Der ″Erfolg“ der Impfungen am Beispiel Israels

Hochinteressante Grafik von Thorsten Wiethölter zu Impfaktivität, Corona-Infektionen, -Sterbefällen und Gesamtsterblichkeit in Israel:

ZeitreihenWiethölter

Die Zeitreihen von Februar 2020 bis Anfang September 2021 stützen in der Zusammenschau das Narrativ nicht, dass die Impfungen tatsächlich einen großen, positiven und dauerhaften Einfluss auf das Krankheitsgeschehen hätten.
Vielmehr fällt auf, dass die Corona-Todesfälle (rote Fläche) mit den Impfkampagnen (hellgrüne Fläche) zwei Mal zugenommen haben, auch außerhalb der normalen Corona-Saison.
Auch die Über-/Untersterblichkeiten, insbesondere bei unter 65-Jährigen (dunkelblaue gestrichelte Kurve), sind interessant.

Details zu den Kurven im Originalbeitrag von Thorsten Wiethölter lesen:

Betrachtungen und Daten zur Coronakrise

Einleitung

Im folgenden Beitrag geht es nicht um mögliche Impfnebenwirkungen oder die möglicherweise auf lange Sicht desaströsen Folgen für Kinder, Erwachsene oder ganze Gesellschaften aufgrund staatlicher Interventionen. Das sind ganz eigene Themen, für die aus den hier betrachteten Daten keine Rückschlüsse gezogen werden können, obwohl ich auch diese Themenbereiche mit höchster Besorgnis betrachte.

Hier geht es vielmehr um die Betrachtung der Entwicklung der Corona-Pandemie im Kontext des Impffortschritts. Und dies am Beispiel Israels.

Seit etwa 18 Monaten beschäftigt mich, dass die offiziellen Erzählungen ganz einfach nicht zu den in der realen Welt beobachtbaren Zahlen und Entwicklungen passen. Viele ursprünglich vehement verteidigte Erzählungen wurden ja sogar bereits widerlegt, an anderen wird zäh festgehalten, obwohl die Begründungen manchmal fadenscheinig sind, teilweise sogar hahnebüchen unlogisch und unplausibel sind oder die zugrunde liegenden Daten vollkommener Schrott sind.

Daran, dass viele Daten – immer noch (!) – qualitativ fragwürdig oder sogar richtiggehend Schrott sind, kann…

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Schlaganfall im Pressestübchen

Ein absurdes Stück Journalismus wurde uns neulich im Münchner Merkur serviert (Sicherungskopie hier).
Nach der Schlagzeile (s.o.) mit dem Mini-Schlaganfall konnte man nur gespannt sein auf den Artikel: wie winzig war denn der kleine Schlaganfall?

Klar, schwere Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind extrem selten. Deshalb wird diese Behauptung unten auch mehrfach widerlegt. Immerhin hat es eine Dorfnerin, also quasi eine Frau vom Dorf, schlimm getroffen. Ganz oben war sogar von krass die Rede, sie hatte nämlich einen kleinen Schlaganfall. Einen kleinen nur.

Bevor es aber zur Sache geht, nämlich zur Winzigkeit dieses Schlaganfalls, muss nochmals eindringlich betont werden, dass sich das Opfer unbedingt wieder impfen lassen würde. Und diese Wiederholung soll auch nicht die letzte bleiben in diesem Artikel:

Sie würde es wieder tun, aber mit etwas mehr Vorsicht, wie immer die auch aussehen mag: schließlich hat sie sich nur eine Piks geben lassen. Den aber vorsichtiger beim nächsten Mal!
Nein, nein, nein, mit Verschwörungstheorien will sie nichts zu tun haben, mit der Verschwörungstheorie zum Beispiel, dass die Impfung manchmal echt krasse Nebenwirkungen haben kann. Die nimmt sie einfach nicht ernst.

Wie alle normalen Menschen hat sie sich anfangs natürlich impfen lassen:

Und dann kamen die ganz normalen Nebenwirkungen, von denen jeder schon gehört hat: Schüttelfrost, Fieber und Kopfweh, mehr nicht. Nichts Krasses jedenfalls.
Und dann war alles wieder vorbei, bis zum zweiten Piks. Da wurde es aber richtig krass ernst:

Hier ist es jetzt richtig rot geworden: Schlaganfall, mini zwar, aber doch ganz schön voll krass: Ich habe total verwaschen geredet… Erinnerungslücken und Probleme mit der linken Körperhälfte. Man fragt sich schon, was daran „mini“ sein soll bei einer 33-Jährigen. Es sind dieselben Symptome wie beim alten, weißen Mann. Aber das vergeht, wenn auch nicht immer, so doch bei ihr.

Und dann noch die Lehren daraus. Zunächst einmal scheinen solche Nebenwirkungen ja gar nicht so selten zu sein, wie eingangs behauptet, denn im Krankenhaus gab es am selben Tag vorher schon drei andere Fälle mit heftigen Nebenwirkungen. Heftig, aber nicht ernst? Und dann, oh Zufall, hat vor ihr noch ein ähnlich gelagerter Fall im Rettungswagen gelegen? Zufälle gibt’s, auch wenn das natürlich extrem selten ist:

Dann wird alles aber ganz grün:Sie hat schon gesagt, dass sie sich unbedingt wieder impfen lassen würde, aber vorher würde sie gerne mehr über die Nebenwirkungen REDEN.
Man fragt sich: Wozu reden?, wenn doch das Ergebnis schon vorher feststeht, aber gut: wir wollen mal nicht kleinlich sein. Das Reden ist natürlich schön, wenn man gerade bei einem Mini-Schlaganfall dem Tod von der Schippe gesprungen ist. 😁 Das darf doch kein Grund sein, sich nicht impfen zu lassen!

Fazit

Dieser Artikel widerspricht sich selbst vom ersten bis zum letzten Satz. Der Leser erfährt gleichzeitig von total krassen Nebenwirkungen, die bei einer 33-Jährigen kaum so schlimm werden würden, wenn sie die Krankheit bekommt statt die Impfung.
Aber, hey, diese Impfung ist das total wert, weil die Nebenwirkungen zwar total selten sind, aber am selben Tag am selben Ort doch mehrmals so ähnlich aufgetreten sind. Und überhaupt in Erding, größer als Dorfen, gibt es dafür gar keine Nebenwirkungen, sagen die Ärzte im Krankenhaus. Was will man mehr?

Entweder will der Journalist den Leser mit diesem Artikel total verwirren, bis er nichts mehr weiß und krasse Nebenwirkungen nicht mehr von Null-Risiko unterscheiden kann. Oder er will entgegen seinen Vorgaben (alles total sicher!) dem Leser eine hochgeheime Botschaft zukommen lassen, dass die Impfung doch voll krass gefährlich ist. Das ist ähnlich wirr, wie der Herr Söder über die sogenannte Impfung spricht.

Heidelberg calling

Im fernen Heidelberg hat der Chefpathologe Erkenntnisse, die schrecklich gut zu den Erfahrungen von Mini-Dorfen passen:

Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind
40 alleine in Heidelberg und davon 12 bis 16 an der Impfung gestorben.
Nun, was heißt dann hier noch schwere Nebenwirkungen sind extrem selten?
Ist der Tod, dem die Dorfnerin nun nicht wirklich bequem von der Schippe gesprungen ist, etwa keine schwere Nebenwirkung?
Wenn so wenig zusammenpasst, sollte man einfach von Desinformation sprechen.
Und wenn Hubert Aiwanger, dem von den Nebenwirkungen die Spucke wegbleibt, was ihm ahnungslose Journos vorwerfen, ein schönes Beispiel braucht, muss er nur nach Dorfen schauen, 56 km von seinem Heimatort entfernt und nur 50 km von seinem Ministerium in München.
Oder eben zum Pathologen Schirmacher in Heidelberg. Über dessen Obduktionsergebnisse und Forderung wurde immerhin auch im Münchner Merkur berichtet: Er geht von einer beträchtlichen Dunkelziffer an Impftoten aus. Aber die sind nun wirklich extrem selten! Extrem viel seltener noch als die vielen Blutgerinsel.

Impfung als Kommunion

Radio München hat einen guten Audio-Beitrag zu den religiösen Aspekten der Corona-Impfung im Programm:

Der religiöse Aspekt ist umso interessanter, als die tatsächliche Schutzwirkung der Impfung insbesondere gegen die sogenannte Delta- bzw. indische Variante mehr als nur in Zweifel steht:

Schutzwirkung im Zweifel

CDC-Studie: Bei einem Ausbruch in Massachusetts mit 469 Positiven waren 74% vollständig geimpft. Bei 69% Geimpften in der entsprechenden Kohorte, ist also keine Schutzwirkung ableitbar.
79% von diesen hatten Symptome: Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Das ist nach allen Maßstäben sehr viel, weil Corona bei Ungeimpften oft symptomlos bleibt.
4 mussten hospitalisiert werden: das sind mit 0.86% der Positiven nicht gerade wenige.
Hohe Viruslast: also ansteckend waren die Kranken (natürlich) auch.
Diese Delta-Variante scheint so ziemlich alle Mythen zu widerlegen, die über Corona bisher verbreitet wurden.

Auch in Israel hat sich das Infektionsrisiko durch die Impfung nicht verbessert.

In UK, wo auch besonders früh und viel geimpft wurde, sind die Todesfälle MIT Corona bereits wieder weit über deutsches oder schwedisches Niveau angestiegen:

Bei Hospitalisierungen sieht es nicht wesentlich anders aus

Wo ist die positive Wirkung der Impfung?

Zahlen aus Schottland (entsprechende Zahlen werden für ganz UK nicht gesammelt und veröffentlicht) passen zu Massachusetts und zeigen, wie viele der Toten einer Woche geimpft waren:

Mit einer guten Wirksamkeit der Impfung und diesen Impfquoten ist das alles nicht gut vereinbar:

Vor allem sind die Todesfälle mit Corona in UK auch mehr als vor einem Jahr, als es eine Impfung noch gar nicht gab. Auch mit dem zeitlichen Verlauf der Impfung scheint es nicht zusammenzuhängen:

Israel hat am schnellsten viel geimpft (legt aber seit längerem nicht mehr viel zu), Dänemark, Deutschland und Schweden dagegen spät. UK kam dazwischen.
Die Schweden waren lange die Impfunwilligsten – bisher ohne jeden Nachteil beim Krankheitsgeschehen.

Nebenwirkungen weiter hoch

Der Chef-Pathologe meiner Alma Mater fordert mehr Obduktionen von toten Geimpften:

Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind
Natürlich wird das auch bestritten. Aber meine eigene kleine Sammlung von Presseberichten über Todesfälle nach Impfung und die fast stereotype Leugnung eines Impfzusammenhangs spricht für seine These.

Meschnig lesen

Der Autor des intelligenten Radio-München-Beitrags, Alexander Meschnig, hat ziemlich viel geschrieben. Das muss man sich merken und vielleicht das eine oder andere Buch auch mal lesen:

Mehr Testpositive durch Impfung?

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?
Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten…
Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen.

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?

Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten:

Der Heimleiter, der den Verdacht auf das Impfteam lenkte, soll in diesem Fall zurückgerudert sein, weil das Impfteam ja Schutzanzüge getragen habe. Wäre es aber möglich, dass nicht das Impfteam die Impflinge angesteckt hat, sondern die Impfung selbst anschließend für positive Tests sorgt?

Einen noch schlimmeren Ausbruch gab es im oberbayerischen Miesbach:

Zahlen lassen die Bewertung von SZ/dpa keineswegs als zwingend erscheinen

Die Interpretation, dass die Impfung zu spät gekommen sei, weil sich die Impflinge bereits vorher angesteckt hatten, ist keineswegs zwingend, noch nicht einmal naheliegend, sondern nur schwach begründet:
Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten
Auch hier passen die Daten mindestens so gut zu der Hypothese, dass die Impfung Infektionen ausgelöst hat, die sich dann auch auf Ungeimpfte übertragen haben. Auffällig ist hier nämlich, dass Geimpfte häufiger positive Tests hatten als Ungeimpfte und dann auch überproportional häufig gestorben sind. Dieses statistische Bild passt besser zu einem Ausbruch durch die Impfung als zu einem Ausbruch kurz vor der Impfung und ganz unabhängig von ihr.

Einheitliche einseitige Medienberichte

Diese Möglichkeit wird aber in vielen „Qualitätsmedien“ systematisch ausgeblendet, stattdessen auffällig einheitlich Behördenerklärungen reproduziert:

Die Möglichkeit, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Ausbruch gegeben haben könnte, wurde voreilig und unwissenschaftlich sofort kategorisch ausgeschlossen aus Angst vor den Folgen für die Impfbereitschaft. Um den Verdacht emotional auszuräumen, dass es hier nicht in erster Linie um die Gesundheit der Heimbewohner geht, bebildern viele Meldungen auch mit demselben ‚Symbolbild für Fürsorge‘:

Auffällige Todesfälle nach Impfung

Eine Liste von Todesfällen nach Impfung gibt es im nächsten Beitrag.

Weltweit beobachtbarer Zusammenhang

Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen, wo dann der Zufall eben eine geringere Rolle spielt als in einzelnen Heimen:

Manchmal ist es einfach Pech. Da lassen sich alle Mitarbeiter einer Klinik, eines Heimes oder einer Firma gleichzeitig impfen. Kurz danach sind alle infiziert, zum Teil erkrankt und werden in Quarantäne geschickt. Und das passiert nicht nur in so kleinen Einheiten, das passiert sogar für ganze Länder.

Das ist beispielsweise im Krankenhaus der Stadt Fermo in den Marken passiert. Das gesamte, über alle Abteilungen des Krankenhauses „geimpfte“ Personal von 71 Personen ist kurz nach der Impfung positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilweise mit Symptomen.

Die Tätigkeit des Krankenhauses ist stark eingeschränkt, weil 9 Ärzte und 40 weiteres Sanitätspersonal in Quarantäne versetzt wurde. Hier ein Artikel darüber in einem italienischen Medium

Hier ist der Impfbeginn für UK eingetragen.


Wir sehen, dass darauf unmittelbar ein Anstieg folgt. Im Chart ganz oben sehen wir neben UK und Irland noch Israel dazu, das zwar zeitlich verschoben aber einen ähnlichen Verlauf beim Anteil der positiven…

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Zusammentreffen in Bergamo

Bis zum heutigen Tag habe ich keine voll befriedigende Erklärung gehört, warum die Corona-Epidemie gerade in den norditalienischen Provinzen Bergamo und Brescia so tödlich zugeschlagen hat.
Sucharit Bhakdi nannte die (wie in China oder auch in Belgien) schlechte Luft der Region und die daraus folgende Lungenvorbelastung als eine Ursache. Prof Hockertz wies früh auf schlechte Krankenhaushygiene in Italien hin. Faktenchecks bestätigen das. Warum schlug die Coronawelle dann aber so regional unterschiedlich zu? Eine weitere genannte Ursache war das Championsleague-Spiel Bergamo:Madrid als Superspreader-Event.

In einem Interview mit Radio München über das Impfen hat Prof. Hockertz jetzt eine weitere potenzielle Ursache genannt:

Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfacher vorsätzlicher Körperverletzung und weist am Ende auf eine Meningitis-Zwangsimpfung hin, die der tödlichen Corona-Welle um Bergamo und Brescia um wenige Wochen vorausgegangen war. Er spricht ab Minute 29:50 von 35000 im Januar gegen Meningokokken Geimpften in dieser Region

Die Tatsache einer Massenimpfung gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) als solche scheint Prof. Hockertz nicht erfunden zu haben.
Am 18.Januar 2020 erschien dieser Artikel in BSNews aus Brescia:

Meningitis-Notfall: 34000 Menschen zwischen Brescia und Bergamo geimpft


Einige Zahlen aus dem Artikel:
„In wenigen Wochen wurden fast 34.000 Menschen gegen Meningocco C geimpft, mit Spitzenwerten von 70% des erwarteten Ziels“
„In Brescia wurden 9200 Menschen durch Spezialkliniken geimpft, zusätzlich zu 1700 Menschen, die von Ärzten und Kinderärzten behandelt wurden, 1000 Studenten und 300 Arbeiter“
„In den vom außerordentlichen Plan betroffenen Gemeinden der Provinz Bergamo – inkl. Gallera – wurden 21.331 Bürger geimpft, davon 1680 Schüler direkt in Schulen und 2414 Arbeitnehmer in ihren Unternehmen

Meningitis-Impfung in der Grippesaison gefährlich

Im Interview sagte Hockertz zu dieser Impfung:
Wenn wir von Mengikokken-Impfungen sprechen, dann habe ich eine erhöhte Sterblichkeitsrate zB dann, wenn die Menschen parallel mit einer anderen Infektion zu kämpfen haben. Das ist ja sowieso auch immer eine große Schwierigkeit bei Zwangsimpfungen, dass ich jeden Einzelfall anamnetisch mir anschauen muss: hat dieser Mensch zurzeit eine Infektion, hat er andere Schwierigkeiten mit dem Immunsystem, denn eine Impfung stellt ja immer eine Belastung des Immunsystems dar. Wenn ich mir die Menigokokken-Impfung anschaue, dann ist diese sicherlich risikoreich…
Danach kommt die Passage über das Zusammentreffen dieser Impfung in Bergamo und Brescia mit der Corona-Welle. Selbst anhören!

Ich wundere mich sehr, dass ich bisher über diese Meningitis-Massenimpfung in der Region gar nichts gehört und gelesen habe im Zusammenhang mit der Ursachenanalyse für das Corona-Desaster. Ein relevanter Aspekt könnte es ja durchaus sein.
Als Einwand gegen eine vorschnelle Schlussfolgerung mache ich noch geltend, dass der italienische Artikel ausdrücklich auch viele Impfungen bei Schulkindern, Studenten und Arbeitnehmern erwähnt, während die Todesfälle bekanntermaßen (wie überall in der Welt) stark bei sehr alten Menschen aufgetreten sind. Das Durschnittsalter der Corona-Toten in der Region Bergamo soll über 80 Jahren gelegen haben.
Eine Ursache-Wirkung-Beziehung von Meningitis-Impfung und dem Verlauf der Corona-Erkrankung müsste durch eine Detailkorrelation von beidem natürlich erst noch etabliert werden.

Der heimliche WHO-Chef

Das ist nicht von mir, sondern aus der ZEIT von vor ziemlich genau 3 Jahren:

Der Zeit-Artikel verweist auch auf diese ARTE-Dokumentation:

Über den Einfluss von Gates auf die WHO schreibt die ZEIT:
Und die WHO konzentriert sich in der Tat auffällig stark auf das, was Bill Gates sich wünscht: impfen zum Beispiel…
Nun sind Impfungen unbestritten eine extrem effektive Form der Gesundheitsvorsorge. Die Kinderlähmung Polio zum Beispiel trat dank umfassender Impfprogramme in den vergangenen Jahren immer seltener auf. 2016 gab es weltweit nur noch 42 bestätigte Fälle, 1988 waren es noch 350.000 gewesen. Dies ist nur eines von vielen positiven Beispielen. Aber Impfungen allein halten Menschen nicht gesund.“

Heimliche Sterilisation durch Impfung

Aber Impfungen allein halten Menschen nicht gesund“ schrieb die ZEIT. Manchmal ist aber sogar schlimmer und die ZEIT hätte schreiben müssen:
„Aber Impfungen halten Menschen nicht allein gesund“.
Denn 2013/14, also Jahre vor dem ZEIT-Artikel gab es in Kenia einen Skandal, bei dem die katholische Kirche den begründeten Verdacht äußerte, dass ein von WHO und UNICEF finanziertes und durchgeführtes Impfprogramm heimlich auch der Sterilisation von Frauen diente:

Der Verdacht wurde durch 3 Indizien erhärtet:

  1. Das Programm beschränkte sich auf Frauen im gebärfähigen Alter
  2. Der Impfstoff wurde mit Polizeischutz verteilt und nicht an örtliche Ärzte übergeben, sondern von WHO-Personal verabreicht.
  3. In abgezweigtem Impfstoff wurde ein Schwangerschaftshormon festgestellt, durch das später eine Immunreaktion auf eine Schwangerschaft ausgelöst werden sollte

Diese Vorwürfe und Verdachtsgründe wurden in verschiedenen katholischen Publikationen berichtet:

Die Faktenlage im Fall des Impfmissbrauchs von Kenia ist deutlich. Und es handelt sich hier nicht um einen obskuren Verdacht der katholischen Kirche, denn die ZEIT hat schon 1988 über genau diese Methodik mit hCG berichtet:

Jeder darf sich für Geburtenkontrolle einsetzen. Gerade auf dem Kontinent, dessen Bevölkerung mit Abstand am stärksten wächst, dürfte es sinnvoll sein, das rapide Bevölkerungswachstum unter Kontrolle zu bringen.
Eine ganz andere Sache ist es aber, Sterilisationen gegen den Willen der betroffenen Menschen durchzuführen, sei es heimlich mit Betrug oder mit offenem Zwang
. Solche Aktionen werden im Allgemeinen nur mit skrupellosen Diktaturen in Verbindung gebracht:
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Wie die ZEIT in ihrem Artikel berichtet hat, geht es auf den Einfluss von Bill Gates zurück, dass sich die WHO so stark auf Impfungen konzentriert. Nun ist es aber auch kein Geheimnis, dass sich Bill Gates stark für Geburtenkontrolle, besonders in Afrika, einsetzt. Darüber berichteten auch deutsche Medien offen und eher wohlwollend:

So ist es auch im Fall der heimlichen Sterilisationskampagne von Kenia nicht nur durch die vor Ort gesammelte Evidenz und eine etablierte Methodik, sondern auch durch den bereits dokumentierten Einfluss von Gates auf die WHO und die öffentlichen Äußerungen von Bill Gates mehr als plausibel, dass hier tatsächlich Geburtenkontrolle unter falscher Flagge durchgeführt wurde: eine schwere Menschenrechtsverletzung.

Kein Skandal für den Mainstream

Umso erstaunlicher ist es, dass man nach 2014 in großen deutschen Medien keine Berichte über die missbräuchliche Impfkampagne von Kenia fand, weder in der ZEIT, noch in der ‚Süddeutschen Zeitung‘, noch im SPIEGEL, noch in der FAZ, noch in der WELT.
Der Tagesspiegel machte sogar noch 2019 Propaganda für die Gates-Stiftung, indem er ihren Vertreter heucheln ließ:
Eines der hauptsächlichen Hindernisse des WHO-Programms zur Ausrottung von Polio waren Gerüchte über angebliche Impfschäden oder dass die Regierung damit die Bevölkerung sterilisieren wolle. Solche Desinformationen erschweren unsere Bemühungen für die Verbesserung der globalen Gesundheit erheblich. In diesem Fall können „fake news“ Menschenleben kosten
Solche Gerüchte kommen nach den Erfahrungen von Kenia nicht aus dem Nichts, sondern sind wohl begründet. Die Verweigerung auch sinnvoller Impfungen ist auch eine Folge von aufgeflogenem Impfmissbrauch.

Im westlichen Ausland ist die Lage kaum besser. Die ‚New York Times‘ hat nicht berichtet. Die ‚Washington Post‚ hat immerhin über das Faktum der Kontroverse zwischen den kenianischen Bischöfen und der WHO berichtet.
Die ‚Faktenchecker‘ der franz. ‚Le Monde‘ verwiesen 2017 solche franz. Berichte (u.a. in La Croix) wie in dt. katholischen Medien ebenso wie der ‚Tagesspiegel‘ in das Reich der ‚Fake News‘. Der Guardian und die Times berichteten nicht, die BBC nur die frühen Dementis der Regierung von Kenia.

Es ist also offensichtlich, dass sich westliche Medien, die sich auch gerne mal als Menschenrechtsanwälte verstehen, wenn es gerade passt, nicht wirklich aktiv um Menschenrechtsverletzungen in Afrika kümmern, wenn sie von westlich dominierten Organisationen begangen werden.

Nachtrag 15.04.2020
Die Tagesschau hat sich des Themas angenommen, natürlich als Verteidigerin von Bill Gates: „Menschenfreund oder Geschäftemacher?“:

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Der grün unterstrichene Teil ist richtig. Das ist ja ziemlich genau die Geschichte, die ich oben im Beitrag zusammengestellt habe. Diese Meldung scheint also (aus verschiedenen Quellen) so stark durchzudringen, dass sich die Tagesschau bemüßigt fühlt, zugunsten von Bill Gates einzugreifen. Warum eigentlich? Was hat ein unabhängiges, deutsches, öffentlich-rechtliches Medium mit Bill Gates zu tun?
Der orange markierte Teil dagegen liefert nur eine sehr schwache Widerlegung der erhobenen Vorwürfe. Um das zu erkennen, zitiere ich eine oben bereits zitierte Quelle von 1988:
Die Menge der Antikörper war allerdings relativ schnell, nach etwa sechs bis zehn Monaten, wieder abgeklungen. In einer Testperson kam es zu immunologischen Komplikationen durch das Trägereiweiß, das denaturierte Diphteriegift. Wie aus einem soeben erschienenen Bericht (Research in Reproduction, WHO, Genf 1988) hervorgeht, ist bereits ein verbesserter Impfstoff im Tierversuch vorgetestet worden, der noch längere Wirksamkeit bei verminderten Nebenwirkungen erwarten läßt
Eine dauerhafte Sterilisierung ist also wohl nicht das Ziel. Den Kritikern der Impfkampagne in Kenia war bereits aufgefallen, dass die Impfungen mit 5 Mal ungewöhnlich oft wiederholt werden sollten. Das passt sogar ganz gut zusammen damit, dass die Dauer der Sterilisierung möglichst lange ausgedehnt werden sollte. 5 Mal 10 Monate und (nach dem zwischenzeitlich erreichten Stand) auch deutlich länger wäre also der erreichte Zeitraum gewesen. Der Versuch ist also damit überhaupt nicht widerlegt – im Gegenteil: eine temporäre und nur partielle Sterilisierung passt noch besser zur Heimlichkeit der Aktion.

Nachtrag 16.04.2020
Die etablierten Medien sind wohl nicht ganz unabhängig in ihrer Berichterstattung über die Aktivitäten von Gates-Stiftung und WHO:
Aktivitäten der Stiftung in Deutschland beschränken sich nicht nur auf gesundheitliche Aspekte. Auch etablierte Medien werden finanziell unterstützt. Zum Beispiel erhielt der SPIEGEL im Dez. 2018 2,5 Millionen Dollar, die ZEIT im Dez. 2019 300.000 Dollar“
Artikel: Der Impfaktivismus der Gates-Stiftung

Nachtrag 17.04.2020
Die Presseerklärung der katholischen Bischofskonferenz von Kenia, unterschrieben von mehr als 20 kenianischen Bischöfen.

Nachtrag 23.07.2020
Jakob Simmank hat sich in einem Widerruf von seinem eigenen Artikel distanziert:

Er nennt das natürlich nicht so, sondern behauptet, sein Artikel sei undifferenziert wiedergegeben oder gar missbraucht worden.
Als jemand, der seinen Artikel hier früher verlinkt hat als alle namentlich genannten „Verschwörungstheoretiker“, kann ich das aber nicht bestätigen. Ich habe den Artikel nur zitiert und zwar korrekt.
Er ist mit seinem damaligen Titel unzufrieden und distanziert sich von ihm.
Darauf wendet sich aber der Satz von Friedrich Dürrenmatt an:

Der Leser darf gerne überprüfen, welche Vorwürfe, die Simmank seinen Rezipienten macht, auf meinen Artikel oben zutreffen.
Sein Problem ist einfach, dass sich die Welt gedreht hat, sein Artikel von damals heute wirklich gut reinpasst und die ZEIT 2019 eine Zuwendung von der Gates-Stiftung erhalten hat.