Der Ground Zero sicherer Information

Bei umstrittenen Ereignissen kann man sich auf nichts verlassen: es wird etwas behauptet und dann natürlich auch das Gegenteil. Wie kommt man trotzdem an Puzzlestücke von Information, auf die man sich verlassen kann? Etwa über den 11. September 2001 und seine vielen Rätsel und Widersprüche?

Ein Rätsel

Unklar war für mich zum Beispiel, wie es sein kann, dass so viel von dem Material aus den Türmen, vor allem Stahl aus den Fassaden und Aufzugsschächten, aber auch Beton aus den Etagenböden, Möbel und nicht zuletzt Menschen spurlos verschwunden sind?
Egal, ob die Türme durch den Brand hineingeflogener Flugzeuge eingestürzt sind oder gesprengt wurden: es hätte mehr Schutt übrigbleiben müssen. Bei Sprengung und Einsturz wird zwar ein wenig Material pulverisiert, aber viel mehr bleibt in massiven Trümmern von faustgroß bis richtig groß übrig, so dass sich ein Schuttkegel bildet, der nicht wirklich verschwindend ist im Vergleich zum ursprünglichen Gebäude.
In New York blieb aber von WTC-1 und -2 vor allem sehr viel feinster Staub übrig, vor allem Stahlstaub, aber auch alles andere wurde in dem Staub nachgewiesen. Schon auf Fotos des Einsturzes scheinen die Türme mit feinem Staub zu ‚rauchen‘ und zu ’sprühen‘ wie ein Vulkan:

Der Staub legte sich in den Straßen im weiten Umkreis überall hin, auch auf die Orangen an den Obstständen (siehe Foto ganz oben).

Stahlstaub. Warum könnte Stahl zu Staub zerfallen? Bei jedem anderen Einsturz, bei jeder kontrollierten Sprengung bleibt etwa der Stahl aus den Armierungen überwiegend in Form verbogener und zerrissener Stahlstäbe übrig. Der Schwund ist gering. Warum in New York so viel? Die riesigen, mehrere 10 Zentimeter dicken flächigen Stahlträger der Fassade: ein Großteil als Staub verschwunden

Blick aus dem Inneren eines WTC-Turms in der Bauphase: Da steht ein Arbeiter auf einem Querträger. Die Fassade besteht aus Unmengen massiver Stahlträger, größter Massenanteil an der gesamten Bausubstanz.

Alte gedruckte Information

Ich habe vor einiger Zeit einen Tipp für die Lösung gefunden, der sich aus zuverlässiger Quelle von jedem verifizieren lässt, der ein einigermaßen umfassendes altes Englischwörterbuch von vor 2001 in seinem Regal stehen hat, kein Schulwörterbuch.
Meines habe ich 1989 in Oxford gekauft und später in durchsichtige Folie eingewickelt. Seither wurde es bei jedem Umzug unverändert wieder ins Bücherregal gestellt:

Und da steht der Tipp wirklich so drin, wie vom Tippgeber behauptet:

In richtig großen alten Wörterbüchern, nicht der Kompaktvariante, steht noch etwas ausführlicher:
„below or above the centre of a nuclear explosion“
Das war also die Bedeutung von ‚ground zero‘ bis zum 11.09.2001. Die einzige.
Das können viele so oder so ähnlich im eigenen Lexikon noch nachschlagen, wenn es nur alt genug ist. Es ist dafür unnötig, irgendjemandem etwas zu glauben.

Neu oder digital ist nicht Dasselbe

Zum Beispiel bei Leo:

Es ist eine Fassung mit Großbuchstaben dazugekommen, die sich speziell auf den Ort des 11. September bezieht. Die allgemeine Übersetzung bringt weiterhin den Explosionsfußpunkt, aber hier ohne jede Spezialisierung auf ’nukleare‘ Explosion.

Wenn so ein digitaler Eintrag irgendwann geändert wird, bekomme ich weder mit noch kann ich in der Regel hinterher nachvollziehen, was da vorher stand und wann es geändert wurde. Das ist ein großer Unterschied zum gedruckten Collins Concise Stand 1988. Da kann ich mich darauf verlassen, dass er heute noch den Wissensstand enthält, den ich 1989 gekauft habe, ca. 12 Jahre vor dem 11.09.2001. Aktueller ist nicht für alle Zwecke besser.

Schlussfrage und Schlüsselfrage

Welche Bedeutung hat demjenigen auf der Zunge gelegen, der irgendwann kurz nach dem Einsturz am 11. September 2001 als erster den Namen ‚ground zero‘ für den Ort in New York ausgesprochen hat, an dem die Zwillingstürme eingestürzt sind?

Optimistische Vision der Nation

Am 24. Juni hat Radio France wieder ein Interview mit Emmanuel Todd gesendet, das sich auch direkt hier anhören lässt.

Ich übersetze das hier in Auszügen und stütze mich dabei auf diese Zusammenfassung in einem französischen Blog.

In Frankreich heißt regieren heute lügen

Die französischen Eliten funktionieren in einem Modus des Leugnens, des Surrealen, des Ankündigens. Um gewählt zu werden in Frankreich, muss man im Fernsehen auftreten, besser sein im Fernsehen. Und dann kommt man an die Macht, in den Elysée-Palast der Einfachheit halber, und kann nichts machen. Frankreich hat nicht die Option der Geldschöpfung. Die europäischen Regeln in für die Wirtschaft verhindern jede Handlung zum Schutz der nationalen Industrien. Und am Ende findet man sich mit einer massiven Desindustrialisierung wieder und mit einer Arbeitslosigkeit von 10%. Und man kann nichts machen.

Regieren heißt, eine Wahl zu treffen, um die Formel von Mendès-France aufzunehmen. Aber heute in Frankreich heißt regieren lügen. Man lügt über die Vorzüge des Euro. Man lügt über den Wohlstand, den uns die Globalisierung bringen wird, über die Notwendigkeit der Öffnung der Grenzen….
Es ist schwierig für die Leute zu verstehen, aber man hat die Lüge klar vor sich gesehen. Das Virus – wenn man keine Masken hat, weil wir keine Industrie mehr haben, werden wir in flagranti beim Lügen erwischt. Jérôme Salomon [Direktor der Gesundheitsbehörde] erschien jeden Abend mit einer neuen Lüge, und ich war sehr überrascht, dass seine Nase nicht länger wurde.

Die Leute müssen verstehen, dass, wenn sie vom Euro reden, wenn sie von Grenzkontrollen reden, ich meine im kommerziellen Sinne, unsere Regierenden sich ungefähr ebenso sehr im Zustand der systemischen Lüge befinden, wie wenn sie uns vom Stand der Epidemie erzählen, von unseren Masken usw.

Die nationale Idee hat verlorenen Boden wiedergewonnen, aber es fehlt der Glaube an die Nation

Die Epidemie hat eine französische Regierung gezeigt, und viele europäische Regierungen, die außerstande ist zu handeln. Das Problem der Globalisierung und Europas, das ein Teil des Problems der Globalisierung ist, ist, dass sie die nationalen Regierungen außerstande setzt zu handeln. Die Leute spüren, verstehen das.

Die nationale Idee hat verlorenes Terrain wiedergewonnen. Das Problem ist, dass die nationale Idee eine kollektive Regung ist, die einen einen bestimmten Typ eines kollektiven Glaubens erfordert, der analog und ähnlich ist einem religiösen Glauben, der in Wahrheit alle Individuen in einem selben Glauben vereint.

Aber die sozialpsychologischen Entwicklungen der fortgeschrittenen Gesellschaften, gewisse Formen von Individualismus, der Rückzug von Glaubensbekenntnissen jeder Art, das universelle Gefeixe, das uns im Fernsehen so gut unterhält, alles das sorgt dafür, dass wir nicht handeln können. Wir sehen schon in den Meinungsumfragen, dass wir in Gefahr sind, dem traditionellen politischen Chaos ausgesetzt zu werden, mit einem Präsidenten, der durch Zufall gewählt wird und weil es sonst keinen gibt. Es gibt eine Art von psychologischer und sozialer Blockade der Gesellschaft, die sich nicht auf dem Niveau der Ideen befindet. Was sorgt dafür, dass wir unfähig sind, zusammen an ein gemeinsames Ziel zu glauben?

Wenn Frankreich seine Souveränität wiedergewinnen will, muss es sich auf alle seine Bürger stützen…einschließlich der 20%, die muslimische Vornamen tragen

Welche Probleme hat der Souveränismus in Frankreich? In dem, was die Souveränisten sagen, in der ökonomischen Analyse, der sozialen Analyse, der Konzeption einer Demokratie, die nur funktionieren kann im Rahmen einer Nation, und einer Geschichte, stehe ich ihnen sehr nahe. Aber wenn man die Milieus der Souveränisten kennt, wenn man die Leute sieht, die vom Souveränismus schreiben und die von ihm reden, wird einem klar, dass sie keine grundsätzlich optimistische und inklusive Vision der Nation haben.

Für mich gibt es eine Vorbedingung für die Renaissance der Nation und für den Austritt aus dem Euro, nämlich, dass bevor die französische Gesellschaft von ihr selbst wieder in die Hand genommen wird, von ihrem politischen System und ihren Bürgern, muss man laut und deutlich erklären, dass alle Leute, die da sind, unabhängig von ihrer Herkunft Franzosen sind. Man muss sich mit Optimismus auf die Frage des Islam und die Parallelgesellschaften einlassen. Man muss die Realität der kleinen Unterschiede akzeptieren, die weiter existieren. Wir müssen zurückkehren in eine etwas diversere und brüderlichere französische Welt als zuvor, in der die beinahe 20% der Leute, die muslimische Vornamen tragen, Franzosen sind.

In den souveränistischen Milieus – nicht in allen – ist die Kraft des Souveränismus oft ein wenig proportional zu dieser internen Xenophobie. Sie werden Leute finden, die Ihnen sagen, nach den Studien von Fourquet, dass 20% Franzosen mit ausländischen Wurzeln ein Riesenproblem sind.
Wenn sie denken, dass das ein Riesenproblem ist, ist Frankreich erledigt.
Eine Nation von der Größe Frankreichs muss sich, wenn sie ihre Souveränität wiedergewinnen will, auf alle ihre Bürger stützen. Das souveränistische Projekt, sofern es sich nicht als Priorität die optimistische Integration der Leute mit Migrationshintergrund in einer Art neuem Verbandsfest vornimmt, ist zum Scheitern verurteilt, und ich werde es im Wesentlichen ebenso lächerlich finden wie den Elitismus, die Herrschaft der Enarchen und die Proeuropäer.

Meine Anmerkungen

  1. Howgh, der Linksouveränist hat gesprochen!
  2. Er hat es aktuell für besonders nötig gefunden, diesen Zwischenruf abzusetzen
  3. Sein Standpunkt, dass in Frankreich lebende Migranten intergiert werden müssen, wenn die franz. Nation eine Chance haben soll, ist kein Plädoyer für unbegrenzte Einwanderung, sondern für Pragmatismus
  4. Mein Respekt vor dem Denker Emmanuel Todd ist so groß, dass ich das hier wiedergebe, unabhängig davon, ob es mir schmeckt oder nicht:
    Es ist seine Meinung, und sie ist (wie eigentlich immer) bedenkenswert.

Zusammentreffen in Bergamo

Bis zum heutigen Tag habe ich keine voll befriedigende Erklärung gehört, warum die Corona-Epidemie gerade in den norditalienischen Provinzen Bergamo und Brescia so tödlich zugeschlagen hat.
Sucharit Bhakdi nannte die (wie in China oder auch in Belgien) schlechte Luft der Region und die daraus folgende Lungenvorbelastung als eine Ursache. Prof Hockertz wies früh auf schlechte Krankenhaushygiene in Italien hin. Faktenchecks bestätigen das. Warum schlug die Coronawelle dann aber so regional unterschiedlich zu? Eine weitere genannte Ursache war das Championsleague-Spiel Bergamo:Madrid als Superspreader-Event.

In einem Interview mit Radio München über das Impfen hat Prof. Hockertz jetzt eine weitere potenzielle Ursache genannt:

Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfacher vorsätzlicher Körperverletzung und weist am Ende auf eine Meningitis-Zwangsimpfung hin, die der tödlichen Corona-Welle um Bergamo und Brescia um wenige Wochen vorausgegangen war. Er spricht ab Minute 29:50 von 35000 im Januar gegen Meningokokken Geimpften in dieser Region

Die Tatsache einer Massenimpfung gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) als solche scheint Prof. Hockertz nicht erfunden zu haben.
Am 18.Januar 2020 erschien dieser Artikel in BSNews aus Brescia:

Meningitis-Notfall: 34000 Menschen zwischen Brescia und Bergamo geimpft


Einige Zahlen aus dem Artikel:
„In wenigen Wochen wurden fast 34.000 Menschen gegen Meningocco C geimpft, mit Spitzenwerten von 70% des erwarteten Ziels“
„In Brescia wurden 9200 Menschen durch Spezialkliniken geimpft, zusätzlich zu 1700 Menschen, die von Ärzten und Kinderärzten behandelt wurden, 1000 Studenten und 300 Arbeiter“
„In den vom außerordentlichen Plan betroffenen Gemeinden der Provinz Bergamo – inkl. Gallera – wurden 21.331 Bürger geimpft, davon 1680 Schüler direkt in Schulen und 2414 Arbeitnehmer in ihren Unternehmen

Meningitis-Impfung in der Grippesaison gefährlich

Im Interview sagte Hockertz zu dieser Impfung:
Wenn wir von Mengikokken-Impfungen sprechen, dann habe ich eine erhöhte Sterblichkeitsrate zB dann, wenn die Menschen parallel mit einer anderen Infektion zu kämpfen haben. Das ist ja sowieso auch immer eine große Schwierigkeit bei Zwangsimpfungen, dass ich jeden Einzelfall anamnetisch mir anschauen muss: hat dieser Mensch zurzeit eine Infektion, hat er andere Schwierigkeiten mit dem Immunsystem, denn eine Impfung stellt ja immer eine Belastung des Immunsystems dar. Wenn ich mir die Menigokokken-Impfung anschaue, dann ist diese sicherlich risikoreich…
Danach kommt die Passage über das Zusammentreffen dieser Impfung in Bergamo und Brescia mit der Corona-Welle. Selbst anhören!

Ich wundere mich sehr, dass ich bisher über diese Meningitis-Massenimpfung in der Region gar nichts gehört und gelesen habe im Zusammenhang mit der Ursachenanalyse für das Corona-Desaster. Ein relevanter Aspekt könnte es ja durchaus sein.
Als Einwand gegen eine vorschnelle Schlussfolgerung mache ich noch geltend, dass der italienische Artikel ausdrücklich auch viele Impfungen bei Schulkindern, Studenten und Arbeitnehmern erwähnt, während die Todesfälle bekanntermaßen (wie überall in der Welt) stark bei sehr alten Menschen aufgetreten sind. Das Durschnittsalter der Corona-Toten in der Region Bergamo soll über 80 Jahren gelegen haben.
Eine Ursache-Wirkung-Beziehung von Meningitis-Impfung und dem Verlauf der Corona-Erkrankung müsste durch eine Detailkorrelation von beidem natürlich erst noch etabliert werden.

Gates sieht Super-Chance

Bill Gates lässt in einem Interview mit der US Chamber of Commerce Foundation die Katze aus dem Sack:

Das Transkript des ganzen Interviews findet sich hier mit Datum vom 26.6.2020. Es wird auch aus dem Interview klar, dass das Interview kürzlich, also nach dem Ausbruch von Corona 2020, stattgefunden hat. Gates sagt in dem Ausschnitt im Video:

„In fact, the testing could have been ramped up very quickly. A few countries that have almost avoided the epidemic entirely like Taiwan, New Zealand, and Australia, they took their experience and actually prepared, and moved a lot faster. We have to prepare for the next one. That will get attention this time

„Tatsächlich hätten die Tests sehr schnell ausgeweitet werden können. Einige wenige Länder, die die Epidemie beinahe vollständig vermieden haben wie Taiwan, Neuseeland und Australien, haben ihre Erfahrungen gemacht und sich tatsächlich vorbereitet und schneller gehandelt. Wir müssen uns auf die nächste vorbereiten. Und die wird dann wirklich Aufmerksamkeit bekommen

Vor dem letzten Satz macht er eine Pause und baut er auch stimmlich sehr stark Spannung auf, und als er ihn ausspricht, läuft ihm ein unwiderstehliches Grinsen übers Gesicht wie einem schlechten Pokerspieler, der weiß, dass er 4 Asse oder einen Royal Flush auf die Hand bekommen hat. Und auch seine Frau grinst im Standbild ganz glücklich, obwohl es doch um eine für viele Menschen sehr schlimme Sache geht (Remember: 500000 Tote weltweit). Das war aber noch gar nix, das nächste Release wird wirklich richtig cool:

Die natürlichste Frage der Welt lautet: Was weiß Gates? Und woher?

Ist das die 2. Welle, über die selbst ein intensiver Medienkonsument wenig Beunruhigendes weiß und Schlimmes nur vermuten kann?

Ist es dieselbe 2. Welle, die Markus Söder in derselben Woche auch ganz sicher kommen sah:
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Was tun?

Sich Gedanken darüber machen, wie eine 2. Welle aussehen könnte.
Unnötige Risiken meiden: Menschenmengen, Super-Spreader-Events, Flugreisen
Abwehrkräfte stärken: Sommer an der frischen Luft verbringen, viel schlafen, sich gut ernähren
Vorräte überprüfen: Lebensmittel, Nudeln, Reis, Konserven, Falt-Wasserkanister, Werkzeug, wichtige Ersatzteile für Haus und Fahrrad etc.
Kontakte knüpfen und pflegen: Kontakte zu welchen Menschen sind wirklich wichtig, wenn es wieder Kontaktbeschränkungen gibt? Wer tickt ähnlich bei der Virus-Angst? Wer ist stabil und zuverlässig? Wer sorglos oder panisch?
Nachrichten verfolgen: welche Nachrichten sind wirklich neu und nicht die übliche langweilige Panikmache oder die übliche Schlamperei?

Das Leben geniessen! Es wird nichts besser davon, dass man es sich schon vor der nächsten Welle vermiesen lässt.


Drei an einem Freitag

Drei Mal haben Polizisten in Deutschland am gestrigen Freitag auf einen Messerschwinger geschossen. Zwei der Getroffenen sind gestorben, einer wurde schwer verletzt.

Details zu den Fällen

Bremen-Gröpelingen:
Ein 54-jähriger Marokkaner, dessen Wohnung Tage zuvor geräumt wurde, weigert sich, zur Polizeiwache mitzukommen und zieht ein Messer. Nach einem längeren Wortgefecht, das die Polizisten energisch und mit gezogener Waffe führen, rennt der Mann gezielt auf einen Polizisten los und wird erschossen.
Es existiert ein detailliertes Video vom Ablauf, auch in noch längeren Fassungen bis zum tödlichen Schuss. Manche Medien berichten über eine ‚psychische Störung‘, aber man könnte im Ablauf auch einen ’suicide by cop‘ sehen, also einen aussichtslosen Angriff auf einen Polizisten in der Absicht, sich das Leben nehmen zu lassen. Der Mann war objektiv eine arme Sau, aber der angegriffene Polizist hätte es sehr schwer gehabt, Lebensgefahr für sich oder andere in der Nähe Befindliche auszuschließen, wenn er nicht geschossen hätte.

Twist, Emsland, Niedersachen:
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Der angeblich mit einem Messer bewaffnete, bereits vorher gewalttätig auffällige Guineer wurde am Oberschenkel getroffen und verstarb später im Krankenhaus.

Augsburg, Bayern:
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Über Hintergründe und Vorgeschichte des 19-jährigen Ladendiebs habe ich bisher nichts gefunden, bleibe aber dran.

Es hat sich etwas verändert

Zur Einordnung dieser Häufung ist diese Meldung von 2019 sehr hilfreich:
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Man sieht, dass Schusswaffeneinsätze mit solchen Folgen nicht allzu häufig vorkommen und sich am 19.06.2020 extrem gehäuft haben: 3 schwere Fälle also 7% eines Jahreskontingents, dabei 2 Tote, also ca. 18%. Der gestrige Tag hat also wie mit dem Brennglas ein Problem beleuchtet und dabei zwei Erkenntnisse befördert:

  1. Messer sind eine große Gefahr für die Polizisten und dafür sind sie offensichtlich stark sensibilisiert und handeln entsprechend professionell: vorschriftsgemäß, aber ohne Illusionen und übertriebene Zimperlichkeit in drei verschiedenen Bundesländern (davon 2 SPD-regiert)
  2. Die Mehrheit der Messerstecher vom Freitag hatte ausländische Wurzeln.

Das ist eine Stichprobe, mehr nicht, aber auch nicht weniger. Die Stichprobe zeigt entweder eine extrem zufällige Häufung oder einen Trend.

Faktencheck als Schönschreiberei

Die offensichtliche, schlaglichtartige Häufung ist deshalb so interessant, weil es vor gut 2 Jahren eine heftige Debatte über das Thema ‚Messerepidemie‘ oder ‚Messerpest‘ gegeben hat. Dabei haben die sogenannten ‚Faktenchecker‘ ihr bestes gegeben, um das Thema kleinzuschreiben

Die Tagesschau berichtete zwar mit demselben Absperrband, das auch bei den gestrigen Fällen im Einsatz war, aber offensichtlich aus einem anderen Land:

Auch ‚Correctiv‘ schlug in dieselbe Kerbe der großen Datenlücken:

Weil der Messereinsatz in einigen Bundesländern noch nicht systematisch erfasst wurde, halfen Datenlücken, das Thema kleiner zu schreiben, als es tatsächlich schon groß genug war, damit die Polizei das Thema intensiv trainierte. Hinter den entschlossenen und professionellen Polizeieinsätzen von gestern stecken natürlich Erfahrung und Ausbildung von mehr als nur 2 Jahren.
Und mancher gezählte Fall hat mit dem Messer ja gar nicht gestochen, sondern „nur gedroht“ . Das ist natürlich eine Haarspalterei, wie ebenfalls der gestrige Tag zeigt: keiner der angeschossenen Messerschwinger ist dazu gekommen, das Messer wirklich gegen einen Polizisten einzusetzen. Es ist bei einem (letzten) Drohen geblieben.

Medienvielfalt – taz schießt den Vogel ab

Die einfache Botschaft war natürlich in der differenzierten ZEIT dieselbe wie in der seriösen Tagesschau und wurde von ‚Correctiv‘ keineswegs korrigiert: „alles halb so wild, aber AfD…“

Aber den Vogel schoss schon damals die taz ab: statt sich mit dem Thema wenigstens pro forma ernsthaft zu beschäftigen, machte sie sich über die Sorgen wegen des wachsenden Messerproblems herzhaft lustig:

Es war schon damals alles nur lustig und Satire bei der taz, aber das will auch die CSU nicht mehr wirklich hart kritisieren, sondern nur ein wenig tadeln.

Nachtrag 21.06.2020
Der Ladendieb vom Königsplatz in Augsburg, der ein Feuer gelegt hat und dann angeschossen wurde, ist inzwischen außer Lebensgefahr. Nach Medienberichten mit Polizeiangaben handelt es sich bei ihm um eine Person „mit deutscher Staatsangehörigkeit ohne jeglichen Migrationshintergrund“. Nach anderen Medienberichten ist er in der Augsburger Alkohol- und Drogenszene bekannt.

Nachtrag 22.06.2020
Es wäre falsch zu glauben, dass die drei oben berichteten Polizeieinsätze die einzigen „Vorfälle“ mit einem Messer gewesen wären: In Stuttgart wurde eine Frau auf offener Straße erstochen:
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Nachträge 07.07.2020
Bis in die Details zu Täter und Motiv hat sich der Messermord von Stuttgart gestern bei Obergünzburg im Allgäu wiederholt: ein afghanischer Staatsangehöriger hat in einem Linienbus seine getrennt lebende Frau erstochen. 10 im Bus mitfahrende Schulkinder mussten die Tat mitansehen.

Am Abend hat wiederum die Polizei in Mainz einen Mann mit Messer erschossen. Der Täter soll 57 Jahre alt und russischer Staatsbürger sein.
Es ist schlicht nicht mehr haltbar, dass es in Deutschland kein Sicherheitsproblem durch Messer gibt. Es sei denn der Staat will den Bürgern erklären, seine Polizisten würden grundlos Menschen erschießen.

In Ulm und über Ulm hinaus

Der Volkswirt Prof. Christian Kreiß von der Hochschule Aalen hat am Wochenende in Ulm eine sehr gute Rede über die wirtschaftlichen Folgen und möglichen Hintergründe der Corona-Krise gehalten.
Seine ökonomische Denkrichtung könnte man als sozialliberal im besten Sinne bezeichnen. Aber hier seine Rede:

Prof. Christian Kreiß auf der Corona-Demo in Ulm am 14.06.2020

Nachtrag 17.06.2020
Das Video mit der Rede von Prof. Kreiß auf dem Kanal von GD-TV Schwäbisch Gmünd wurde von Youtube gelöscht wegen „Verstoß gegen die Community-Richtlinien“ (eine Farce von Argument). Deshalb musste ich das Video von einem anderen Kanal einbetten. Urteilen Sie selbst über diese „Community-Richtlinien“:

Nachtrag 14.07.2020
Auch das zweite Video ist gelöscht. Hier geht es zu einer Kopie bei KenFM.

Mit dieser Ansicht ist er nicht weit von den Zusammenhängen entfernt, die ich bereits am 15.03. auf diesem Blog erörtert habe: Corona und Wirtschaftskrise gehören zusammen, und die Wirkrichtung könnte täuschen. Tatsächlich hat er selbst das auch bereits am 30.03.2020 besser erörtert.
Kreiß hat früher im Spiegel über das passende Thema ‚gekaufte Forschung‘ und für die Grünen-Bundestagsfraktion ein Gutachten über geplanten Verschleiß geschrieben. Das daraus entstandene Buch wurde hier besprochen.

https://www.spektrum.de/fm/47/thumbnails/Kreiss_GeplanterVerschleiss.jpg.4104235.jpg

Wahre Worte zum Farewell

Die wahren Worte kamen von Richard Grenell, dem scheidenden US-Botschafter in Deutschland. Er sagte:

Sie machen einen großen Fehler, wenn Sie denken, der amerikanische Druck sei vorbei. Sie kennen die Amerikaner nicht

Er sagte das als Antwort auf die Interpretation von Noah Barkin:
„Deutschland atmet kollektiv auf“ – wegen Grenells Abschied, der während seiner zweijährigen Amstzeit dafür bekannt war, sehr undiplomatisch Druck auf das ‚Partnerland‘ Deutschland auszuüben.

Barkin hat für sein Aufatmen ca. 1600 Likes erhalten, Grenell für die Antwort aber im etwa selben Zeitraum 28000.
Am nächsten Tag legte Grenell nochmals mit Details zu seinen konkreten Forderungen nach:

Sie wollten immer, dass ich aufhöre, öffentlich zu fordern, dass Sie Ihre Verpflichtungen gegenüber der NATO bezahlen und Nordstream 2 beenden. Aber das ist US-Politik. Und ich arbeite für das amerikanische Volk

Grenells patzige Antwort an Andreas Nick, CDU-Politiker

Dafür bekam er 47200 Likes, steht damit also keineswegs isoliert.

Abgleich mit der „Theorie“

Ich finde die Nennung von Details gut, weil ich sie mit alten Beiträgen abgleichen kann, in denen ich über Dasselbe spekuliert hatte. Diese Forderungen tauchen nämlich so ähnlich immer wieder aus verschiedenen Mündern auf, nicht nur von einem etwas rüpeligen Botschafter.
So war mir vor mehr als einem Jahr aufgefallen, dass der SPIEGEL kaum verklausuliert einer Beraterin von Joe Biden ähnliche Forderungen in den Mund legte und Merkel einen Tritt in den Hintern formulierte:

Einige Wochen später hat die Kanzlerin ganz schlimm gezittert.
Gegen Jahresende hat sich mir der Eindruck aufgedrängt, dass das womöglich und sehr wahrscheinlich auch mit dem (von Grenell betriebenen und jetzt als dauerhaft angekündigten) Druck gegen Nordstream 2, der Pipeline zur Hölle, zu tun hat.

Zensuren für Grenell

Auf Twitter hat Grenell für seine Arbeit auch Zensuren bekommen. Natürlich lobte ihn Donald Trump junior:
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Lob gab es auch von Nile Gardiner , einem britischen Außenpolitik-Pundit:

Er sagte sinngemäß, dass Grenells harte Worte in Deutschland dringend nötig seien.

Und ein interessantes Zeugnis kam auch von Peter R. Neumann, dem auf diesem Blog bekannten Terror- und Coronaexperten. Leider hat Neumann um den 28. Mai herum große Teile seiner Twitterhistorie gelöscht, so dass ich sie zunächst nicht mehr gefunden habe. Aber Google kennt sogar zwei Tweets von ihm zu Grenells Abschiedsworten:

Und im Google-Cache ließ sich auch der Originaltext noch finden:
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Und später am Tag entstand noch eine (gegenüber Grenell) höflichere Variante des Tweets:
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Zusätzlicher Adressat war jetzt der neokonservative Publizist und Politiker David Frum.
Die Quintessenz seines Zeugnisses lautet: Grenell hat Recht, aber er verprellt die Verbündeten und ist deshalb ineffektiv.
Bei diesem Zeugnis überrascht es nicht, dass sich Neumann als Anhänger von Joe Biden sieht:
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Passt: gleiche Außenpolitik wie Trump, aber mit anderem Image.
Und ganz nebenbei haben wir gelernt, dass Peter R. Neumann im Kern Außenpolitik macht. Da liegt es auch nahe, dass Terrorismus und Corona im Kern keine Science sind, sondern Felder oder Werkzeuge der Außenpolitik und Neumann dort als sogenannter ‚Spindoktor‘ wirkt.

Ausblick

Neuer Botschafter, also Nachfolger von Grenell, wurde Jeremy Issacharoff

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Das klingt jetzt noch nicht so, als würde er sich von Grenell distanzieren und eine völlig andere Politik machen.

Die Korönung des George

Die Meldung über die Corona-Infektion von George Floyd ist völlig nutzlos für das Verständnis des Falls.
Sie erlaubt aber einen Einblick in die Techniken des medialen Themenwechsels.

Was könnte uns diese Meldung sagen wollen:

Mögliche Motive

Ich sehe mindestens zwei unabhängige Motive für diese irrelevante Meldung:

  1. George Floyd soll implizit als krank-ansteckender Typ dargestellt, der gewalttätige Polizist Chauvin zumindest teilweise vom berechtigten Vorwurf der Tötung eines wehrlosen Mitmenschen entlastet werden
  2. Die ‚Todesursache Corona‘, die in den meisten Fällen ein Sterben ‚mit Corona‘, nicht an Corona bedeutet, wird als eher zweifelhafte Diagnose vorgeführt.

Beide Punkte lassen sich kaum explizit machen, weil sie nicht PC sind, und bleiben deshalb beim Leser eher als (unguter) Beigeschmack hängen, wenn er die Meldung wieder hinter sich lässt, ein wenig ratlos ob ihrer medizinischen Absurdität.
Nur der österreichische ‚Kurier‘ deutet in seiner Meldung den Punkt 2 mehr als nur an, was ihn ein wenig aus der Reihe heraushebt. In den letzten Wochen war es unschicklich zu erwähnen, dass ein Sterben ‚mit Corona‘ eher wenig über die Todesursache aussagt. Der Fall Floyd zeigt da natürlich mustergültig, wie absurd die Zählung des RKI sein kann.

Zwischen beiden Motiven gibt es auch einen gewissen Widerspruch, weil Punkt 1 nicht wirkt auf die sogenannten „Verschwörungstheoretiker“, denen Punkt 2 und die damit verbundene Desinformation schon lange bewusst ist. Aber als schlechter Nachgeschmack können natürlich beide Eindrücke gemeinsam im Kopf des Lesers zurückbleiben, wenn er sich bisher wenig um die merkwürdigen Begleitumstände dieser Pandemie gekümmert hat.

Auffällig ist auch, dass die gelisteten Artikel tendenziell eher im Boulevard- und Billig-Journalismus angesiedelt sind.
Dieser Punkt wird besonders am Beispiel der BBC deutlich, die diese Meldung nicht in ihrer englischsprachigen Ausgabe, sondern im Liveticker der Pidgin-Ausgabe bringt. Auch die WELT hat die Meldung nicht in einem eigenen Artikel, sondern nur in einem Corona-Liveticker gebracht.

Linksliberale Medien kombinieren anders

In Medien, die seriöser wirken wollen, findet man diese platte Meldung über Corona (lat. die Krone) bei George Floyd nicht so leicht.
Hier werden eher wie in der ZEIT, die beiden Themen ‚Corona‘ und ‚Rassendiskriminierung‘ sorgsam zu einem Potpourri des Bösen und (natürlich) der Läuterung zusammengerührt, für die George Clooney einmal mehr der richtige „alte weiße Mann“ ist:

Ganz ähnlich schmeckt die ‚Süddeutsche‘ den Eintopf ab:

Die Klage über die Durchsetzung der Abstandsregeln durch die Polizei kommt ihr allerdings in Berichten über Demonstrationen in Deutschland nicht in den Sinn: Die SZ klagt hierzulande eher darüber, dass die Regeln von der Polizei nicht durchgesetzt werden. Während sie bei den Demonstrationen in den USA auch teilweise massive und tödliche Gewalt nicht kriminalisiert und pauschal allen Protestierenden anlastet, stellt sie Demonstranten in Deutschland auch dann bereitwillig unter Extremismusverdacht, wenn von ihnen keinerlei Gewalt ausgeht:
„Die Polizei sprach am Sonntag von einer ‚teils großen Aggressivität‘. Viele Teilnehmer skandierten unter anderem ‚Freiheit‘, ‚Widerstand‘, ‚Volksverräter‘ und ‚Wir alle sind das Volk'“
Viele Ladenbesitzer und Gewaltopfer in den USA wären wahrscheinlich sehr froh, wenn auch dort nur ’skandiert‘ werden würde. Aber dort gelten natürlich ganz andere Maßstäbe. Es geht ja um eine gute Sache.

Der Hype ist tot. Es lebe der Hype!

Es würde mich nicht überraschen, wenn diese Episode mit dem positiven Corona-Test bei George Floyd einen deutlichen Einschnitt in der Intensität der Corona-Berichterstattung markieren würde, die sich so wie bisher aktuell nicht länger verkaufen lässt.
Wenn die platteren Medien diese Corona-Welle in dieser Art auslaufen lassen, verebbt sie auch in den ‚feineren‘ Medien und muss auf neue Entwicklungen hoffen.
Aber ein neuer Hype, mit dem sich die Öffentlichkeiten vieler Länder gleichzeitig treiben lassen, steht ja zum Glück bereits unter vollem Dampf.

Nachtrag 07.06.2020
Bin ein wenig überrascht, wie schnell es geht:
Wenn sich 14 Tage nach solchen „Super-Spreader-Events“ keine gewaltige 2. Infektionswelle zeigt oder zeigen lässt, wird es niemandem mehr zu erklären sein, dass Abstandsregeln notwendig sind:
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Falsche Schutzmänner immer dreister

Zunächst eine eilige Durchsage des Bayerischen Rundfunks:


Bayerns Ministerpräsident warnt vor einem Ende der Corona-Auflagen. Im ARD extra betonte Markus Söder, dass er eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen für richtig halte. Würden die Maßnahmen beendet, seien die Menschen „schutzlos ausgeliefert“.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Betrüger Bürger mit immer dreisteren Geschichten vor falschen Gefahren warnen, um so ihr Vertrauen zu erschleichen und sie anschließend um ihr Vermögen zu erleichtern.:

Die Masche ist bekannt, aber die Dimension übertrifft alles bisher Dagewesene:

Als ein Bote im September 2020 den Koffer mit den Diamanten sowie eine Uhr im Wert von 175 000 Euro abholen wollte, konnten ihn Fahnder der Münchner Polizei festnehmen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 31-jährigen Abholer erhoben. Demnach war er Teil einer professionell arbeitenden Bande.

Er hatte im März 2020 erstmals Kontakt zu der ehemaligen Angestellten einer Anwaltskanzlei aufgenommen, sich als Polizeibeamter ausgegeben und behauptet, sie werde von einem Virus bedroht. Bereits im März und April 2020 übergab die Geschädigte Freiheitsrechte von unschätzbarem Wert an die Betrüger − im Glauben, es handle sich um Polizisten, die ihre Werte sicher verwahrten.

Daraufhin erhöhten die Betrüger den Druck: Ein Anrufer, der sich als Polizeibeamter Marcus Sör vorstellte, bewegte die Frau dazu, eine App auf ihrem Telefon zu installieren und sich nur noch in „seriösen“ Medien zu informieren.

Zuletzt trat er fast täglich auf den Plan und erzählte, unschuldige Bürger würden von Verschwörungstheoretikern gefangen gehalten und bedroht. Da sie mit allen Wassern gewaschen seien, dürfe sie sich auf keine Gespräche mit ihnen einlassen. Das Vermögen der alleinstehenden Frau werde benötigt, um Tausende Mitbürger vor einer tödlichen Krankheit zu retten.

Viren im Kabarett

Volker Pispers hat schon vor fast 10 Jahren die Themen brillant verbunden:

Warum hat er eigentlich 2015 seine Kabarett-Karriere beendet? Großer Verlust.

Helmut Schleich, Bayerns bester Strauss-Imitator, hat zum Thema aktuell ein schönes Schleichfernsehen produziert:

Und das vergleichen Sie dann mal mit Wilfried Schmickler. Keine Ahnung

Viel Vergnügen! Mehr oder weniger.