Impftote: Obduktionen unerwünscht

Passend zur Frage nach der offiziell ungeklärten Übersterblichkeit 2021 und 2022 hat der Mitteldeutsche Rundfunk einen bemerkenswerten Beitrag veröffentlicht:

Die Obduktion des 76-jährigen nach Impfung verstorbenen Mannes ergab eine vielfache Entzündung der Lunge, des Gehirns (Enzephalitis), der Blutgefäße (Vaskulitis) und des Herzens (Myokarditis).
Die Obduktion wurde auf private Initiative der Angehörigen und gegen erheblichen, dreisten Widerstand der Charité durchgeführt.

Uraltbekannte Tatsachen

Die Impfung macht Entzündungen

Die Tatsache, dass die MRNA-Impfung von Pfizer zu Entzündungen aller Art führen kann, war schon vor Beginn der Impfkampagne bekannt. Hier ein Beitrag des Österreichischen Rundfunks (ORF) von Dezember 2020:

Zu den „klassischen Nebenwirkungen“ gehört also:
„Nebenwirkungen ergeben sich vorwiegend daraus, dass das Immunsystem Botenstoffe ausschüttet und dass diese Entzündungsphänomene hervorrufen. Dieser Mechanismus ist in der Regel im Alter eher reduzierter als bei Jungen.“

Obduktionen waren nie erwünscht

Schon im Februar 2021 gab es Furore (natürlich damals nur unter „Schwurblern“) darüber, dass der Generalstaatsanwalt von Stuttgart Obduktionen von Toten nach Impfung möglichst vermeiden wollte. Er rechtfertigte sich:

Von erheblichem Belang erscheint mir zudem, dass in seriösen Quellen keine fassbaren Hinweise auf eine mögliche Kausalität zwischen Impfung und Todeseintritt älterer Menschen recherchiert werden konnte. Weder auf der Homepage des RKI noch des Paul-Ehrlich-Instituts finden sich entsprechende valide Hinweise. Bei den dort angesprochenen Todesfällen erscheint eine Kausalität mit den Impfungen vielmehr eherausgeschlossen“

Das war ein Vorurteil: es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Was RKI und das PEI nicht sehen (wollten), existiert nicht. Alles das ist inzwischen längst widerlegt. Myokarditis etwa, auch tödliche, ist eine gut belegte Nebenwirkung der Impfung (offiziell anerkannt, aber weiter verharmlost). Sie war zum damaligen Zeitpunkt ebenso klar vorhergesagt wie die Vaskulitis, die Entzündung der Blutgefäße.

Mehr Obduktionen wurden gefordert

Zum Beispiel von Prof. Schirmacher im Sommer 2021:

„Der Direktor des Pathologischen Instituts in Heidelberg warnt gar vor einer hohen Dunkelziffer an Impftoten und beklagt: Von den meisten Patienten, die nach und möglicherweise an einer Impfung sterben, bekämen die Pathologen gar nichts mit“..
Geimpfte sterben meist nicht unter klinischer Beobachtung. Der leichenschauende Arzt stellt keinen Kontext mit der Impfung her und bescheinigt einen natürlichen Tod und der Patient wird beerdigt

Seine Ergebnisse wurden praktisch sofort geleugnet, werden aber durch den Fall des MDR bestens bestätigt: Impftote bleiben unerkannt, wenn die Angehörigen keinen Verdacht schöpfen und auf Obduktionen bestehen. Von alleine erkennt das Medizinsystem kaum einen Fall. Das ist eine Grundvoraussetzung dafür, von einer sicheren Impfung und „sehr seltenen“ Nebenwirkungen sprechen zu können.

Medienversagen

Medien haben schwere Nebenwirkungen der Impfung immer wieder für sehr, sehr selten erklärt, tun es teilweise immer noch, widerlegen die Behauptung aber inzwischen allein schon dadurch, dass sie ständig über neue Fälle schwerer bis tödlicher Impfnebenwirkungen berichten.

Im Rückblick ergibt sich die absurde Situation, dass alles immer schon bekannt war, aber nach Kräften geleugnet wurde. Was Medien wie der MDR und andere jetzt gerne als Erkenntnisfortschritt verkaufen wollen, ist im Lichte dieser Tatsache nur ein Kräfteschwund der Leugnerszene in den etablierten Medien und der Politik.

Die Tatsache, dass über potenziell tödliche Nebenwirkungen immer wieder berichtet wurde, wenn auch merkwürdig verschwurbelt, macht auch Schadensersatzklagen fast unmöglich: Risiken waren bekannt und wurden auf den Aufklärungsbögen unterschrieben. Rein formal betrachtet war die Impfung immer freiwillig, der hohe Druck informell und juristisch schwer greifbar: ganz perfide eingefädelt!

Impfbereitschaft im Keller

Trotz der ständigen Verschwurbelung der tatsächlichen Risiken durch Politiker und Medien ist die Tatsache bei vielen Deutschen, Schweizern und Österreichern angekommen, dass die Impfung kein Erfolgsmodell ist, sondern ziemlich unwirksam und ziemlich gefährlich. Deshalb ist die Bereitschaft zum Impfen im Keller, woran auch Werbekampagnen nichts mehr ändern:

Weil der großartige deutsche Gesundheitsminister für jeden Bürger bis zu 8 Impfdosen bestellt (Nachtrag 7.12.2022: europaweit sind es sogar bis zu 11 Impfdosen/Person) und bezahlt hat, wird ein Großteil dieser Dosen entsorgt werden müssen. Das Geld wurde sinnlos verschwendet, aber die Pharma freut’s natürlich trotzdem.


Nachtrag 19.12.2022

Schirmacher-Paper widerlegt Sicherheit der Impfung

Im Artikel hatte ich die Veröffentlichungen Prof. Schirmacher in diversen Ärztezeitungen erwähnt, in denen er auf eine Dunkelziffer an Impftoten hingewiesen und mehr Obduktionen gefordert hatte.
Verteidiger der Impfung hatten darauf hingewiesen, dass Schirmacher diese „Behauptungen“ nicht in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht und sie auch nicht wiederholt habe. Wiederholt hat er sie allerdings bereits im März 2022 ausführlich in der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. Den Podcast findet man ohne Bezahlschranke hier (als Podcast Nr. 99). Schirmacher sagte dort u.a. wörtlich:
„Bei Personen, die überraschend und im engen zeitl. Zusammenhang mit der Impfung verstorben sind, haben wir in 30% der Fälle die Impfung als ursächlich identifiziert…
Bei MRNA-Impfstoffen haben wir hier in Heidelberg als erste weltweit Herzmuskelentzündungen mit tödlichem Ausgang dokumentiert“
Inzwischen hat auch der im Juli eingereichte wissenschaftliche Artikel dazu das Review durchlaufen und ist veröffentlicht worden:

Schirmacher et al. weisen darin jenseits von vernünftigem Zweifel nach, dass mehrere der von ihnen obduzierten plötzlich und unerwartet verstorbenen und in der Regel wenige Tage nach der Impfung tot im Bett gefundenen Personen auch an der Impfung gestorben sind:

Insbesondere zeigen die Heidelberger Pathologen in einem geschickten Beweis, dass die präparierten Herzmuskel ähnliche Bilder der Gewebezerstörung zeigen wie die Oberarmmuskel an der Einstichstelle der Impfnadel: Infiltration des Muskels mit Ansammlungen von verschiedenen weißen Blutkörperchen, u.a. Makrophagen:

Diese an den Tagen nach der Impfung oft ungewöhnlich schmerzenden Einstichstellen waren den ‚Impflingen‘ in Medien oft als Beweis für die Wirksamkeit der Impfung verkauft worden. Tatsächlich waren sie aber die Folge einer Muskelschädigung, die am Herzmuskel nicht gar so selten zum Tode führte, häufiger jedenfalls als in vielen Beschönigungen behauptet. Sowohl die auch auf diesem Blog besprochenen Herzprobleme von Sportlern als auch mindestens ein Teil der Übersterblichkeit von 2021 dürfte also durchaus auf genau diese Ursache zurückgehen.
So sieht es jedenfalls der englische Arzt John Campbell und bespricht und feiert die Veröffentlichung aus Heidelberg in einem Video als den bisher noch ausstehenden klinischen Beweis auch seiner Vermutungen:

Auch der US-amerikanische Arzt Peter McCullough hat diese Veröffentlichung in diesem Sinn besprochen. Eine deutsche Version davon gibt es hier.

Nachtrag 12.01.2023
Niedersachsen finanziert im Normalfall seit 1.1.2023 keine Obduktionen nach dem Tod von Geimpften mehr:

Rätselraten ohne Ergebnis?

Wie die Zeit vergeht!
Schon wieder ein Jahr her: Rätselraten um Übersterblichkeit.
Und das Rätselraten hat seither keine nennenswerten Fortschritte gemacht.
Wir erinnern uns: im Februar / März 2020 dauerte es nur wenige Wochen, bis die WissenschaftTM um 180° gedreht, dann in der neuen Corona-Wahrheit festgezurrt und jeder Andersdenkende wieder ein Verschwörungstheoretiker war.

Nein, so schnell geht das mit der seit 2021 messbaren Übersterblichkeit nicht:
Statistisches Bundesamt 30. November 2021:

Statistisches Bundesamt 29. November 2022:

Man sieht, dass die Sterblichkeit 2022 die meiste Zeit noch das Niveau von 2021 übertroffen hat.
Statistisches Bundesamt:
„Die Sterbefall­zahlen lagen im September 10 % und im Oktober 19 % über dem Vergleichs­wert der Vorjahre“
Diese Zahlen gibt auch der Bayerische Rundfunk wieder.

Er diskutiert alle möglichen (und unmöglichen) Ursachen als möglich, aber natürlich die Impfung eher als unmöglich.

Das Thema ist nach über einem Jahr vergeblichen Rätselns so virulent, dass auch die Tagesschau nicht mehr um einen Bericht bzw. Faktenfick herumkommt:
In den ersten Pandemiejahren konnten wir relativ sicher sein, dass Corona-Infektionen für die Übersterblichkeit gesorgt haben“ – falsch, im ersten Jahr 2020 gab es gar keine Übersterblichkeit und ab Januar 2021 wurde schon fleißig geimpft, also die reine Corona-Sterblichkeit potenziell durch die Impfung überlagert (siehe ganz unten).

Die Gegenposition: Impfung im Verdacht

Impfung, Sterbedaten + GeburtenRÜCKGANG

Vortrag von Prof. Werner Bergholz (Physiker, Qualitätsicherer) auf einem Corona- und impfkritischen Ärztesymposium:

Am griffigsten in diesem Vortrag finde ich die Grafik über die stark schwankende Verträglichkeit der verschiedenen Impfchargen bzw. Impflose:

Wegen dieser stark schwankenden Qualität der Impfchargen spüren die meisten Geimpften kaum ernste Probleme, während zu viele andere schwer geschädigt werden oder gar sterben.
Der eh. Amtsarzt und SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg hatte bereits deutlich früher über diese verdächtige Chargenabhängigkeit berichtet.

Zu den bekannten Sterbefällen gehört die in der Grafik mit ihrer Charge markierte Cheyenne B, aus Hollfeld in Franken. Die Meinungen über die Todesursache gehen naturgemäß auseinander. Es ist jedenfalls nicht normal, dass ein 15-jähriges Mädchen an Herzversagen stirbt.
Es stellt sich die Frage nach Häufungen. Und solche Häufungen führen in Summe zu einer – Übersterblichkeit. Das bedeutet nicht, dass jeder Geimpfte stirbt oder krank wird- bei weitem nicht.

Turbo-krebs

Mit sog. Turbo-Krebs befasste sich auf derselben Konferenz mit Prof. Bergholz der Vortrag von Dr. med. Ute Krüger, einer in Schweden tätigen deutschen Pathologin:

Viel mehr Krebs, extremes Krebs-Wachstum, viel schnellere Verläufe, schneller Tod, häufig nach altem, bisher gut überstandenem Krebs: ein ziemlich erschütternder Vortrag

Einschläge kommen näher

Ein schlimmer Krebs dieser Art, aber ohne Vorerkrankung, hat einen Kollegen einer sehr engen Freundin getroffen: sozial engagiert, aber sehr Corona-ängstlich, multi-geimpft und intolerant gegen Maskenlose, Ungeimpfte, Querdenker.
Der Vater eines kleinen Jungen in seinen 50ern kämpft seit wenigen Wochen mit einem seltenen Gehirntumor, der sich rasant entwickelt hat. Ich habe ihn vor wenigen Monaten persönlich getroffen, weil er für seinen Buben das alte Fahrrad unseres Sohnes kaufen wollte. Der Sohn wollte es unbedingt haben, war aber noch ein wenig zu klein dafür. Die Erinnerung an den Sohn und seinen Vater schmerzt angesichts der Heilungsprognose. Vielleicht hilft beten.

Auch andere registrieren, dass der Tod immer häufiger in ihrer Umgebung zuschlägt. Die Ursachen sind vielfältig, aber oft mit bekanntem und sogar vorhergesagtem Zusammenhang zur Impfung: Myokarditis, andere Herzprobleme, Embolien in jedem erdenklichen Organ, Krebs.

Auch der Psychiater Rafael Bonelli hat über die Einschläge in seinem Umfeld berichtet:

Raphael Bonelli berichtet über 2 verstorbene Freunde

Es fing schon nicht gut an

Rückblende: im Januar 2021 ging es ernsthaft mit dem Impfen los, zunächst in Altenheimen. Die Sprechtexte und Ergebnisse waren von Anfang an nicht wirklich überzeugend:

Miesbach:

Was heißt hier „Impfung kam zu spät“?
Der Titel beschreibt ein Vorurteil, nämlich, dass die Impfung grundsätzlich nur gut sein kann.
Die nackten Fakten wären nämlich mit „Der Tod kam pünktlich nach der Impfung“ auch nicht schlechter beschrieben:
„In der Senioreneinrichtung seien 41 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wovon 34 geimpft waren. Sieben geimpfte Bewohner und ein weiterer seien inzwischen gestorben, teilte die Kreisbehörde am Dienstag mit“
Sterbequote geimpfter positiv getesteter Senioren: 7/34=21%
Sterbequote ungeimpfter positiv getesteter Senioren: 1/7=14%
Nicht überzeugend, sondern bereits verdächtig.

Auch in Uhldingen-Mühlhofen war schon vor dem Jahreswechsel optimistisch losgeimpft worden:

Die Seniorin („Man hält schon einiges aus. Was soll’s“) war genau genommen nicht so optimistisch wie die Leiterin („Als ich die Nachricht bekommen habe, hat es mich umgehauen. Dass wir noch 2020 an der Reihe sind – damit habe ich nicht gerechnet“) und der Landrat: „Mit den ersten Corona-Impfungen das alte Jahr zu beenden, ist ein schöner Ausblick und ein Symbol für ein gesundes neues Jahr 2021“
Waltraut Römer war da näher an der Wahrheit als die beiden Offiziellen:

13 Tote unter 45 Bewohnern, davon 40 geimpft: 29% haben den Januar nicht überlebt.
Der Ausblick auf ein gesundes Jahr 2021 hat furchtbar getrogen für die Geimpften, nicht nur im „Wohnpark“ in Uhldingen-Mühlhofen, sondern auch in ganz Deutschland: die Pandemie wurde durch die Impfung nicht wie erwartet beendet und die Übersterblichkeit kam erst noch.

Nicht übertreiben!

Bei allen Todesfällen und Übersterblichkeit gibt es nach schon fast 2 Jahren keine Anzeichen, dass die schlimmsten Prognosen eintreffen werden und „in 3 bis 5 Jahren alle Geimpften sterben“. Man würde erwarten, dass davon nach etwa der Hälfte der Zeit mehr zu sehen ist als ~10 Prozent rel. Übersterblichkeit.

Es gibt auch genug Beispiele, dass bei der Übersterblichkeit ähnliche Mechanismen der Übertreibung wirken wie im Frühjahr bei der Tödlichkeit von Corona. Bei genauerem Hinsehen relativiert sich das gelegentlich deutlich:

Probleme nicht übertreiben, weil sie schwerwiegend genug sind und Übertreibung Glaubwürdigkeit kostet!

Ein starker Kandidat für Übertreibung könnte auch der beworbene US-Film „Died Suddenly“ sein: reißerische Bilder, Video-Schnipsel, Schicksale und sachliche Fehler.

Es geht in schwieriger Zeit für jede einzelne Person nur um die Frage, ob es eine gute Idee ist, sich (ein weiteres Mal) gegen Corona impfen zu lassen. Es geht nicht um die Frage, ob alle Geimpften sterben werden. Für beides gibt es nach fast 2 Jahren Impfkampagne wenig Evidenz.

Nachtrag 30.11.2022
Betrugsverdacht besteht trotzdem weiter fort.
Zensuranstrengungen waren schon länger ein Fakt:

Einzelfall, Desinformation und Statistik

Der ungarische Turner und Olympiasieger Szilveszter Csóllany ist mit 51 Jahren gestorben, an Corona. Hier eine kleine deutschsprachige Presseschau:

Man erfährt zusätzlich in den Artikeln (die oftmals fast aufs Wort identisch sind) folgende Fakten:
– Csollany hatte sich noch im Sommer 2021 impfskeptisch geäußert
– Er hätte (u.a. in Österreich) nicht als Trainer arbeiten können ohne Impfung
– Er hatte sich deswegen noch vor seiner Krankheit mit J&J impfen lassen
– Er starb nach längerer Krankheit (seit November) und Beatmung (seit Dezember) im Krankenhaus in Budapest

Desinformation: Weglassen, Vermuten, Unterstellen

Was man in den Artikeln nicht erfährt:
1. Wieviele Tage vor der Erkrankung die Impfung stattfand
2. Warum er krank wurde und gestorben ist
3. Wie sicher es ist, dass mit der Impfung kein anderer Zusammenhang besteht, der sie in ein weniger positives Licht taucht.

Die Behauptung, dass die Impfung ‚zu spät‚ kam, beruht nämlich auf keiner medizinischen Ursachenforschung, sondern dem Wortlaut gemäß auf nicht mehr als Spekulation:
Der Zeitpunkt der Impfung soll jedoch kurz vor seiner Ansteckung mit dem Coronavirus gelegen haben, sodass die Impfung noch nicht ihre volle Wirkung entfalten konnte

Dieser Spin, dass die Impfung ‚zu spät‘ kam, ist auch nicht neu, sondern wurde auch schon bei den ersten Toten nach Impfung in Altenheimen vor einem Jahr verwendet:

So entstehen Einheitsnachrichten, die im Grunde keine nachprüfbaren Tatsachen mehr berichten, sondern bereits eine Bewertung/Einordnung enthalten und eine freie Diskussion über die tatsächliche Wirksamkeit und Unschädlichkeit der Impfung verhindern.

Fakten und ungeklärte Fragen

Es gibt nämlich tatsächlich auch Menschen und Wissenschaftler, die über die Impfungen andere Vermutungen hegen als die, dass sie immer nur zu spät kommen:
1. dass sie wenig wirksam sind
2. dass sie manchmal schädlich sind, vor allem kurz nach dem ‚Pieks‘
3. dass sie Infektionen zumindest zeitweise eher begünstigen als verhindern

Für den Punkt 3 zum Beispiel gibt es reichlich Belege, wenn man annimmt, dass die vielbeachteten Inzidenzen etwas mit Infektionen zu tun haben:

Rekorde bei der Inzidenz sehen regelmäßig die Länder, die zuvor
für eine vorbildliche Impfstrategie gelobt worden sind

Und selbst bei der Hospitalisierung (Punkt 1: wirksam für milde Verläufe) sehen die Impf-Champions im Vergleich mit den sogenannten Impf-Muffeln im deutschsprachigen Raum nicht wirklich so gut aus, wie ihnen versprochen wurde:

Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele nicht wegen, sondern nur mit Corona ins Krankenhaus kommen. Und wenn mit Omikron besonders viele positiv getestet werden, werden eben auch besonders viele Krankenhauspatienten positiv getestet. Die sogenannte „Test-Pandemie“ ist nämlich keineswegs widerlegt. Das zeigen besonders Länder wie Ägypten und Algerien, in denen kaum getestet wird: sie bemerken nämlich oftmals längst auch kein spezielles Gesundheitsproblem mehr.

Sterben mit frischer Impfung in der Statistik

Die Beobachtung, dass Menschen kurz nach der Impfung ein erhöhtes Sterberisiko haben, sei es durch Covid oder andere Todesursachen, ist schon einige Monate alt. Sie könnte u.a. erklären, warum es 2021 insgesamt eine Übersterblichkeit gab. In den Euromomo-Daten für die Gesamtsterblichkeit sieht man den Anstieg ab der KW 23 sehr deutlich sogar für die Altersgruppe 15-44 Jahre. Am Jahresende erreichte sie für diese von Covid-Todesfällen wenig betroffene Altersgruppe Werte wie nie in den vergangenen Jahren:

Eine kürzlich zur Diskussion gestellt Studie glaubt, das nachweisen zu können. Hier eine kurze Zusammenfassung der Argumente in einem Video:


Selbstverständlich kann man über jede Untersuchung solcher Daten auch streiten, insbesondere über Korrelationsberechnungen.
Allerdings sind solche Untersuchungen keinesfalls schlechtere Wissenschaft als wissenschaftlich völlig ungedeckte Behauptungen über Todesfälle durch zu spät gekommene Impfungen. Im Gegensatz zu den Ergebnissen von Prof. Kuhbandner werden solche Behauptungen aus der hohlen Hand allerdings von vielen Medien sehr bereitwillig und wie Tatsachen verbreitet.
Das Video über die Auswertung von Kuhbandner ist ein kurzer Ausschnitt einer langen Dokumentation über Impfopfer.

Nachtrag 10.02.2022
Szilveszter Csóllany und weitere verstorbene geimpfte „Impfgegner“ in einem Beitrag von Bernhard Kirner.

Nachtrag 11.02.2002
Nach einem Hinweis habe ich gesehen, dass wesentliche Inhalte des Kuhbandner-Papiers im Dezember im Rubikon veröffentlicht wurden. Diese Grafik ist schon sehr suggestiv:


Nachtrag 21.02.2022
Ein anderer „Einzelfall“ eines kurz nach der Impfung gestorbenen Mädchens aus Hollfeld Franken zeigt die Problematik der Impftoten wie in einem Brennglas:

„Auch wenn die Corona-Impfung Schuld an dem Tod des Mädchens sein sollte, werde kein Verfahren eröffnet. ‚Es ist eine bekannte – sehr seltene – Nebenwirkung.‘ Da diese Nebenwirkung bekannt sei, könne auch hier niemand rechtlich zur Verantwortung gezogen werden“

Das bedeutet im Klartext:
Die Menschen, auch Kinder und Jugendliche, werden durch staatliche Maßnahmen zur Impfung gedrängt, aber wenn sie daran sterben, sind sie selbst schuld, denn die Nebenwirkungen waren ja bekannt und (per Unterschrift) akzeptiert. Um diese Ungeheuerlichkeit zu kaschieren, braucht der Staat dringend die Behauptung, dass die Nebenwirkungen „sehr selten“ sind.

Christof Kuhbandner hat sich in einem langen Artikel zur Kritik an seinen Berechnungen geäußert, die u.a. vom Bayerischen Rundfunk im BR-Faktenfuchs und im Radio geäußert wurde:

Nachtrag 30.08.2022
Kuhbandner hat nachgelegt und noch eine Untersuchung im August 2022 mit einem Mathematiker veröffentlicht:

Dazu passend die Sterbezahlen der letzten Jahre in Israel:

2020 war dort (wie in Deutschland) nicht auffällig, 2021 und vor allem 2022 aber mit fast schon katastrophaler Übersterblichkeit.

Samira, Samira

Samira Y. dürfte dem einen oder anderen noch bekannt sein von ihrem Video aus der Pathologie der LMU, das zu medialem Wirbel und ihrer Kündigung geführt hat. Hier einige Infos zum rechtlichen Kontext ihrer Kündigung.

Dieses Video gefällt mir so viel besser (viel mehr Inhalt + erkennbare Person), dass ich es hier bringe:

„Samira Y. auf dem Spaziergang in Landshut“

Sehr schön ist die wunderbare Mischung aus einer gleichzeitig migrantischen und bayrischen Sprachfärbung, aber hier soll es jetzt um die Inhalte gehen.

Die Frau ist gleichzeitig mutig, ansteckend optimistisch und intelligent. Sie verbindet nämlich die Ablehnung der Impfpflicht mit einer ziemlich harten Warnung:
„Wenn sie wirklich wollen, dass die Leute am 15.3. entlassen werden, dann wird das dazu führen, dass am 15.3. ganz viele ohne Job dastehen und dann alle auspacken werden. Und wenn dann alle auspacken aus den Krankenhäusern und dem Gesundheitswesen, dann ist die Suppe am Dampfen…
Das ist natürlich vor allem dann ein guter Punkt, wenn man davon ausgeht, dass aktives medizinisches Personal (im Gegensatz zu den Pensionierten) mit der Angst um den Arbeitsplatz im Schweigen gehalten wird.

Der Arzt im Video nach ihr spricht übrigens von denselben Tausenden von Impf-Toten, über die auch Lisa Fitz gesprochen hat, woraufhin ihr Auftritt aus der Mediathek gelöscht wurde.

Mainstream-Berichterstattung dreht sich etwas

Samira Y. beschreibt auch manipulierte Totenscheine im Zusammenhang mit Corona-Toten, die häufig nicht an, sondern nur mit Corona gestorben seien.
Dieses Thema der Datenmanipulationen wird in den letzten Tagen auffällig häufig und breit auch in etablierten Medien behandelt, nicht nur in der WELT, sondern auch in anderen Zeitungen und im Fernsehen. Hier etwa bei SAT1:

Auch die anhaltend lausigen Daten („Datastrophe“) bei RKI & Co. wurden wieder einmal im ÖRR (ZDF Berlin-direkt) thematisiert:

Jeder aufmerksame Beobachter kann eigentlich schon seit fast 2 Jahren sehen, dass hier fachlich so lausige Arbeit abgeliefert wird, dass es eigentlich kein „Fehler“ mehr sein kann, sondern Methode haben muss: Die Politik lügt hemmungslos und lässt hemmungslos lügen, um durchzubringen, was sie anders nicht durchbringen kann.

Wenig überraschend haben sich deshalb die auch von Lauterbach verbreiteten Warnungen vor einer „unsichtbaren“ Omikron-Wand wieder als haltlos herausgestellt:

Hier der ZEIT-Artikel mit der kläglich falschen ‚Modellierung‘ einer ‚Wand‘. Und hier die Entschuldigung, warum es bisher doch anders gekommen ist. Dabei ist das Versagen solcher Panik-Prognosen keine Überraschung, sondern schon bisher der Normalfall gewesen. Diese Modelle sind in der Regel nicht gut genug für eine Prognose und systematisch auf schlimme Szenarien getrimmt. Jeder mathematisch Gebildete weiß, dass Wachstumsprozesse nur relativ kurze Zeit exponentiell bleiben können. Das wiederkehrende Geschwafel vom ‚Präventionsparadox‘ dient lediglich dazu, die gezielte Panikmache und Täuschung zu kaschieren.

Leider haben gelegentliche Einsichten, dass die Behauptungen von Regierung, Behörden und interessengeleiteter Wissenschaftler keinesfalls wahrheitsgetreuer und zuverlässiger sind als die einer Samira, bisher keine praktischen Konsequenzen. Beim nächsten Mal werden sie trotzdem wieder allein in den großen Medien verbreitet. Umso wichtiger bleibt es, Gegendarstellungen ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen.

Unabhängige Medien und Köpfe sind wichtig

Solche zum Beispiel wie Johann Missliwetz und seine Warnung vor der Häufigkeit der impfverursachten Myokarditis bei jungen Menschen:

Was Missliwetz am Schluss über Übersterblichkeit und schwere Herzkrankheiten von (viel zu) vielen Sportlern sagt, habe ich hier bereits dokumentiert.

Meinung wird Missbrauch

Der Leiter der Intensivstation der Unfallklinik Murnau, Wolfram Popp, hat auf einer Demonstration einer Gruppe Pflegekräfte der Klinik gegen die Impfpflicht für sie in Murnau folgendes Interview gegeben.
Hören Sie mal rein und gewinnen Sie einen eigenen Eindruck von seinen Aussagen:

Murnau: Wolfram Popp gibt ein Interview

Der Münchner Merkur hat als eine von wenigen MSM berichtet:

Angeblich prüft die Klinik Maßnahmen gegen den Angestellten. Er habe seine Funktion missbraucht:
Dieser hat am 6. Dezember 2021 im Rahmen einer Protestaktion gegen die Impfpflicht in seiner Funktion als Führungskraft der Klinik den Nutzen der Corona-Schutzimpfungen in Frage gestellt. Dabei hat er seine Funktion missbraucht, um seine privaten Ansichten öffentlich und unautorisiert im Klinikkontext zu verbreiten

Wer sich das Video angesehen hat, weiß, dass er den Nutzen der Impfungen nicht generell in Frage gestellt hat, sondern vor allem für gesunde und fitte Jüngere und auch für sich selbst mit knapp über 50 mehr Risiken als Nutzen sieht.

Bleibt eine Frage:
Wie kann sich die Führungskraft einer Klinik in diesem Land noch öffentlich kritisch äußern, ohne „ihre Funktion zu missbrauchen“?
Besteht Meinungsfreiheit im Jahr 2021 darin, entweder zuzustimmen oder zu schweigen?

Und eine Anmerkung:
Was Wolfram Popp über die 2021 zunehmende Anzahl an Herzkreislauf- und neurologischen Notfällen in Murnau und Bayern gesagt hat, deckt sich mit dem, was ich im letzten Beitrag berichtet habe. Hier nochmals die Grafik aus dem RKI-Bericht dazu:

Nachtrag 13.12.2021
Das Meinungsbild in den Leserbriefen zu Popps Aussagen ist erstaunlich einheitlich positiv.

Dieser Tweet bringt Popps Situation auf den Punkt. Er gilt auch für Stationsleiter:

Ein Fall 1 ist u.a. Chefarzt Dr. Thomas Sarnes.

Korrelation und (Un-)Wirksamkeit

Die Thüringer Landtagsabgeordnete Dr. Ute Bergner (früher FDP, heute ‚Bürger für Thüringen‘) hat eine statistische Auswertung in Auftrag gegeben. Sie hat die Arbeit von Prof. Dr. Rolf Steyer und Dr. Gregor Kappler  veröffentlicht:

der thüringischen Gesundheitsministerin übergeben und darüber auch im Landtag vorgetragen:

Das wichtigste Ergebnis ist diese Grafik:

Relative Sterbehäufigkeit in KW36-40 und Impfquote in den deutschen Bundesländern. Jedes Bundesland ist entsprechend seiner Bevölkerung größer oder kleiner dargestellt

Die Grafik zeigt, dass Länder mit höherer Impfquote eine höhere Übersterblichkeit haben als Sachsen und Thüringen. Wenn über alle Bundesländer hinweg die Korrelation zwischen aktueller Impfquote und Sterbefällen im Zeitraum Anfang September bis Anfang Oktober berechnet wird, ergibt sich ein positiver Wert von +0.31. Das bedeutet, dass statistisch eine hohe Impfquote eher zu mehr Sterbefällen führt. Die Korrelation ist nicht besonders stark, geht aber für eine vermeintlich gesundheitsförderliche Maßnahme wie eine Impfung eindeutig in die falsche Richtung.
Die Auswertung hat zwei Schwachpunkte

  1. Den ausgewählten Zeitraum von KW 36-40
    Es ist nicht ganz klar, warum sich eine Impfung irgendwann bis Sommer 2021 genau in diesem Zeitraum positiv auf Sterbefälle auswirken sollte. Der Zusammenhang kann sich durchaus in den nächsten Wochen und Monaten noch (mehrfach) ändern. Es wird aber schwierig bleiben, eine richtige Metrik für die Gesundheit der Bevölkerung zu finden.
  2. Die Granularität der Einheit ‚Bundesland‘ ist sicherlich nicht optimal, allein schon, weil die Größe der Bundesländer stark variiert. Landkreise wäre sicherlich besser, aber die Daten scheinen nur pro Bundesland vorzuliegen.

Weitere Auswertungen

Der auf diesem Blog bereits früher zitierte und verlinkte Thorsten Wiethölter hat praktisch zum selben Zeitpunkt ähnliche Korrelationsrechnungen veröffentlicht und ist zu für die Impfung noch ungünstigeren Ergebnissen.

Er hat die offiziellen Corona-Todesfälle, also nicht alle Sterbefälle, zur Impfquote in den Bundesländern in Beziehung gesetzt. Hier das Ergebnis:

Impfquote und Corona-Todesfälle KW36-42, also über einen etwas längeren Zeitraum

Mit einer Korrelation von +0.449 zwischen Impfquote und Corona-Todesfällen fällt das Ergebnis noch ungünstiger für die Impfung aus. Man sieht zB, dass das Land Brandenburg bei den Corona-Todesfällen viel niedriger liegt als bei allen Todesfällen und damit den Korrelationswert verbessert, weil es eine niedrige Impfquote hat, während Bremen (HB) mit hoher Impfquote bei den reinen Corona-Todesfällen höher liegt als bei allen Todesfällen.

Noch stärker ist die von Wiethölter berechnete Korrelation zwischen Impfquote und Corona-Intensivfällen:

Eine Korrelation von +0.543 ist schon beachtlich. Der Wertbereich reicht schließlich nur von -1 bis +1. Man sieht deutlich, dass die Messpunkte nicht sehr weit von der Regressionsgerade entfernt liegen. Nur Schleswig-Holstein (SH), das über die ganze Pandemie wenige Kranke und Tote hatte, liegt auffällig weit von der Geraden entfernt. Brandenburg liegt aber mit einer um mehr als 10 Prozentpunkte niedrigeren Impfquote kaum schlechter, ebenso Sachsen-Anhalt.

Wichtig ist bei all diesen Auswertungen: Sie zeigen keinen statistischen Hinweis auf eine positive Wirkung der Impfung auf schwere Verläufe und Todesfälle.
Das ist aber genau die Behauptung, die Politik und Medien als eine wissenschaftliche Wahrheit nur postulieren, nicht aber belegen.

Ein Arzt meldet sich erneut

Speziell zur Impfung hat sich auch Dr. Sarnes wieder mit einem Video gemeldet:
Noch nie in der Geschichte gab es eine Situation, in der den Menschen von der Regierung mit einer solchen Aggressivität eine medizinische Behandlung aufgezwungen wurde


Nachtrag 25.11.2021
Na, wer sagt’s denn, die kleine statistische Auswertung hat sogar eine Reaktion der Tagesschau provoziert:
Die von den Autoren errechnete Korrelation von +0,31 ist zudem nicht ‚erstaunlich hoch‘
Richtig. Das habe ich ebenfalls gesagt. Aber warum ist sie überhaupt positiv, wenn der Nutzen der Impfung so unbestritten groß ist? Diese Frage muss natürlich erst einmal gemieden werden!
Zudem wäre die Ermittlung einer Korrelation nur ein erster Anhaltspunkt“ – richtig.
Weiterhin sei die Auswahl des Untersuchungszeitraums von gerade einmal fünf Wochen problematisch“ – hatte ich oben auch geschrieben.
So geht das Paul-Ehrlich-Institut davon aus, dass es seit Beginn der Impfkampagne bis September in nur 48 Fällen möglich oder wahrscheinlich ist, dass der Tod tatsächlich auf die Impfung zurückzuführen ist“ – kein Argument gegen die Auswertung, sondern möglicherweise einfach ein Fehler des PEI.
Zum Schluß werden noch die Autoren zitiert:
Die Impfung als Todesursache sei nur eine von vielen denkbaren Hypothesen – mehrere davon könnten richtig sein, aber: ‚Ich habe nicht den Eindruck, dass die Sterbefälle nach Impfung sorgfältig auf ihre Ursachen untersucht werden. Zumindest legen mir das berichtete Einzelfälle nahe.'“
Da kann ich wieder nur zustimmen!

Nachtrag 19.12.2021
Auch in Westeuropa ist eine eindeutige Korrelation (in der erhofften Richtung) zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht erkennbar:
Erläuterungen und Ergänzungen zu der Grafik gibt es hier.

Sitzen auf einer Tretmine?

Prof. Martin Haditsch, Mediziner und Hochschullehrer, hat sich in einem langen Interview über viele Aspekte der Corona-Pandemie und -Impfung geäußert:

Interessant sind speziell die Passagen über die Zählung von teilweise geimpften Todesfällen als ungeimpfte und das Langfristrisiko der Impfung: das dürfte auch Joshua Kimmich interessieren.

Ich hatte ja bereits früher qualifizierte Hochschulmediziner und eh. Chefärzte auf dem Blog, die sich ähnlich kritisch geäußert haben. Von einem Konsens DER medizinischen Wissenschaft kann also keine Rede sein. Und Kimmich hätte jedes Recht, die Impfung aus Vorsicht lieber noch ein Weilchen bleibenzulassen. Es geht ja gar nicht darum, ob noch etwas ganz Neues gefunden wird, sondern darum, ob irgendwann noch mehr von dem zugegeben wird, was manche bereits berichten.
Bei der Schweinegrippe dauerte es weniger als ein Jahr, bis es Berichte über Narkolepsie-Fälle nach der Impfung gab, aber mehrere Jahre bis endgültig klar war, dass diese Berichte stimmten und nicht fehlerhaft waren. Heute würde man sagen: keine Verschwörungstheorie.
Ähnliche Berichte über untragbare und häufigere Nebenwirkungen der Corona-Impfung gab es schneller. Und es würde noch etwas dauern, bis zugegeben würde, dass auch sie stimmen und inakzeptabel sind.

Hier zum Weiterlesen noch ein Artikel mit Details zum Interview von Prof. Haditsch

Schlaganfall im Pressestübchen

Ein absurdes Stück Journalismus wurde uns neulich im Münchner Merkur serviert (Sicherungskopie hier).
Nach der Schlagzeile (s.o.) mit dem Mini-Schlaganfall konnte man nur gespannt sein auf den Artikel: wie winzig war denn der kleine Schlaganfall?

Klar, schwere Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind extrem selten. Deshalb wird diese Behauptung unten auch mehrfach widerlegt. Immerhin hat es eine Dorfnerin, also quasi eine Frau vom Dorf, schlimm getroffen. Ganz oben war sogar von krass die Rede, sie hatte nämlich einen kleinen Schlaganfall. Einen kleinen nur.

Bevor es aber zur Sache geht, nämlich zur Winzigkeit dieses Schlaganfalls, muss nochmals eindringlich betont werden, dass sich das Opfer unbedingt wieder impfen lassen würde. Und diese Wiederholung soll auch nicht die letzte bleiben in diesem Artikel:

Sie würde es wieder tun, aber mit etwas mehr Vorsicht, wie immer die auch aussehen mag: schließlich hat sie sich nur eine Piks geben lassen. Den aber vorsichtiger beim nächsten Mal!
Nein, nein, nein, mit Verschwörungstheorien will sie nichts zu tun haben, mit der Verschwörungstheorie zum Beispiel, dass die Impfung manchmal echt krasse Nebenwirkungen haben kann. Die nimmt sie einfach nicht ernst.

Wie alle normalen Menschen hat sie sich anfangs natürlich impfen lassen:

Und dann kamen die ganz normalen Nebenwirkungen, von denen jeder schon gehört hat: Schüttelfrost, Fieber und Kopfweh, mehr nicht. Nichts Krasses jedenfalls.
Und dann war alles wieder vorbei, bis zum zweiten Piks. Da wurde es aber richtig krass ernst:

Hier ist es jetzt richtig rot geworden: Schlaganfall, mini zwar, aber doch ganz schön voll krass: Ich habe total verwaschen geredet… Erinnerungslücken und Probleme mit der linken Körperhälfte. Man fragt sich schon, was daran „mini“ sein soll bei einer 33-Jährigen. Es sind dieselben Symptome wie beim alten, weißen Mann. Aber das vergeht, wenn auch nicht immer, so doch bei ihr.

Und dann noch die Lehren daraus. Zunächst einmal scheinen solche Nebenwirkungen ja gar nicht so selten zu sein, wie eingangs behauptet, denn im Krankenhaus gab es am selben Tag vorher schon drei andere Fälle mit heftigen Nebenwirkungen. Heftig, aber nicht ernst? Und dann, oh Zufall, hat vor ihr noch ein ähnlich gelagerter Fall im Rettungswagen gelegen? Zufälle gibt’s, auch wenn das natürlich extrem selten ist:

Dann wird alles aber ganz grün:Sie hat schon gesagt, dass sie sich unbedingt wieder impfen lassen würde, aber vorher würde sie gerne mehr über die Nebenwirkungen REDEN.
Man fragt sich: Wozu reden?, wenn doch das Ergebnis schon vorher feststeht, aber gut: wir wollen mal nicht kleinlich sein. Das Reden ist natürlich schön, wenn man gerade bei einem Mini-Schlaganfall dem Tod von der Schippe gesprungen ist. 😁 Das darf doch kein Grund sein, sich nicht impfen zu lassen!

Fazit

Dieser Artikel widerspricht sich selbst vom ersten bis zum letzten Satz. Der Leser erfährt gleichzeitig von total krassen Nebenwirkungen, die bei einer 33-Jährigen kaum so schlimm werden würden, wenn sie die Krankheit bekommt statt die Impfung.
Aber, hey, diese Impfung ist das total wert, weil die Nebenwirkungen zwar total selten sind, aber am selben Tag am selben Ort doch mehrmals so ähnlich aufgetreten sind. Und überhaupt in Erding, größer als Dorfen, gibt es dafür gar keine Nebenwirkungen, sagen die Ärzte im Krankenhaus. Was will man mehr?

Entweder will der Journalist den Leser mit diesem Artikel total verwirren, bis er nichts mehr weiß und krasse Nebenwirkungen nicht mehr von Null-Risiko unterscheiden kann. Oder er will entgegen seinen Vorgaben (alles total sicher!) dem Leser eine hochgeheime Botschaft zukommen lassen, dass die Impfung doch voll krass gefährlich ist. Das ist ähnlich wirr, wie der Herr Söder über die sogenannte Impfung spricht.

Heidelberg calling

Im fernen Heidelberg hat der Chefpathologe Erkenntnisse, die schrecklich gut zu den Erfahrungen von Mini-Dorfen passen:

Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind
40 alleine in Heidelberg und davon 12 bis 16 an der Impfung gestorben.
Nun, was heißt dann hier noch schwere Nebenwirkungen sind extrem selten?
Ist der Tod, dem die Dorfnerin nun nicht wirklich bequem von der Schippe gesprungen ist, etwa keine schwere Nebenwirkung?
Wenn so wenig zusammenpasst, sollte man einfach von Desinformation sprechen.
Und wenn Hubert Aiwanger, dem von den Nebenwirkungen die Spucke wegbleibt, was ihm ahnungslose Journos vorwerfen, ein schönes Beispiel braucht, muss er nur nach Dorfen schauen, 56 km von seinem Heimatort entfernt und nur 50 km von seinem Ministerium in München.
Oder eben zum Pathologen Schirmacher in Heidelberg. Über dessen Obduktionsergebnisse und Forderung wurde immerhin auch im Münchner Merkur berichtet: Er geht von einer beträchtlichen Dunkelziffer an Impftoten aus. Aber die sind nun wirklich extrem selten! Extrem viel seltener noch als die vielen Blutgerinsel.

Impfung als Kommunion

Radio München hat einen guten Audio-Beitrag zu den religiösen Aspekten der Corona-Impfung im Programm:

Der religiöse Aspekt ist umso interessanter, als die tatsächliche Schutzwirkung der Impfung insbesondere gegen die sogenannte Delta- bzw. indische Variante mehr als nur in Zweifel steht:

Schutzwirkung im Zweifel

CDC-Studie: Bei einem Ausbruch in Massachusetts mit 469 Positiven waren 74% vollständig geimpft. Bei 69% Geimpften in der entsprechenden Kohorte, ist also keine Schutzwirkung ableitbar.
79% von diesen hatten Symptome: Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Das ist nach allen Maßstäben sehr viel, weil Corona bei Ungeimpften oft symptomlos bleibt.
4 mussten hospitalisiert werden: das sind mit 0.86% der Positiven nicht gerade wenige.
Hohe Viruslast: also ansteckend waren die Kranken (natürlich) auch.
Diese Delta-Variante scheint so ziemlich alle Mythen zu widerlegen, die über Corona bisher verbreitet wurden.

Auch in Israel hat sich das Infektionsrisiko durch die Impfung nicht verbessert.

In UK, wo auch besonders früh und viel geimpft wurde, sind die Todesfälle MIT Corona bereits wieder weit über deutsches oder schwedisches Niveau angestiegen:

Bei Hospitalisierungen sieht es nicht wesentlich anders aus

Wo ist die positive Wirkung der Impfung?

Zahlen aus Schottland (entsprechende Zahlen werden für ganz UK nicht gesammelt und veröffentlicht) passen zu Massachusetts und zeigen, wie viele der Toten einer Woche geimpft waren:

Mit einer guten Wirksamkeit der Impfung und diesen Impfquoten ist das alles nicht gut vereinbar:

Vor allem sind die Todesfälle mit Corona in UK auch mehr als vor einem Jahr, als es eine Impfung noch gar nicht gab. Auch mit dem zeitlichen Verlauf der Impfung scheint es nicht zusammenzuhängen:

Israel hat am schnellsten viel geimpft (legt aber seit längerem nicht mehr viel zu), Dänemark, Deutschland und Schweden dagegen spät. UK kam dazwischen.
Die Schweden waren lange die Impfunwilligsten – bisher ohne jeden Nachteil beim Krankheitsgeschehen.

Nebenwirkungen weiter hoch

Der Chef-Pathologe meiner Alma Mater fordert mehr Obduktionen von toten Geimpften:

Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind
Natürlich wird das auch bestritten. Aber meine eigene kleine Sammlung von Presseberichten über Todesfälle nach Impfung und die fast stereotype Leugnung eines Impfzusammenhangs spricht für seine These.

Meschnig lesen

Der Autor des intelligenten Radio-München-Beitrags, Alexander Meschnig, hat ziemlich viel geschrieben. Das muss man sich merken und vielleicht das eine oder andere Buch auch mal lesen:

Mehr Testpositive durch Impfung?

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?
Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten…
Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen.

Interessante Frage: Führt die Impfung selbst zu mehr Testpositiven?

Immer wieder gibt es Zeitungsmeldungen wie diese, die darauf hindeuten:

Der Heimleiter, der den Verdacht auf das Impfteam lenkte, soll in diesem Fall zurückgerudert sein, weil das Impfteam ja Schutzanzüge getragen habe. Wäre es aber möglich, dass nicht das Impfteam die Impflinge angesteckt hat, sondern die Impfung selbst anschließend für positive Tests sorgt?

Einen noch schlimmeren Ausbruch gab es im oberbayerischen Miesbach:

Zahlen lassen die Bewertung von SZ/dpa keineswegs als zwingend erscheinen

Die Interpretation, dass die Impfung zu spät gekommen sei, weil sich die Impflinge bereits vorher angesteckt hatten, ist keineswegs zwingend, noch nicht einmal naheliegend, sondern nur schwach begründet:
Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten
Auch hier passen die Daten mindestens so gut zu der Hypothese, dass die Impfung Infektionen ausgelöst hat, die sich dann auch auf Ungeimpfte übertragen haben. Auffällig ist hier nämlich, dass Geimpfte häufiger positive Tests hatten als Ungeimpfte und dann auch überproportional häufig gestorben sind. Dieses statistische Bild passt besser zu einem Ausbruch durch die Impfung als zu einem Ausbruch kurz vor der Impfung und ganz unabhängig von ihr.

Einheitliche einseitige Medienberichte

Diese Möglichkeit wird aber in vielen „Qualitätsmedien“ systematisch ausgeblendet, stattdessen auffällig einheitlich Behördenerklärungen reproduziert:

Die Möglichkeit, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Ausbruch gegeben haben könnte, wurde voreilig und unwissenschaftlich sofort kategorisch ausgeschlossen aus Angst vor den Folgen für die Impfbereitschaft. Um den Verdacht emotional auszuräumen, dass es hier nicht in erster Linie um die Gesundheit der Heimbewohner geht, bebildern viele Meldungen auch mit demselben ‚Symbolbild für Fürsorge‘:

Auffällige Todesfälle nach Impfung

Eine Liste von Todesfällen nach Impfung gibt es im nächsten Beitrag.

Weltweit beobachtbarer Zusammenhang

Peter F. Mayer berichtet über Hinweise, die einen Zusammenhang zwischen vermehrten positiven Tests und der Impfung auch auf der Ebene ganzer Länder zeigen, wo dann der Zufall eben eine geringere Rolle spielt als in einzelnen Heimen:

tkp.at

Manchmal ist es einfach Pech. Da lassen sich alle Mitarbeiter einer Klinik, eines Heimes oder einer Firma gleichzeitig impfen. Kurz danach sind alle infiziert, zum Teil erkrankt und werden in Quarantäne geschickt. Und das passiert nicht nur in so kleinen Einheiten, das passiert sogar für ganze Länder.

Das ist beispielsweise im Krankenhaus der Stadt Fermo in den Marken passiert. Das gesamte, über alle Abteilungen des Krankenhauses „geimpfte“ Personal von 71 Personen ist kurz nach der Impfung positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilweise mit Symptomen.

Die Tätigkeit des Krankenhauses ist stark eingeschränkt, weil 9 Ärzte und 40 weiteres Sanitätspersonal in Quarantäne versetzt wurde. Hier ein Artikel darüber in einem italienischen Medium

Hier ist der Impfbeginn für UK eingetragen.


Wir sehen, dass darauf unmittelbar ein Anstieg folgt. Im Chart ganz oben sehen wir neben UK und Irland noch Israel dazu, das zwar zeitlich verschoben aber einen ähnlichen Verlauf beim Anteil der positiven…

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