Physikprofessor Gerd Ganteför ist ein Artikel über CO2 in der Neuen Zürcher Zeitung negativ aufgefallen. Also hat er darüber ein kurzes Video gemacht:
Er hat festgestellt, dass die NZZ eine Meldung verbreitet hat, die eigentlich gar keine Nachricht ist, weil man sie genau so jedes Jahr berichten könnte.
Vor zweieinhalb Jahren war mir etwas sehr Ähnliches bei Carsten Schwanke in den Tagesthemen aufgefallen: damals ging es um das absolute Niveau des CO2, das seit Jahrzehnten jedes Jahr steigt. Hier geht es um den Anstieg, der ebenso lange schon neue Rekorde aufstellt.
Dann hat er sich den Autor des NZZ-Artikels genauer angesehen und festgestellt, dass der seine „wissenschaftliche“ Ausbildung ausgerechnet im Potsdam-Institut für Klimafolgenabschätzung erhalten hat, einer Kaderschmiede für hysterische Klimawissenschaft. Und darüber kommt er zum Ergebnis, dass es hier nicht primär um Klima geht, sondern um die Umgestaltung der Gesellschaften in Mitteleuropa. Sowohl diese Behauptung als auch die Rolle des PIK-Instituts in dieser Kampagne hatte ich ebenfalls schon vor mehr als 2 Jahren in einem Beitrag auf diesem Blog fast identisch eingeordnet.
Fazit
Prof. Ganteför hat es also inzwischen auch voll verstanden.
Wirklich neu ist eigentlich nur, dass diese Art von Klimapanik-Journalismus jetzt in der NZZ fast identisch zu finden ist wie im Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk oder im SPIEGEL. Vor wenige Jahren noch wurde die NZZ als Gegenpol zu diesem Kampagnenjournalismus und als „Westfernsehen“ missverstanden.
Die Medien trinken aber alle aus demselben Brunnen. Und der steht in Potsdam und verteilt kein klares wissenschaftliches Wasser, sondern eine Ideologie zur Gesellschaftstransformation.