirkungen zwischen mutmaßlichen Linksextremisten und Teilnehmern der Veranstaltungen.“
Mit anderen Worten: Eines der größten Risiken auf Querdenken-Demos ist, dass ganz normale Bürger von Linksradikalen angegriffen werden – weil diese sie für Nazis halten.

Nachtrag 16.04.2021
Immer Geiler werden die doppelten Maßstäbe bei der journalistischen Bewertung von Demonstrationen:

Hier die Berichte zur Gewalt am Ende der gestrigen Mietendeckel-Demonstration in Berlin.

Nachtrag 29.4.2021
Der Twitteraccount elmsfeuer ist inzwischen suspendiert, seine Tweets und die von Shelly Pond sind aus dem Tagesspiegel-Liveticker entfernt worden. Man erkennt aber noch, wo sie mal eingebettet waren:

Der Demokratie einen Maulkorb

Essay von Peter Hitchens, erschienen im Critic, eine ‚Tour d’Horizon‘ durch die geistige Entwicklung Englands in den letzten 25 Jahren.
Meine Übersetzung, meine Hervorhebungen:

Aus dem langen Rückzug aus Recht, Vernunft und Freiheit ist nun eine wilde Flucht geworden. Er wurde von vielen Dingen verursacht: der Pöbel-Hysterie, die nach dem Tod von Prinzessin Diana aufblühte; der Vernichtung des Bildungswesens; der Verbreitung intoleranter Sprachregelungen, die dafür gemacht waren, der universitären Lehre und dem Journalismus eine Einheitsmeinung aufzuerlegen; den unaufhörlichen, vom Staat geförderten Panikanfällen wegen des Terrors; dem Kollaps und Verfall von Institutionen und Traditionen.

All das ist am Ende zusammengeflossen zu einer einzigen Kraft, und wir scheinen machtlos gegen sie zu sein. Absurderweise ist der Moment zufällig, an dem sie ihre maximale Kraft erreicht haben, eine wilde, unverhältnismäßige Panikreaktion auf eine reale, aber begrenzte Pandemie.

Außerhalb des totalen Krieges und seiner Obszönitäten haben wir nicht gesehen, was wir jetzt erleben. Wenn man die Vorgänge der letzten Monate auflistet, die sich auf die Verfassung beziehen, stellt man den selbstgefälligen geschwätzigen Klassen von Großbritannien auch die Frage, an was sie das erinnert: die Neutralisierung des Parlaments zu einem Ja-Sager, der von der Exekutive kontrolliert wird; das Ende des politischen Pluralismus; die Einführung einer Regierung mit Notverordnungen; das Verschwinden der letzten Spuren einer unabhängigen Beamtenschaft; das dröhnende Schweigen der Medien und Gerichte über diese Vorgänge; die Unterwerfung der Polizei unter Verordnungen statt Gesetze.

Außerdem sollten diejenigen, die sich jahrelang gegen Zensur auf dem Campus gewehrt habe, jetzt aber merkwürdig still sind, noch bestimmte Folgen für individuelle Bürger auf die Liste schreiben: die Streichung ihrer Bewegungsfreiheit ohne Bedingungen; einen de-facto Hausarrest; willkürliche Bestrafung; erzwungene Arbeitslosigkeit; Behinderungen im inneren Reiseverkehr; die Sprengung des Familienlebens bis hin zu angeordneter Trennung von lebenden Ehepartnern am Ende ihres Lebens und dem Verbot, an Begräbnissen teilzunehmen; die Abschaffung der Versammlungsfreiheit.

Dazu kommt eine Kluft im Leben der Zivilgesellschaft, die so breit ist, dass jede verbleibende unabhängige Einrichtung und Körperschaft dauerhaft verwundet worden ist, und die Gewohnheiten einer freien Gesellschaft vergessen und verkümmert. Dazu zählt auch die zwangsweise Aussetzung von Gottesdiensten, die faktische Streichung von Ostern, des höchsten und umstürzlerischsten aller christlichen Feiertage; die Verhinderung oder harte Bestrafung von Versammlungen jeder Art (mit Ausnahme derjenigen, die von den Behörden selektiv gebilligt werden) und die Streichung von Bildungsveranstaltungen; die Einführung von Sprechen unter Zwang durch das erzwungene Tragen von Gesichtsbedeckungen, die öffentlich anzeigen, dass jemand sich dem Staat unterworfen hat und der utopischen und unwissenschaftlichen Politik, die diesen Staat leitet.

Ich habe etwas Ärger gehabt, weil ich angeblich zu viel Aufregung um die letzten dieser Punkte mache. Vielleicht weil ich viel Zeit mit Leben oder Reisen in Despotien verbracht habe, verstehe ich den Sinn und die Natur von Massenpropaganda besser als diejenigen, die das nicht gemacht haben. Sie ist nicht dafür da, um Ihre Zustimmung zu erreichen. Sie ist dazu da, Ihnen zu sagen, dass Sie machtlos dagegen sind und ohne Protest offiziellen Lügen zuhören müssen.

Es ist immer mehr ein Nachteil in jeder Debatte, irgendetwas über das Thema zu wissen, über das diskutiert wird. Dieser offensichtliche Aspekt der Masken-Verordnungen ist bisher denjenigen entgangen, die gerade erst begonnen haben, als Bürger eines Knechtstaats zu leben. Aber ich bleibe verblüfft, dass so viele entweder nicht sehen können oder vorgeben, nicht sehen zu können, welche enorme Symbolik es bedeutet, wenn eine Bevölkerung aus Angst vor dem Staat angetrieben wird, viel von ihrer Individualitöt zu opfern und eine Art von Kleidung anzunehmen, die mit Unterwerfung in Beziehung steht. Ich frage mich manchmal, wo in solchen Momenten alle die Amateur-Freudianer sind, die mir normalerweise so bereitwillig ihre Analyse meiner Schwächen anbieten. Eine Zigarre ist manchmal nur eine Zigarre, aber eine Maske ist selten nur eine Maske.

Der Covid-Maulkorb fordert ein außergewöhnliches Maß an Selbstverleugnung

Die Regierung selbst hat, als sie noch ehrlich war, wiederholt und explizit in ihren eigenen Dokumenten zugegeben, dass diese Gesichtsbedeckungen von wenig praktischem Nutzen sind: die heilige Wissenschaft stand damals gegen sie. Sie schrieb in einem am 23. Juni veröffentlichten Dokument, dass „die Evidenz des Nutzens von Maskentragen zum Schutz anderer schwach ist und der Effekt wahrscheinlich klein ist“ (und kein Experiment seither hat daran etwas geändert).

In jedem Fall wurden sie eingeführt, lange nachdem die Krankheit das Schlimmste erledigt hatte. Wenn diese zugegebenermaßen nutzlosen Dinge Party-Armbändchen oder Jacken-Buttons wären oder die kleinen roten Flaggen, die Bürger der Warschauer-Pakt-Staaten früher an kommunistischen Feiertagen gezwungenermaßen auf den zerfallenden Balkonen wehen lassen mussten, wäre ihr Zweck offensichtlich.

Aber sogar jenen scheußlichen totalitären Verpflichtungen fehlte eine wichtige Sache, die das Tragen von Gesichtsbedeckungen erfordert. Der Corona-Maulkorb erfordert einen außerordentlichen Akt der persönlichen Selbstverleugnung. Auf einer Demonstration gegen den Lockdown kürzlich in Melbourne wurden Polizisten dabei beobachtet, wie sie diese Maulkörbe zwangsweise um die Gesichter der verhafteten Protestierer banden, die schon in Handschellen waren und unfähig, sich zu wehren. Die beteiligten Polizisten, von denen viele schweren Körperschutz trugen, führten unwissentlich deren wahren Zweck vor: uns in mundlose Diener der Macht ohne Stimme zu verwandeln. Es ist faszinierend, sich an die ersten Bilder von Gefangenen zu erinnern, die in Guantanamo ankamen, in Ketten und gedemütigt in orangenen Overalls. Auch sie tragen die kleinen blauen Maulkörbe über ihren Mündern, die jetzt, 20 Jahre später, von normalen Bürgern überall getragen werden. Ganz sicher kann niemand argumentieren, dass dieses Extra-Bestandteil der Unterwerfung und Herabsetzung eine Maßnahme der Gesundheitsvorsorge war:

Vor welchem Virus schützten diese Masken?

Zweifellos gefällt diese Selbstverleugnung und Selbstauslöschung manchen. Schauen Sie hin und Sie werden sehen, dass manche sie mit einer Art Stolz tragen. Aber die meisten sehen perplex und gefangen aus, als ob sie durch einen Schlitz in einer Mauer lugten, hinter der sie in der Falle sitzen. Und der ständige Anblick – auf Straßen, in Bahnhöfen und im Fernsehen – von Tausenden anderen, die genauso unterdrückt sind, hält die Angst, den Alarmzustand und die Panik am Leben, die die Regierung nun für die absehbare Zukunft aufrechterhalten muss.

Die meisten Menschen mögen es ganz gern, Angst zu haben, und viele mögen die Freiheit nicht und die Verantwortung, die sie mit sich bringt

Wer denkt, das sei Angstmacherei, muss ein erstaunliches Dokument lesen, das der Öffentlichkeit immer noch viel zu wenig bekannt ist. Es ist ein Dokument, das am 22. März 2020 SAGE Kommittee der Regierung vorgelegt wurde, und es trägt die Überschrift „Überredung“.

Zitat in einem Tweet von Peter Hitchens (@ClarkeMicah) vom 17. August 2020

Die Schlüsselstelle lautet:
Wahrgenommene Bedrohung: Eine erhebliche Zahl von Menschen fühlt sich persönlich noch nicht genug bedroht; es könnte sein, dass sie beruhigt werden durch die niedrige Todesrate in ihrer Altersgruppe, obwohl das Niveau der Besorgnis vielleicht steigt. Wer ein gutes Verständnis von der Bedrohung hat, hat eine positive Einstellung zu Corona-Abstandsmaßnahmen, wie in Hongkong festgestellt wurde. Das gefühlte Niveau der persönlichen Bedrohung muss durch eindrucksvolle emotionale Botschaften erhöht werden unter denjenigen, die allzu sorglos sind. Um wirksam zu sein, muss dieses die Menschen auch handlungsfähig machen, indem sie Aktionen anbietet, mit denen sie die Bedrohung reduzieren können.

Dokumente dieser Art sind nicht dafür gedacht, an die Öffentlichkeit zu gelangen. In besseren Zeiten als diesen, solchen mit aktiven und kritischen Medien, hätte diese spezielle Passage – mit ihrer klaren Konsequenz, dass es die Aufgabe des Staates sei, uns mit Angst zum Einverständnis zu treiben – zum Sturz der Regierung führen können. Wie die Dinge jetzt liegen, wird es Ihnen schwerfallen, sie in der britischen Presse überhaupt erwähnt zu finden. Das passiert, ist aber schwer zu finden und nicht auf den ersten Seiten irgendeiner Tageszeitung. Und zwar nicht wegen Zensur oder irgendeiner abgestimmten Aktion.

Es passiert weil die meisten Leute, die ja ihr ganzes Leben in entspannter Freiheit gelebt haben, ziemlich unfähig sind zu glauben, was vor ihren Augen passiert. Es ist ein Paradox nach der Art von Chesterton, das Chesterton selbst nie geschrieben hat: eine Regierung ändert das Wesen des Staats erfolgreich und ohne Opposition, weil niemand glauben kann, was er sieht, weshalb es jeder höflich ignoriert.

Genauso gab es verschiedene Ausbrüche von Panik und Emotion, die das Land nach dem Ende des Kalten Krieges erschüttert haben. Es gab tiefgehende Angriffe auf die Vernunft. Es waren gleichzeitig Angriffe auf die Selbstbeschränkung der Regierung und die Herrschaft des Rechts, die hauptsächlich auf der Kraft der Vernunft beruht. Die meisten Leute haben es ganz gern, vor etwas Angst zu haben, und viele mögen die Freiheit nicht und die Verantwortung, die mit ihr einhergeht. Die Ehrlichen unter uns geben das zu.

Weil die Sowjetunion das Zeughaus der Unterdrückung war, stand politische Freiheit im Westen unter besonderem Schutz

Einstmals, vor Charles Darwin, den Schlachten von Ypern und der Somme (also dem 1. Weltkrieg, Anmerkung des Übersetzers), bediente der christliche Glaube diese Bedürfnisse. Die Gottesfurcht war der Anfang der Weisheit, und der ergebene Dienst an Christus war perfekte Freiheit. Der Glaube bot das Ewige Leben und half den Menschen, den Tod in der Zeit als normal zu akzeptieren. Dieser Glaube half, die irdische Freiheit am Leben zu halten, weil, wie Edmund Burke (Stammvater des englischen Konservatismus) erläuterte, der wirklich gottesfürchtige Mensch nichts Anderes fürchtet. Kein Despot kommt weit, wenn solche Männer in nennenswerter Zahl vorhanden sind.

Aber immer weniger glaubten das, und die Notwendigkeit, dass etwas diesen Glauben ersetzte, hatte eine Menge zu tun mit dem Aufstieg autoritärer Bewegungen überall in einem immer säkularisierteren Europa in den 1930er Jahren. Nach dem Zynismus und der Akzeptanz der Idee, dass der Zweck die Mittel heilige, wurde der Säkularismus noch stärker.

Aber 50 Jahre lang lieferten die sowjetische und die nukleare Bedrohung einen Ersatz – ein Armageddon zum Fürchten und einen Grund im Westen, sich um den Staat zu scharen. Er bot einen unerwarteten Bonus, der uns alle schützte, obwohl wir es damals nicht wussten. Weil die Sowjetunion das Zeughaus der Unterdrückung war, stand die politische Freiheit im Westen under besonderem Schutz, solange der Kreml unser Feind war. Die Freiheit war es, so nahmen wir an, für die wir kämpften und standen. Regierungen, die behaupteten, uns vor der sowjetischen Tyrannei zu schützen, konnten es nicht sehr weit treiben beim Beschränken der Freiheit auf ihrem eigenen Gebiet, so sehr sie das auch gewollt haben wollen.

Dieser Schutz endete, als die Berliner Mauer fiel. Im selben außerordentlichen Moment befreite der Kollaps des russischen Kommunismus revolutionäre Radikale überall im Westen. Der grässliche, gescheiterte Breschnew-Staat konnte ihnen nicht mehr wie ein fauliger Albatross um den Hals gehängt werden. Sie wurden nicht länger als potenzielle Verräter betrachtet, nur weil sie links waren. Eric Hobsbawm und seinesgleichen konnten sich endlich dem Establishment anschließen. Tatsächlich ließen Festungen des Establishments wie die BBC jetzt politische und kulturelle Linke in ihren Leitungspositionen zu.

Antonio Gramscis Überdenken der Revolution – die Universität erobern, die Schule, das Fernsehen, die Zeitung, die Kirche, das Theater statt der Kaserne, des Bahnhofs und des Postamts – konnte endlich in Gang kommen. In diesem Moment begann der lange Marsch der 1960er-Linken durch die Institutionen sein Ziel zu erreichen, als sie erstmals in die wichtigen Positionen kamen. Und so verschwand eine der Hauptschutzmauern der Freiheit und der Vernunft genau dann, als sie am meisten gebraucht wurde.

Wer glaubt, dass die Gesichtsmaske bald der Vergangenheit angehören wird, sollte sich erinnern, dass die irrationalen Maßnahmen für Flughafen-„Sicherheit“ (immer noch in Kraft sind)

Die alberne Berichterstattung der BBC über den Machtantritt des Blair-Regimes mit den nordkoreanisch falschen Massen, die die Union Jacks schwenkten, die sie verachteten, und der Atmosphäre einer neuen Morgendämmerung war nicht so lächerlich, wie sie wirkte. Der Mai 1997 war wirklich ein Regime Change. Illiberale Utopisten waren immer zahlreicher am Steuer und die Kulturrevolution hatte endlich politische Kraft.

Dann kam der neue Feind, die gesichtslose, ständig sich verändernde Bedrohung durch den Terrorismus, gegen den beinahe alle Mittel erlaubt waren. Um ihn zu bekämpfen, gaben wir bereitwillig den Habeas-Corpus auf, und die echte Unschuldsvermutung und ließen es zu, dass wir behandelt werden, als seien wir frisch verurteilte Gefangene jedes Mal, wenn wir durch einen Flughafen gingen.

Diejenigen, die denken, die Ära der Gesichtsmaske sei bald vorüber, sollten sich daran erinnern, dass die irrationalen Maßnahmen der Flughafen-„Sicherheit“ (beinahe völlig nutzlos, sobald die einfache Sicherheitsmaßnahme eingeführt war, die Öffnung der Tür zum Cockpit zu verweigern) sind nicht nur seit September 2001 in Kraft geblieben: sie wurden verschärft. Jedoch sind sie im Großen und Ganzen beinahe populär. Diejenigen, die gegen sie murren, wie ich es manchmal mache, sehen sich mit scharfen Belehrungen von unseren Mitbürgern konfrontiert, die so tun, als seien wir verantwortungslos und rücksichtslos.

Millionen begrüßten diese neue Gefahr als eine Ausrede, um eine Freiheit aufzugeben, die ihnen in Wahrheit nicht viel bedeutete

Nun ist eine neue Furcht mitten unter uns angekommen, noch gesichtsloser, unsichtbarer, ewiger (und hart zu besiegen – wie können Sie jemals ein Virus eliminieren?). Es gibt beinahe keine schlimme Aktion, die mir ihr nicht entschuldigt werden kann, einschließlich der Strangulierung einer bereits wackligen Wirtschaft, für die diejenigen jahrzehntelange bezahlen werden, die exzentrisch oder glücklich genug sind, immer noch zu arbeiten. Millionen haben diese neue Gefahr als Entschuldigung begrüßt, eine Freiheit aufzugeben, auf die sie tatsächlich sowieso nicht viel gaben.

Als Nation produzieren wir jetzt mehr Angst, als wir lokal verbrauchen können, und verstecken uns in unseren Wohnungen, während die Zivilgesellschaft verdampft. Wir stehen begeistert in der Schlange, um unsere Freiheit abzugeben und unsere Maulkörbe abzuholen und unsere digitale ID. Und diejenigen unter uns, die herausschreien, bis wir heiser sind, dass das eine Katastrophe ist, stoßen auf Schulterzucken von den geschwätzigen Klassen, und Gemaule „setz endlich die verdammte Maske auf“ vom Mob. Wenn ich nicht längst verzweifelt wäre, würde ich jetzt verzweifeln.

Meine Kommentare:

* Ich kannte Peter Hitchens bisher nicht, finde aber diesen Text bemerkenswert, auch wenn er gelegentlich die Vergangenheit über alle Maßen idealisiert.
* Der Idiot war sein Bruder Christopher, ein Trinker bis zum Delirium, und linker Einpeitscher für den Irakkrieg, den sein konservativer Bruder für eines der vielen Desaster hält, die England heruntergewirtschaftet haben.
* Wenn Peter der Meinung ist, dass „revolutionäre Radikale“ wie Hobsbawm den Westen übernommen haben, meint er zweifellos auch seinen verstorbenen Bruder Christopher
* Die merkwürdige Verkehrung, dass heute Konservative den Status Quo als zunehmend totalitär kritisieren und die Ideale der Aufklärung verteidigen, während „Linke“ zu jakobinischen Verteidigern des Macht-Establishments und seiner intoleranten Übergriffe mutieren, kennen wir auch aus Deutschland.
* Die Corona-Hysterie als schändlich und als Wiederholung und Fortsetzung der 911- und Terror-Hysterie zu sehen, wie es Peter Hitchens tut, ist in Deutschland immer noch eher im linken Spektrum angesiedelt, dort aber nicht mehr unumstritten, wahrscheinlich nicht einmal mehr mehrheitsfähig.

Zusammentreffen in Bergamo

Bis zum heutigen Tag habe ich keine voll befriedigende Erklärung gehört, warum die Corona-Epidemie gerade in den norditalienischen Provinzen Bergamo und Brescia so tödlich zugeschlagen hat.
Sucharit Bhakdi nannte die (wie in China oder auch in Belgien) schlechte Luft der Region und die daraus folgende Lungenvorbelastung als eine Ursache. Prof Hockertz wies früh auf schlechte Krankenhaushygiene in Italien hin. Faktenchecks bestätigen das. Warum schlug die Coronawelle dann aber so regional unterschiedlich zu? Eine weitere genannte Ursache war das Championsleague-Spiel Bergamo:Madrid als Superspreader-Event.

In einem Interview mit Radio München über das Impfen hat Prof. Hockertz jetzt eine weitere potenzielle Ursache genannt:

Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfacher vorsätzlicher Körperverletzung und weist am Ende auf eine Meningitis-Zwangsimpfung hin, die der tödlichen Corona-Welle um Bergamo und Brescia um wenige Wochen vorausgegangen war. Er spricht ab Minute 29:50 von 35000 im Januar gegen Meningokokken Geimpften in dieser Region

Die Tatsache einer Massenimpfung gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) als solche scheint Prof. Hockertz nicht erfunden zu haben.
Am 18.Januar 2020 erschien dieser Artikel in BSNews aus Brescia:

Meningitis-Notfall: 34000 Menschen zwischen Brescia und Bergamo geimpft


Einige Zahlen aus dem Artikel:
„In wenigen Wochen wurden fast 34.000 Menschen gegen Meningocco C geimpft, mit Spitzenwerten von 70% des erwarteten Ziels“
„In Brescia wurden 9200 Menschen durch Spezialkliniken geimpft, zusätzlich zu 1700 Menschen, die von Ärzten und Kinderärzten behandelt wurden, 1000 Studenten und 300 Arbeiter“
„In den vom außerordentlichen Plan betroffenen Gemeinden der Provinz Bergamo – inkl. Gallera – wurden 21.331 Bürger geimpft, davon 1680 Schüler direkt in Schulen und 2414 Arbeitnehmer in ihren Unternehmen

Meningitis-Impfung in der Grippesaison gefährlich

Im Interview sagte Hockertz zu dieser Impfung:
Wenn wir von Mengikokken-Impfungen sprechen, dann habe ich eine erhöhte Sterblichkeitsrate zB dann, wenn die Menschen parallel mit einer anderen Infektion zu kämpfen haben. Das ist ja sowieso auch immer eine große Schwierigkeit bei Zwangsimpfungen, dass ich jeden Einzelfall anamnetisch mir anschauen muss: hat dieser Mensch zurzeit eine Infektion, hat er andere Schwierigkeiten mit dem Immunsystem, denn eine Impfung stellt ja immer eine Belastung des Immunsystems dar. Wenn ich mir die Menigokokken-Impfung anschaue, dann ist diese sicherlich risikoreich…
Danach kommt die Passage über das Zusammentreffen dieser Impfung in Bergamo und Brescia mit der Corona-Welle. Selbst anhören!

Ich wundere mich sehr, dass ich bisher über diese Meningitis-Massenimpfung in der Region gar nichts gehört und gelesen habe im Zusammenhang mit der Ursachenanalyse für das Corona-Desaster. Ein relevanter Aspekt könnte es ja durchaus sein.
Als Einwand gegen eine vorschnelle Schlussfolgerung mache ich noch geltend, dass der italienische Artikel ausdrücklich auch viele Impfungen bei Schulkindern, Studenten und Arbeitnehmern erwähnt, während die Todesfälle bekanntermaßen (wie überall in der Welt) stark bei sehr alten Menschen aufgetreten sind. Das Durschnittsalter der Corona-Toten in der Region Bergamo soll über 80 Jahren gelegen haben.
Eine Ursache-Wirkung-Beziehung von Meningitis-Impfung und dem Verlauf der Corona-Erkrankung müsste durch eine Detailkorrelation von beidem natürlich erst noch etabliert werden.

Gates sieht Super-Chance

Bill Gates lässt in einem Interview mit der US Chamber of Commerce Foundation die Katze aus dem Sack:

18.11.2020: Der Video-Ausschnitt wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Hier ist das vollständige Gespräch, die entscheidende Passage zwischen Minute 6:00 und 7:00:

Das Transkript des ganzen Interviews findet sich hier mit Datum vom 26.6.2020. Es wird auch aus dem Interview klar, dass das Interview kürzlich, also nach dem Ausbruch von Corona 2020, stattgefunden hat. Gates sagt in dem Ausschnitt im Video:

„In fact, the testing could have been ramped up very quickly. A few countries that have almost avoided the epidemic entirely like Taiwan, New Zealand, and Australia, they took their experience and actually prepared, and moved a lot faster. We have to prepare for the next one. That will get attention this time

„Tatsächlich hätten die Tests sehr schnell ausgeweitet werden können. Einige wenige Länder, die die Epidemie beinahe vollständig vermieden haben wie Taiwan, Neuseeland und Australien, haben ihre Erfahrungen gemacht und sich tatsächlich vorbereitet und schneller gehandelt. Wir müssen uns auf die nächste vorbereiten. Und die wird dann wirklich Aufmerksamkeit bekommen

Vor dem letzten Satz macht er eine Pause und baut er auch stimmlich sehr stark Spannung auf, und als er ihn ausspricht, läuft ihm ein unwiderstehliches Grinsen übers Gesicht wie einem schlechten Pokerspieler, der weiß, dass er 4 Asse oder einen Royal Flush auf die Hand bekommen hat. Und auch seine Frau grinst im Standbild ganz glücklich, obwohl es doch um eine für viele Menschen sehr schlimme Sache geht (Remember: 500000 Tote weltweit). Das war aber noch gar nix, das nächste Release wird wirklich richtig cool:

Die natürlichste Frage der Welt lautet: Was weiß Gates? Und woher?

Ist das die 2. Welle, über die selbst ein intensiver Medienkonsument wenig Beunruhigendes weiß und Schlimmes nur vermuten kann?

Ist es dieselbe 2. Welle, die Markus Söder in derselben Woche auch ganz sicher kommen sah:
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Was tun?

Sich Gedanken darüber machen, wie eine 2. Welle aussehen könnte.
Unnötige Risiken meiden: Menschenmengen, Super-Spreader-Events, Flugreisen
Abwehrkräfte stärken: Sommer an der frischen Luft verbringen, viel schlafen, sich gut ernähren
Vorräte überprüfen: Lebensmittel, Nudeln, Reis, Konserven, Falt-Wasserkanister, Werkzeug, wichtige Ersatzteile für Haus und Fahrrad etc.
Kontakte knüpfen und pflegen: Kontakte zu welchen Menschen sind wirklich wichtig, wenn es wieder Kontaktbeschränkungen gibt? Wer tickt ähnlich bei der Virus-Angst? Wer ist stabil und zuverlässig? Wer sorglos oder panisch?
Nachrichten verfolgen: welche Nachrichten sind wirklich neu und nicht die übliche langweilige Panikmache oder die übliche Schlamperei?

Das Leben geniessen! Es wird nichts besser davon, dass man es sich schon vor der nächsten Welle vermiesen lässt.