Bemerkenswert

Update: Gestorben mit Impfung

(Jüngste Updates am Ende des Artikels)

Lothar Wieler genau zuhören!

In dieser Erklärung sagte er schon im Dezember, kurz vor Beginn der Impfungen:

Dass auch Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung versterben werden…dann ist es auch extrem wichtig herauszufinden, ob der Grund die Impfung war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit

Exakt dieselbe Aussage hätte er statt über die Impfung auch über Corona treffen können:
„Dass auch Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit einem positiven Corona-Tests versterben werden…dann ist es auch extrem wichtig herauszufinden, ob der Grund Corona war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit“
Hat er aber nicht: Wenn jemand „im zeitlichen Zusammenhang“ mit einem positiven Corona-Test verstirbt, ist es seinem RKI nicht wichtig herauszufinden, ob der Grund Corona war oder eben eine andere zugrundeliegende Krankheit. Dann wird er einfach immer als Corona-Toter gebucht, sogar bei einem gewaltsamen Tod. Das geben auch sogenannte ‚Faktenchecker‘ zu.

Meist hochaltrig und vorerkrankt

Bereits im April 2020 hat der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel aus der Erfahrung seiner eigenen Obduktionen erklärt:


…an Vorerkrankungen und ihrem hohen Alter – so wie Lothar Wieler es im Dezember für Impftote befürchtete bzw. (schon vor der Obduktion) ankündigte.
Dabei werden Püschels Behauptungen aus dem Frühjahr inzwischen auch durch die Daten des RKI für das ganze Jahr 2020 rückblickend bestätigt:

Die drei wichtigsten Punkte:

1. Mehr als 2/3 aller Corona-Toten waren älter als 80 Jahre
2. Das Medianalter lag sogar bei 84 Jahren
3. Sterberisiko durch Corona war für Gesunde unter 60 sehr, sehr gering

Risiken und Risiken

Ganz grob und vereinfachend beschrieben sind die Risikoeinschätzungen von Corona-Gläubigen und Corona-Skeptikern praktisch komplementär:

Diese extreme Polarisierung ist nicht gesund und sie kann kaum auf Dauer bestehen bleiben. Denn die Frage, ob jemand das objektiv vorhandene und vorab bekannte Impfrisiko auf sich nehmen sollte, hängt natürlich auch von seinem Krankheitsrisiko ab.
Deshalb kamen im Dezember auch Stimmen zu Wort, dass sich alte und vorerkrankte Menschen eher impfen lassen sollten als junge und gesunde, die auch vom Virus weniger zu befürchten haben:

Ein Problem ist allerdings, dass bei Menschen über 75 die Wirksamkeit der Impfung ebenfalls nicht gut gesichert ist, nicht beim Biontech-Impfstoff und noch weniger beim Impfstoff von AstraZeneca.

Diese Randbedingungen machen eine Entscheidung für eine Impfung schwierig:

– sehr geringes Krankheitsrisiko für Junge
– hohes Krankheitsrisiko für Alte
hohes Risiko von Impf-Nebenwirkungen für Alte
unsichere Wirksamkeit der Impfung für Alte

Schiefe Maßstäbe

Auch das Paul-Ehrlich-Institut, das Impf-Nebenwirkungen und -Todesfälle objektiv untersuchen soll, lässt in seinen Veröffentlichungen schiefe Maßstäbe erkennen, mit denen sie altersabhängig schwere Krankheitsverläufe (rot) und altersabhängig schwere Impfnebenwirkungen (blau) mit deutlich verschiedenen (A-Priori-)Bewertungen versieht:

Liberale Lösung

Die liberale Lösung für eine solche Entscheidung unter hoher Unsicherheit besteht in Freiwilligkeit:

Wer mehr Angst hat vor der Krankheit, lässt sich impfen
Wer mehr Angst hat vor der Impfung, lässt sich nicht impfen

Für eine autoritäre Entscheidung, also einen Impfzwang, gibt es keine faktisch und moralisch solide Grundlage.

Todesfälle ‚trotz‘ Impfung

Die Fälle treten ein bisschen überall und unabhängig voneinander auf. Hier eine kleine Sammlung:

23 Todesfälle nach 33000 Impfungen in Norwegen (inzwischen sind es 33)
Bei dieser Bevölkerungsgruppe könnten die üblichen Nebenwir­kun­gen der Impfung zu schweren Verläufen führen, wie die Auswertung von Todesfällen kurz nach der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff gezeigt habe

7 Todesfälle nach Impfung in Pflegeheim in Miesbach:
Sieben geimpfte Bewohner und ein weiterer seien inzwischen gestorben, teilte die Kreisbehörde am Dienstag (19.01.2021) mit

11 Tote nach Impfung in Uhldingen-Mühlhofen (inzwischen dort 13 Tote):
Die Bewohner des Seniorenwohnparks in Uhldingen-Mühlhofen waren die ersten Menschen im Bodenseekreis, die gegen das Coronavirus geimpft wurden. Elf Bewohner sind seitdem mit oder an Covid-19 gestorben

3 Tote nach Impfung in Nancy/Frankreich:
In einem Altenpflegeheim in Nancy waren drei Bewohner verstorben, nachdem sie die erste Dosis des neuartigen Impfstoffes erhalten hatten

6 Tote in Pflegeheim nach Impfung in Riehen b. Basel:
«Von den zehn im Januar Verstorbenen waren sechs geimpft. Von diesen sechs geimpften Personen wiederum haben sich vier nach der Impfung mit Covid angesteckt und sind verstorben.»
Und zwar mit viel größerem zeitlichem Abstand als in Miesbach:

12 Tote nach Impfung in Pflegeheim in Leverkusen-Rheindorf:
Das Heim hatte laut Stadt zum Zeitpunkt des Ausbruchs erst die erste der beiden notwendigen Impfrunden hinter sich. Mittlerweile sind zwölf betroffene Bewohner der Einrichtung gestorben

19 Tote in Pflegeheim in Markt Schwaben:
Insgesamt hat das Pflegeheim in Markt Schwaben nach Angaben der Landratsamtssprecherin 89 Plätze für Bewohner. Wegen des Infektionsgeschehens Anfang Januar sei die Erstimpfung gegen das Coronavirus erst vor rund einer Woche durchgeführt worden.
(In allen Berichten bleibt unklar, ob die Todesfälle vor oder nach der Impfung aufgetreten sind. Als Anhaltspunkt bleibt dazu nur der Zeitpunkt der Berichte. Andere Berichte deuten auf organisatorisches Gerangel:
„16 der Toten sind vor Ort in dem Pflegeheim gestorben, teilt das Amt weiter mit, drei Covid-19-Patienten in der Klinik. ‚Der Arzt vor Ort entscheidet über die Einweisung in die Klinik‘, kommentiert das Landratsamt, weshalb die wenigsten Patienten ins Krankenhaus kamen“)

Nachtrag 05.2.2021
Der US-Baseball-Star Hank Aaron hat sich am 6.1.2021 impfen lassen und die Impfung beworben. Am 22.1. ist er im Alter von 86 Jahren gestorben:

Die New York Times hat sich große Mühe gegeben, einen Zusammenhang von Impfung und Tod auszuschließen:
„Faktencheck: Hank Aarons Tod hat nichts mit dem C19-Impfstoff zu tun“

Wie auch immer: Bei Corona-Toten hat die NYT Ähnliches nie getan.

Deutsche Medien, wie die Augsburger Allgemeine, haben meist eine andere Strategie: sie erwähnen die Impfung und die Impfwerbung gar nicht:
Und die Debatte über eine in den USA unbestrittene Tatsache läuft hierzulande in den Kommentarspalten so ab:

Frage für einen Freund: Wer verbreitet hier Fake News und wer schwurbelt?
Dia Tatsache, dass Hank Aaron nach einer Impfung mit dem Moderna-Impfstoff gestorben ist, liest man im deutschsprachigen Raum nur in Medien, die der Impfung insgesamt kritisch gegenüberstehen, z.B. in der schweizerischen Uncut-News. Die Blasen sind also sauber getrennt.

Nachtrag 7.2.2021
Drei Tote nach Impfung in Köln:

Offenbar tauchten allerdings bei der inneren Leichenschau Fragen auf, ob die Todesfälle mit der Impfung zusammenhängen könnten

Nachtrag 11.2.2021
Die Tagesschau hat sich jetzt des Themas angenommen:

Natürlich haben die Todesfälle nichts mit der Impfung zu tun. Ein Argument lässt besonders aufhorchen:
„ist zunächst eine Zahl wesentlich: 85 Jahre. So hoch ist das Durchschnittsalter der Verstorbenen“
Das ist exakt das Argument, das Lothar Wieler bereits im Dezember vorbereitet hatte (siehe 1. Video ganz oben). Und es ist auch genau das Argument, das bei Corona-Toten tabu war und bleibt.

Nachtrag 14.02.2021
Ein schneller Toter nach Impfung in Göttingen:
„Nach Corona-Impfung in Göttingen: Person kollabiert auf Heimweg und stirbt“
Zwei Tote in Israel Stunden nach der Impfung:
„An 88-year-old Israeli died just hours after receiving the coronavirus vaccine on Tuesday, a day after a 75-year-old Israeli died due to a heart attack also shortly after receiving the vaccine“

Nachtrag 15.02.2021
5 Corona-Tote nach 2. Impfung in Emstek/Lkrs Cloppenburg, sogar mit dem Wording ‚trotz Impfung‘:

Hier die Online-Meldung dazu:
„Einen hundertprozentigen Schutz biete auch eine zweite Impfung nicht…
Das Immunsystem der Bewohner ist oftmals durch das Alter und eventuelle Vorerkrankungen geschwächt…
In dem Heim sind 13 weitere Personen, Bewohner und Mitarbeiter, mit dem Coronavirus infiziert. Auch diese Betroffenen waren bereits geimpft – und auch unter ihnen gibt es nach NDR Informationen zumindest einzelne schwere Verläufe“
Und die SZ hat ebenso berichtet wie BILD und viele andere.
Apropos 100%iger Schutz: Es sind nach Untersuchungen aus UK tatsächlich nicht mehr als 84%!

In Großbritannien bis Ende Januar 244 Tote nach Impfung:
„In Grossbritannien starben von knapp zehn Millionen Geimpften kurze Zeit später nicht weniger als 244 Menschen, einschliesslich acht Fehlgeburten“

Nachtrag 17.02.2021
Bochum: Der Tod eines Mannes (32) steht nicht im Zusammenhang mit einer erfolgten Impfung Dazu ein Artikel im ‚Westen‘.

Brisant: Länder mit der höchsten Impfrate haben höhere Sterbefallzahlen als andere

Nachtrag 18.2.2021
Drama in Leipziger Pflegeheim: 16 Corona-Tote seit Mitte Januar
Bei einem schweren Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in der Leipziger Südvorstadt ist fast jeder vierte Bewohner gestorben – trotz Schutzimpfung. Wie konnte das passieren?

BILD weiß mehr ohne Paywall:
„Der Ausbruch begann vier Tage nachdem es dort erste Impfungen der Bewohner gegeben hatte…Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, ob sich die Menschen vor oder nach dem Impftermin angesteckt haben und noch unklar, wie das Virus überhaupt ins Heim gelangen konnte“
Unsinn. Bei vier Tagen Abstand ist ziemlich klar, dass die Infektionen vor der Impfung nicht vorhanden waren. Schließlich wird in Heimen mehrmals pro Woche getestet.

Nachtrag 19.02.2021
Die Toten von Emstek werden nicht obduziert, „weil die Impfung als Todesursache eher unwahrscheinlich ist“:

In Köln ist eine Mitarbeiterin der Uniklinik nach der Impfung gestorben:

Die Todesursache lässt aufhorchen:
Nach Informationen dieser Zeitung litt die Frau an einer Herzmuskelentzündung. Ob diese bis zur Impfung unerkannt geblieben war, ist unklar
Denn Entzündungen passen zu dem, was über die Nebenwirkungen des Impfstoffs bekannt ist:
Nebenwirkungen ergeben sich vorwiegend daraus, dass das Immunsystem Botenstoffe ausschüttet und dass diese Entzündungsphänomene hervorrufen. Dieser Mechanismus ist in der Regel im Alter eher reduzierter als bei Jungen

Nachtrag 26.02.2021
Generalstaatsanwalt in Stuttgart will Obduktionen zur Klärung der Todesursache bei nach Impfungen Gestorbenen im Allgemeinen unterbinden:
Von erheblichem Belang erscheint mir zudem, dass in seriösen Quellen keine fassbaren Hinweise auf eine mögliche Kausalität zwischen Impfung und Todeseintritt älterer Menschen recherchiert werden konnte. Weder auf der Homepage des RKI noch des Paul-Ehrlich-Instituts finden sich entsprechende valide Hinweise. Bei den dort angesprochenen Todesfällen erscheint eine Kausälität mit den Impfungen vielmehr eher ausgeschlossen. Ich sehe deshalb keinen Anlass, dass die Staatsanwaltschaften im Bezirk des Ober-landesgerichts Stuttgart ihre bisherige Praxis ändern. Obduktionen werden weiterhin nur angeordnet, wenn der Anfangsverdacht für einen nichtnatürlichen Tod besteht und Fremdverschulden’rnöglich erscheint. Eine vor dem Todeseintritt erfolgte Impfung allein genügt dafür nicht.

Nachtrag 7.3.2021
Im AKH Wien ist eine 49-jährige Krankenschwester aus Zwettl/Waldviertel 10 Tage nach der 1. Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca an einer „schweren Gerinnungsstörung“ gestorben, aber: „kein Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang“ 🤔. Weiter:
„Eine 30-jährige Kollegin der Verstorbenen …entwickelte… eine Lungenembolie„. Zusammenhang: Gerinnungsstörung->Lungenembolie.
Diesen naheliegenden Zusammenhang sehen womöglich auch die Kollegen:
„Weitere Gerüchte, dass die Belegschaft seit dem Todesfall den Astra Zeneca-Impfstoff verweigert, kommentierte Jany nicht“.
Interessanterweise warnte Sucharit Bhakdi vor einigen Wochen vor Hinweisen aus den USA auf stärkere Blutgerinnung durch (mRNA-)Impfstoffe:

Das passt hier aber (noch) nicht ganz zusammen, denn gerade AstraZeneca ist kein mRNA-Impfstoff. Die beiden Fälle bei jungen Frauen sind aber sehr schwere Nebenwirkungen und zusammen kein Einzelfall mehr.

Nachtrag 15.3.2021
Weitere Quelle zu dem Mechanismus, wie Corona-Impfstoffe Thrombosen auslösen könnten. Die Originalaussage von Sucharit Bhakdi im Video:



Nachtrag 18.03.2021
Nach AstraZeneca-Impfung: Frau (37) aus Bayern stirbt – Zusammenhang noch ungeklärt

Nachtrag 19.03.2021
Norwegischer Wissenschaftler, der drei MitarbeiterInnen (davon eine gestorben) des Gesundheitswesens mit Blutgerinnungsproblemen nach Impfung untersucht hat, sagt:
AstraZeneca verursachte die tödlichen Thrombosen. Die Erkrankten hatten keine Vorerkankungen.

Ein 82-jähriger Mann ist am Donnerstagabend (11. März) kurz nach erfolgter Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer noch auf dem Gelände des Impfzentrums auf der Würzburger Talaverna gestorben. Die Impfung selbst verlief „ohne Zwischenfälle“

Die von der Universität Greifswald beschriebene Art, wie der AstraZeneca-Impfstoff Gehirnthrombosen auslöst, scheint mir kompatibel zu sein mit dem, wofor Sucharit Bhakdi im Februar gewarnt hatte:
Demnach löse der Impfstoff bei einigen Menschen „einen Abwehrmechanismus“ aus. Demnach „aktiviere“ der Impfstoff die Blutplättchen, sogenannte Thrombozyten. Dieser Vorgang erfolge normalerweise nur bei einer Wundheilung, wenn das Blut gerinnt. Dabei werde normal eine Wunde verschlossen. Durch den Impfstoff könne jedoch genau dieser Mechanismus ausgelöst werden, ein Blutgerinnsel sei die Folge. Offenbar überwiegend im Gehirn
Die Beschreibung ist aber sehr ungenau, eine Beschränkung auf das Gehirn wird daraus nicht verständlich. Auch dieses Detail ist kompatibel zu Bhakdis Beschreibung, dass der Mechanismus jedes Organ schädigen könnte.

„Die Staatsanwaltschaft der süditalienischen Stadt Lagonegro beschloss die Sicherstellung der Leiche eines 62-jährigen Polizisten, der wenige Stunden nach einer Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin starb
Die italienische Justiz ermittelt zudem nach mindestens 6 Todesfällen, die mit einer AstraZeneca-Impfung zusammenhängen könnten

Nachtrag 22.03.2021
Klinik Immenstadt: Pflegerin stirbt kurz nach Corona-Impfung:
„Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Impfstoff sei nicht ausgeschlossen, heißt es am Klinikum in Immenstadt“

Ravensburger Krankenhauspfleger nach Corona-Impfung verstorben:
„Der junge Pfleger, der im Ravensburger Krankenhaus St. Elisabeth arbeitete, verstarb in zeitlichem Zusammenhang zu einer Astrazeneca-Impfung. Die Hintergründe sind unklar“

Mitarbeiterin am Klinikum Kempten stirbt nach Impfung
„Eine Mitarbeiterin des Klinikverbunds Allgäu ist nach einer Corona-Impfung mit dem Astra-Zeneca Impfstoff schwer erkrankt und verstorben. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Impfstoff ist nicht ausgeschlossen. Sie soll 55 Jahre alt gewesen sein“

Spanien: Lehrerin stirbt nach AstraZeneca-Impfung – Fall wird untersucht:
„Hirnblutung führte zwölf Tage nach Impfung mit AstraZeneca zum Tod einer Lehrerin aus Marbella“

Nachtrag 23.03.2021
Ärzteblatt: Mindestens 14 Fälle von Hirnvenenthrombosen in Deutschland gemeldet
Die Zahl der gemeldeten Sinusvenenthrombosen, einer speziellen Form von Hirnvenen­throm­bosen, nach Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff hat sich bis zum vergangenen Freitag auf 14 erhöht…Mit Ausnahme eines Falles betrafen alle Meldungen Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren, wie eine PEI-Sprecherin der Augsburger Allgemeinen und der Allgäuer Zeitung sagte. In neun der Fälle traten die schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen auf. Es gab mehrere Todesfälle.

Nachtrag 24.03.2021
24-jähriger franz. Medizinstudent stirbt nach Impfung mit AstraZeneca an innerer Blutung im Zusammenhang mit einer Thrombose. Die Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein. In deutschsprachigen Meldungen war fälschlich von einer Studentin die Rede.

Aus Norwegen werden zwei weitere Todesfälle von unter 55-Jährigen nach Impfung mit AstraZeneca gemeldet. Dazu mehrere bisher nicht tödliche Fälle mit Blutgerinseln.

In Dänemark haben zwei weitere relativ junge Krankenhausmitarbeiterinnen nach Impfung mit Astrazeneca Hirnthrombosen erlitten. Eine starb, eine war erst 30 Jahre alt.

Nachtrag 25.03.2021
An der Unimedizin Rostock ist eine 49-Jährige elf Tage nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff gestorben. Laut Unimedizin gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung

Nachtrag 26.03.2021
Es geht jetzt Schlag auf Schlag: praktisch jeden Tag wird irgendwo in Deutschland der Tod einer relativ jungen Frau aus dem medizinischen Bereich gemeldet:
32-jährige Herforderin stirbt zehn Tage nach Astrazeneca-Impfung
Die Psychologin arbeitete in einer Rehaklinik im Kreis und erhielt das Serum Ende Februar im Impfzentrum Enger.

Nachtrag 27.03.2021:

Link
Hypothese: die Menschen aus dem Fach stimmen in eigener Sache mit den Füßen ab.
Andererseits würde es mich wundern, wenn sie sich selbst anmelden und dann nicht erscheinen.
Wer meldet mündige Erwachsene mit medizinischem Wissen zur Impfung an ohne ihre Zustimmung?
Diese Frage wird weder in den Meldungen von RTL noch RND beantwortet. Aber diese Info gibt es:
Monika Wenker, Präsidentin der niedersächsischen Ärztekammer, geht davon aus, dass die Ausfälle auch mit den Bedenken gegen das Mittel des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca zusammenhängen. Zum Zeitpunkt der versäumten Impftermine sei man noch von Komplikationen durch den Impfstoff ausgegangen„. Davon geht ‚man‘ immer noch aus.

Untersuchung läuft: 47-Jährige stirbt im Kreis Euskirchen nach Impfung mit Astrazeneca

Nachtrag 30.03.2021:
Marketing: „Man hält schon einiges aus. was soll’s“ sagte die Seniorin direkt nach dem Piksen.
Realität: „und Waltraut Römer waren Bewohner im Seniorenwohnpark Uhldingen-Mühlhofen. Sie gehören zu den 13 Menschen, die dort in den vergangenen Wochen gestorben sind“



Nachtrag 31.03.2021
Der 36-jährige Mann, der im Kreis Kleve mit dem Astrazeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft worden war, starb bereits am vergangenen Mittwoch, 24. März 2021, „an den Folgen thromboembolischer Komplikationen“

Es stellt sich die Frage, ob das bei jungen Menschen nicht auch für andere Impfstoffe gilt. Dass die Risikoabwägung hier gegen die Impfung ausfällt, hat ja vor allem damit zu tun, dass das Risiko durch die Krankheit für Junge sehr, sehr gering ist (siehe RKI-Tabelle oben), deutlich geringer als bei einer gefährlichen Grippe. Warum bei Jungen überhaupt ein Impfrisiko eingehen, wenn die Risikogruppen geimpft sind?

Nachtrag 1.4.2021
58-jährige Dessauerin verstirbt nach Astrazeneca-Impfung

Nachtrag 4.4.2021
Interview mit dem Pharmakologen und Ex-Pfizer-Chef Michael Yeadon über die Covid-Impfung:
Inhalte in Stichworten:
asymptomatische Infektionen – die gibt es natürlich nicht
Vorhersagen von Professor Neil Ferguson zum Beispiel, die sind immer so schlecht
Computermodelle mit absurden Annahmen, zum Beispiel vergessen sie, dass einige Menschen bereits immun sind
Dann sitzen da auch Spezialisten für psychologische Kriegsführung drin. Es geht um Kapitulation.
Mutationen – Die Unterschiede sind trivial und die Mutation, mit den großten Abweichungen, ist immer noch zu 99,7 Prozent gleich wie das Original
Es ist völlig absurd, die ganze Welt zu impfen. Die Alten und Schwachen vielleicht, aber doch nicht junge oder gesunde Menschen

Nachtrag 11.4.2021
Sieben Corona-Tote trotz zweifacher Impfung in Mecklenburg-Vorpommern:
149 Fälle von Covid-19-Infektionen trotz zweimaliger Impfung sind bislang in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet worden (Zahlen gelten für Geimpfte, deren zweite Impfung vor mindestens 14 Tagen stattgefunden hat). Jetzt erfuhr der Nordkurier von offizieller Stelle: Sieben Betroffene sind sogar an der Infektion gestorben
Solche Zahlen werfen natürlich Fragen nach der Wirksamkeit der Impfung auf: wieviele aus derselben Gruppe wären an Corona gestorben, wenn sie nicht geimpft worden wären?
Die Zahlen der Corona-Toten waren in Mecklenburg-Vorpommern nie besonders hoch.
Eine solche Vergleichsrechnng hat ein Blog-Autor angestellt und ist zum Ergebnis gekommen, dass die Impfung sogar schädlich ist. Der Vergleich ist aber sehr wenig zuverlässig, weil zB die Alterstruktur der Geimpften ganz anders ist als die der Gesamtbevölkerung und jedenfalls nicht hinreichend gut bekannt. Mitnehmen kann man jedenfalls, dass der Nutzen der Impfung nicht so toll ist, wie oberflächlich behauptet wird. Und die Nebenwirkungen sind kein Pappenstiel.
Dazu passend ebenfalls eine Nachricht aus Mecklenburg-Vorpommern:
Jetzt wissen wir, dass sich jeder trotz einer Impfung infizieren kann. Eine weitere Erfahrung ist, dass sich das Virus trotz der FFP2-Masken verbreiten kann

Dass die Impfung anders wirkt als erwartet muss in der Medien-Branche bekannt und ihr peinlich sein. Anders sind solche Aktionen nicht erklärbar:
1. Günter Jauch lässt sich impfen und macht Werbung für die Impfung
2. Jauch wird Corona-positiv
3. Die Erwähnung seiner Impfung wird aus der ursprünglichen Meldung gestrichen
Entlarvend:



Hier der aktuelle Stand der Dinge: Jauch ist noch gar nicht geimpft, will es aber machen, egal, mit welchem Impfstoff. Er hat sogar zugegeben, dass er nur so getan hat, als habe er sich schon impfen lassen. Wie armselig ist denn das Getue!

Nachtrag 12.4.2021
Gestern, Sonntag, 11.4.2021. Es muss nicht immer AstraZeneca sein:

Die PNP haben inzwischen einen Artikel nachgeliefert, der das Interesse an dem Fall aufs Korn nimmt. Tatsache bleibt, dass derselbe Mann bei einem positiven Corona-Test als Corona-Toter gezählt werden würde, egal, wieviele Herzinfarkte er schon vorher erlitten hatte. (s.o.).

Nachtrag 13.4.2021
In Vorarlberg sind viele Lehrer wegen Impfungen ausgefallen. Bei so starken Impfreaktionen in der Breite ist es nicht weiter verwunderlich, dass hin und wieder auch jemand daran stirbt:
Nach der Impfaktion für Lehrpersonen am Ostermontag, ist es am Dienstag an mehreren Volksschulen zu Ausfällen von Lehrpersonal gekommen. Grund dafür waren die Impfreaktionen…Acht Klassenlehrer wurden am Ostermontag geimpft, von diesen acht meldeten sich am Dienstag sechs Lehrpersonen krank

Von Brüssel nach Waterloo

Heute ging eine Szene durch die sozialen Medien, bei der gestern in Brüssel eine junge Frau von einem Polizeipferd umgeritten und schwer verletzt wurde:

Offensichtlich nicht gewalttätige junge Frau wird von einem Polizeipferd von hinten umgeritten: alles nur für ihre Gesundheit

Die Szene ist ab Sekunde 28 auch in diesem längeren Video des belgischen Sportsenders DHSports enthalten, der auch andere Berichte und auch Fotos von verletzten Polizisten auf seiner Website bereithält:

Übersetzung des französischen Tweets:
„Heute in Brüssel viele zehn Polizisten, zu Pferde oder zu Fuß, mit Aufstandsausrüstung + Wasserwerfern, um eine Versammlung im Bois de la Cambre aufzulösen, 1 Frau schwer verletzt durch ein Pferd! Diese ganze Armee ist mobilisiert im Namen der Epidemie“

Und folgende längere Szene von hinter den Polizeilinien habe ich ebenfalls im Netz gefunden:

Deutsche Medienberichte

Die Auseinandersetzungen waren der Tagesschau einen Bericht wert:

Das in den Bericht eingebettete Video zeigt die Szene mit der umgerittenen Frau nicht, aber einige Szenen, die die Gewalt gegen die Polizei dokumentieren.

Die ZEIT betont die Illegalität der Veranstaltung:

berichtet aber im Gegensatz zu anderen Zeitungen nur von 3 verletzten Polizisten (siehe auch belgische Berichte unten).

Einen langen, ziemlich guten und um Objektivität bemühten Artikel hat die Frankfurter Rundschau:

Hier ist auch der Vorfall mit der umgerittenen Frau enthalten.

Belgische Medienberichte

In Le Soir gibt es einen Bericht mit vielen Fotos und Videoausschnitten.

Die Anwesenden sind (gegen 17 Uhr) offensichtlich nicht so betrunken wie in dt. Berichten behauptet und rufen „Freiheit! Freiheit! Freiheit!“

Ein belgischer Medienbericht von Sudinfo ist besonders informativ zu dem Vorfall mit dem Polizeipferd, enthält nicht nur das Video, sondern auch zahlreiche Fotos und eine Zusammenfassung des Polizeiberichts:

Demnach wurden 26 Personen verletzt, davon nur 3 Polizisten. (Über den Zustand der umgerittenen Frau ist nichts bekannt)
6 Polizeifahrzeuge wurden beschädigt, 5 hatten die Scheiben eingeschlagen und die Reifen zerstochen. Mehrere Polizeipferde müssen zum Tierarzt.
Ca. 20 Personen wurden am Donnerstagabend in Gewahrsam genommen, gegen 4 ein Haftbefehl erlassen und eine Person steht bereits am 22 April vor Gericht.

La Libre Belgique berichtete dagegen am Freitag von 23 verletzten Polizisten unter insgesamt 26 Verletzten. Mit 3 bis 23 Polizisten gibt es doch eine erhebliche Bandbreite. Von den verletzten 8 Teilnehmern seien 2 ins Krankenhaus gekommen.
DHNet berichtet, dass nur ein Polizist ins Krankenhaus gekommen sei und dieses bereits wieder verlassen habe. Auch zwei leichtverletzte Teilnehmer seien ins Krankenhaus gekommen.

Über die umgerittene Frau findet man keine spezifischen Berichte.

Der Kanal 7sur7 hat ein Interview mit einer anonymen Organisatorin des Events im Park, das ‚La Boum‘ genannt wird. Sie sagt mehr oder minder, dass es eine Gaudi hätte werden sollen, um aus dem Alltag auszubrechen und die Leute zum Lachen zu bringen. Der Veranstaltungssektor habe seit einem Jahr alles verloren. Sie spricht von einem ‚Boisson d’Avril‘, einem Aprilscherz bzw. einer April-Gaudi, die sie im Park veranstalten wollten.
Im Nachrichtenteil berichtet der Sender von erneut 11 Verhaftungen am Freitag, davon nur eine mit Haftbefehl wegen Schlägen gegen ein Pferd. Kuriosum: zwei Pferde seien reiterlos in ihre Kaserne zurückgekehrt.

Alles in allem kann ich jetzt nicht behaupten, dass belgische Medien besser und umfassender über die Vorfälle im Park berichtet hätten als deutsche Medien, aber sie stellten definitiv mehr Fotos und Videos online, die zeigen, dass die jungen Leute keineswegs so betrunken oder generell gewalttätig waren, wie in manchen Berichten behauptet.

Lage: auf dem Weg nach Waterloo

Der Stadtpark ‚Bois de la Cambre‘ liegt an der Nationalstraße von Brüssel nach Waterloo:

Corona-Lage in Belgien ist jetzt unkritisch

Nicht ganz so schlecht ist die Corona-Lage in Belgien, das anfangs das am schwersten betroffene Land in Europa war. Belgien zählt derzeit weniger „Fälle“, also positive Tests, als Frankreich oder Schweden, aber mehr als Deutschland:

Bei den Corona-Toten sieht es noch besser aus. Belgien liegt etwa auf dem Niveau von Schweden und Deutschland, aber deutlich unter Frankreich:

Und diese relativ entspannte Lage spiegelt sich auch im Sterblichkeitsmonitor Euromomo wieder, der alle Todesfälle unabhängig von der Ursache misst:

In Belgien liegt die Sterblichkeit derzeit auf normalem Niveau, in Deutschland herrschte in den letzten Wochen sogar Untersterblichkeit.

Maßnahmen unrechtmäßig

Die Corona-Maßnahmen in Belgien sind nach einem Gerichtsurteil unrechtmäßig erlassen.
Das bestritt auch die Tagesschau am Tag vor den Auseinandersetzungen nicht:

Die Maßnahmen sind unrechtmäßig, aber was nicht passt, kann und wird noch passend gemacht werden, so die Tagesschau.
Rechtmäßigkeit hin oder her, das Ergebnis steht in jedem Fall fest.
Lockerungen sind jedenfalls nicht in Sicht. Ob das etwas mit der Gewalt in Belgien zu tun haben könnte?

Nachtrag 12.4.2021
Gute Nachricht: die umgerittene Frau aus dem Park ist zwar K.O. gegangen, aber nicht gefährlich verletzt worden. Es hätte aber natürlich böse ausgehen können.

Wir haben keinen Einfluss

Dieses Video-Fundstück einfach mal anhören und wirken lassen:

Ich gehe davon aus, dass Christian Lindner hier die Wahrheit sagt:
Die Landesregierung NRW hatte keinen Einfluss darauf, wie sie das Gerichtsurteil gegen die Ungleichbehandlung verschiedener Läden umsetzte. Die Entscheidung, alle Läden auf stärkere Gängelung statt auf Lockerung zu vereinheitlichen, kam aus Berlin (oder darüber), nicht aus Düsseldorf.
Die Landeskabinette werden noch nicht einmal anständig informiert. Das erinnert an alte Geschichten.
Und die Bundeskanzlerin hat offensichtlich zunehmend Probleme mit diesem inoffiziellen Überbügeln der Landesebene (Lindner: „Ausnahmezustand“) und würde es deshalb gerne formalisieren, die Länder also offiziell entmachten.
Der Angriff auf die verfassungsmäßige, föderale Ordnung kommt also von ganz oben.

Ausgangssperren

Und Lindner hat auch bei den Ausgangssperren Recht:

Das zeigt zum Beispiel auch der Vergleich mit Frankreich, wo seit dem 14. Januar landesweit eine Ausgangssperre ab 18:00 Uhr gilt. So haben sich seither die ‚Inzidenzen‘ in Deutschland und Frankreich auseinanderentwickelt: in die falsche Richtung!

Die Daten sind sehr eindeutig: es ist unmöglich, dass die Fallzahlen ein guter Indikator sind und Ausgangssperren gleichzeitig wirksam. Beides passt nicht zusammen, und daran krankt die gesamte Corona-Politik.

Murmeltiertag

Der 26.3. ist Murmeltiertag.
Heute vor einem Jahr erkannte Gesundheitsminister Jens Spahn die Ruhe vor dem Sturm in den Kliniken:

Weil „keiner genau sagen kann“, was kommt, sollte es ganz schlimm kommen. Kam es aber nicht:
Von wegen Überlastung. Im Pandemiejahr 2020 herrschte in Deutschlands Kliniken historischer Leerstand

Und dieses Jahr vor derselben Kulisse sagte Spahn wieder Dasselbe in etwas anderen Worten:

Wenn das so ungebremst weitergeht, laufen wir Gefahr, dass unser Gesundheitssystem im April an seine Grenzen kommt“
Mit vielen Einschränkungen kommt er zu dem Schluss, dass vielleicht etwas an seine Grenzen kommt. Den Zusammenbruch bastelt daraus der Spiegel-Texter.

Wie ist die Lage?

Das sagt das RKI im heutigen Situationsbericht über die Lage auf den Intensivstationen:

Vom heutigen Stand, der bereits um den 10.11.2020 herum einmal erreicht war, benötigte die Belegung 7 Wochen bis zum Maximum Anfang Januar – ohne Zusammenbruch. Das spricht nicht dafür, dass es noch im April zu einem „Zusammenbruch“ kommen wird.

Das Mutanten-Spiel

Politiker und RKI warnen deshalb vor der neuen „englischen“ Mutation B1.1.7, die alles viel gefährlicher machen soll. Sie ist aber schon fast 3 Monate da und trotzdem sind die Zahlen seither vor allem gesunken.
Und Dänemark wurde (angeblich) bereits vor 6 Wochen von dieser Mutante übernommen:

Und wie sahen seither die Zahlen für Dänemark aus?
Bei den Todesfällen war Dänemark nie schlechter als Deutschland und ist jetzt viel besser:

Sogar bei den Fällen, also positiven Tests, liegt Dänemark inzwischen etwas niedriger als Deutschland:

Und bei den Krankenhauseinweisungen sieht es nicht anders aus. Dort hat Dänamark in den letzten 10 Wochen ein Hoch weit hinter sich gelassen:

Die Mutante B1.1.7 hat für Dänemark nichts schlechter gemacht. Deshalb will Dänemark jetzt einen Öffnungsplan ausarbeiten und alle Maßnahmen demnächst aufheben:

Die Argumente für einen „Zusammenbruch“ (SPIEGEL, nicht Spahn) im April überzeugen nicht.
Dafür müsste Spahn noch ein As aus dem Ärmel zaubern. Vielleicht hat ja Bill Gates etwas für ihn?

Nachtrag 2.4.2021
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), widerspricht den Warnungen in BILD:

„Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben

Nachtrag 12.4.2021
Der Prognose-Zeitraum bis Ende April ist jetzt fast zu Hälfte verstrichen. Und es gibt weiterhin keine Anzeichen, dass die Murmeltier-Prognose ernsthaft eintreten könnte, obwohl sich die Medien sehr bemühen, die sie in die Welt gesetzt haben:

Gemeinsam Zukunft

Bericht von der Kundgebung der gleichnamigen Initiative am 31.03.2021 auf der Theresienwiese in München.
Die Veranstalter haben sich vorher stark von den Querdenkern abgegrenzt und wurden darin auch von Medien unterstützt.

Ablauf

Die Veranstaltung begann pünktlich um 16:00 Uhr. Sie blieb überschaubar:

Ich schätze sie auf 200, höchstens 300, Teilnehmer. Eine schwedische Fahne war auch da und immer wieder prominent im Blick.
Die Veranstalter hatten ein buntes Programm aus Musik- und Redebeiträgen zusammengestellt. Ein bekannter FDP-Bundespolitiker hatte der Veranstaltung eine Grußbotschaft geschickt, die abgespielt wurde.
Die Stimmung litt insgesamt unter der winterlichen Kälte (2°C, starker Wind und leichter Schneefall), von der sich zumindest diese Künstlerin aber nicht abschrecken ließ, im leichten Gewand aufzutreten:

Angenehm war, dass der auf diesen Demonstrationen übliche Masken-Hickhack hier kein Thema war: praktisch alle trugen Masken, wie von den Veranstaltern angemahnt. Das erspart diese ständigen Unterbrechungen und tut den Beiträgen gut.
Die Polizei war mit (übertrieben) vielen Fahrzeugen anwesend, oft mit im Stand laufenden Motoren, und die Polizisten patrouillierten auch durch die Reihen, fanden aber kaum etwas zu beanstanden. Dabei waren die Abstände nicht unbedingt größer als auf Querdenker-Demos, die ich auch schon besucht habe.

Angesichts der Kälte und der 7 km, die ich noch nach Hause zu radeln hatte, habe ich die Veranstaltung kurz nach 17 Uhr verlassen. Zum Glück, denn die sich wieder erwärmenden Finger taten nach 2,5 h draußen dann doch schon ordentlich weh.

Inhalte

Die meisten Plakat-Inhalte wären ebenso wie die schwedische Fahne auf praktisch jeder Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen konsensfähig gewesen:

Die Redner kamen dagegen viel stärker aus regionalen, nicht bundesweit medial bekannten Initiativen und aus bayerischen Unternehmen, mit Schwerpunkt aus Niederbayern:

Das war aus meiner Sicht ein Plus gegenüber den Querdenken-Demos.

Auch die Redner haben den Lockdown als überzogene Maßnahme gebrandmarkt, sowie die teilweise völlig willkürlichen Detailregelungen, von denen ein Teil der Wirtschaft regelrecht stranguliert werde. Einer der anwesenden Unternehmer sprach von einer brutalen Enteignung durch staatliche Zwangsmaßnahmen.

Die Schilderungen der Not in betroffenen mittelständischen Unternehmen aber auch in Familien und für die Kinder wirkten sehr authentisch.
Etwas übertrieben finde ich dagegen das Bedürfnis, sich von sogenannten ‚Coronaleugnern‘ abzugrenzen, nicht nur bei den Veranstaltern:

Wer ist schon Coronaleugner?

Wenn man auf anderen Demos war, weiß man, dass solche Plakate sich mehr von Medien-Popanzen abgrenzen als von echten Menschen, denn wer ist schon „Coronaleugner“?
Der Frame sitzt allerdings fest.

Fazit

Sympathische kleine Kundgebung mit widrigen äußeren Umständen, auf der aber auch Kinder ihren Spaß hatten:

Die Veranstalter sollten sich aber noch mehr auf ihre Botschaft und die legitimen Interessen konzentrieren, die sie vertreten.
Übertriebene Abgrenzung von Medien-Popanzen bringt nur wenige Punkte, auch wenn sie zB in der SZ gerne berichtet wird: Keine Chance für Maskenmuffel

Und er war tatsächlich auch da:

Nach meiner Beobachtung ging er ordentlich maskiert und weitgehend inkognito durch die Reihen, aber ich habe ihn sofort erkannt.
Die Süddeutsche berichtet, dass er, der SPD-MdB Florian Post und MdL Fabian Mehring von den Freien Wählern später noch gesprochen haben. Schade, habe ich kältebedingt leider verpasst. Über die Inhalte ihrer Beiträge berichtet die SZ ja keinen Pieps:


Das hätte mich schon noch interessiert, mehr als Klatsch und eine Szene mit Pippi Langstrumpf.

Nachtrag 31.03.2021
Im Oberland hat sich eine Initiative mittelständischer Unternehmen gegen die Corona-Maßnahmen gegründet: Wir stehen zusammen. Textauszug:
Das geht nicht ganz ohne Streit ab.

Es ist doch nur…

Absolut sehenswerte Dramatisierung des Wegs in einen dystopischen Abgrund. Ähnlichkeiten mit realen Ereignissen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt:

Original: https://www.youtube.com/watch?v=W61Zfb6pD1k

Nachtrag 19.03.2021
Sehr gutes zweites Video von Hans-Jörg Karrenbrock:

Kluger Mann. Duckmäuserei ist nicht immer klug.

Nachtrag 30.03.2021, noch ein gutes Video:

Grenzüberschreitende Wissenschaft

Dirk Pohlmann spricht mit dem Wissenschaftsphilosophen und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Michael Esfeld über die Instrumentalisierung der Wissenschaft in der Corona-Krise:

Michael Esfeld ist im Dezember durch die Kritik an der Stellungnahme der Leopoldina für die Corona-Politik der Regierung bekannt geworden.
Diese Kritik hat ein breites Echo verursacht: BILD, Achse des Guten, TichysEinblick, Frische Sicht, NZZ, Nau.ch, MDR, KenFM, Schweriner Volkszeitung.
Es fällt aber auf, dass die überregionalen deutschen Tages- und Wochenzeitungen dabei (mal wieder) weitgehend ausfallen.

Déjà vu: Eugenik

Besonders bemerkenswert finde ich die Passage, in der Michael Esfeld die grenzüberschreitend verwendete, also missbrauchte Wissenschaft in der Corona-Politik mit dem vergleicht, was im Zusammenhang mit der „wissenschaftlichen“ Eugenik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, etwa zwischen 1900 und 1930 passiert ist:
„Die Eugenik ist ein sehr gutes Beispiel, treffend für die jetzige Situation….In der Eugenik ging es darum, ein Übel abzuwenden….Das Übel bestand darin, dass wissenschaftlich mit absoluter Notwendigkeit erwiesen war (Sie können direkt die Phrasen von heute nehmen), dass es minderwertige Gene gibt, dass bestimmte Menschengruppen Träger dieser minderwertigen Gene sind…Deshalb drohte der Untergang der zivilisierten Menschheit, ein bevorstehendes großes Übel und da muss man jetzt staatlich eingreifen…“

Grenzüberschreitender wissenschaftlicher Irrweg

Diese internationalen, keineswegs ursprünglich deutschen Ideen lassen sich sehr gut in diesem empfehlenswerten Buch von Hermann Ploppa nachlesen:

Und nicht nur das: im Jahre 1914 erarbeiteten US-Regierung, angesehene Stiftungen wie Carnegie oder Rockefeller, sowie die besten Wissenschaftler amerikanischer Universitäten ein detailliertes Rassenaufartungsprogramm nicht nur für die USA, sondern für die gesamte Menschheit. Nach diesem Plan sollten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Millionen „Minderwertige“ „eliminiert“ werden. Adolf Hitler hat dieses Programm in „Mein Kampf“ mit Eifer propagiert. Hitler hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den US-Amerikanern Henry Ford, Madison Grant und Lothrop Stoddard entscheidende Anregungen verdankt.

Déjà vu: Industrielle Revolution

Der oben erwähnte Henry Ford war nicht nur ein Anhänger eugenischer und rassenhygienischer Ideologien/Wissenschaft, sondern auch eine Schlüsselfigur der Industriellen Revolution, genaugenommen der Zweiten Industriellen Revolution.
Und wie bei der Eugenik, bei der Michael Esfeld eine klare Parallele zur Corona-Wissenschaft sieht, verbindet sich auch in der Corona-Politik eine Komponente von (Volks-)Gesundheit mit einer starken Komponente von Industriepolitik.

Klaus Schwab

Niemand verbindet beide Themen unbekümmerter und offensichtlicher als Klaus Schwab, der als Gründer des Weltwirtschaftsforums (ausgerechnet in Davos) berühmt wurde:

Zwischen beiden Buchtiteln liegt gerade mal ein gutes Jahr

Die Sprengkraft der Vierten Industriellen Revolution wird seit Jahren beschrieben, manchmal nicht nur mit ihren Verheißungen, sondern auch mit ihren düsteren Schatten.
Wenn Schwab das mit Covid-19 verbindet, bleibt wenig Raum für Interpretationen: Die Coronakrise ist kaum in erster Linie eine Gesundheitsfrage, sondern ein Vehikel für mehr, für Technologie- und Kapitalinteressen.
Schwab wird von den einen kritiklos als wohltätiger Visionär („ihnen geht es darum, eine bessere Zuunft zu gestalten“) gefeiert:

von anderen aber als Prophet eines neuen Faschismus bezeichnet:

Bill Gates

Während Klaus Schwab kein Unternehmer ist, gibt es mit Bill Gates einen zweiten Prominenten in der Corona-Krise, der noch besser zu Henry Ford passt. Gates ist ein Big Player der Dritten industriellen Revolution.
Und der Machtballung in den Händen der Digitalkonzerne. Ich finde es beispielsweise schon lange verdächtig, wie aggressiv das von ihm gegründete Microsoft sich das Recht erobert, Updates quasi automatisch auf den Rechner jedes Benutzers zu schieben und auch noch die Anmeldung am PC möglichst mit einem Microsoft-Account vornehmen zu lassen. Wer das duldet, muss sich nicht wundern, wenn solche Konzerne anschließend auch wie selbstverständlich Meinungsäußerungen auf ihren Plattformen zensieren.
Und dieser Bill Gates ist natürlich aus rein humanitären Gründen ein Big Player im globalen Gesundheitswesen geworden.

Fazit

Der von Michael Esfeld und Dirk Pohlmann vorgenommene Vergleich mit der (pseudowissenschaftlichen) Eugenik vom Beginn 20. Jahrhunderts und die Verbindung mit der dahinterliegenden industriellen Dynamik und Macht, die dem Faschismus den Weg bereiteten, zeigen, dass die pseudowissenschaftliche Corona-Politik und ihre tiefe Verbindung mit der industriellen Dynamik der fortschreitenden Digitalisierung ein hohes Potenzial haben, wieder totalitären Ideologien und Praktiken den Weg zu ebnen.
Die aggressiven Löschungen von Corona-Kritik auf den Plattformen der Digitalkonzerne legen schon heute täglich Zeugnis davon ab. Wenn Digitalkonzerne das mit absolutem Gesundheitsschutz begründen, handelt es sich im wesentlichen um eine pseudowissenschaftliche Ideologie.

Nachtrag 7.3.2021
Dass der von Michael Esfeld gezogene Vergleich mit der Hongkong-Grippe angemessen ist, zeigen übrigens die Zahlen zu Corona in Frankreich.
Corona ist deshalb keine Pandemie, die nie existiert hat, sondern eine massiv aufgebauschte.

Vorsicht, Covid-Gehirnnebel!

Unter anderem durch Karl Lauterbach verbreitet sich ein gefährlicher Covid-Gehirnnebel

Eigentlich ist das nur normaler Promi-Blödsinn aus dem Relotius-Magazin, aber Lauterbach interpretiert es leicht sexistisch, indem er den Gehirnnebel, das #MadCovSyndrom, speziell mit Frauen in Verbindung bringt

Mutante bei der Polizei?

Eine mutmaßliche Mutante von MadCov lässt sich inzwischen bei der Polizei häufiger beobachten und verursacht das #MadCopSyndrom.
Gerade in Hamburg gab es am Wochenende mehrere Ausbrüche, etwa bei einer (für den Verfolgten und die Kollegen) lebensgefährlichen Verfolgungsjagd mit dem Dienstwagen. Der Verfolgte soll Bekannte umarmt, also heilige Corona-Regeln gebrochen haben:

Später am Tag dann wieder das inzwischen eher Alltägliche:
Alten Mann wegen Wenig bis Nichts zu Boden bringen

Kein Grund zur Besorgnis?

Zumindest im Fall Gwyneth Paltrow gibt es schon Entwarnung, dass die Hirnnebel-Symptome, obwohl sehr stark, gar nichts mit Corona zu tun haben:

Ungelogen, kein Fake von B oder mir!
Es gibt keine Hinweise, dass der SPIEGEL weniger Blödsinn über oder mit Gwyneth Paltrow berichtet als der Musikexpress: ganz normaler Medien-Promi-Bullshit eben.

Ob sich für den Gehirnnebel bei Polizisten, die wohl von gefährlichen Corona-Dienstanweisungen befallen sind, eine ebenso harmlose Auflösung findet, steht leider noch in den Sternen.

Läufer oder Turm?

Nein, von einem Bauernopfer kann man kaum sprechen, wenn die Immunität des CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein wegen Korruptionsverdacht aufgehoben wird. Der Gesundheitspolitiker und stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion ist sicher kein Hinterbänkler. Und ausgerechnet von einem Maskenhersteller soll er ein Beraterhonorar von 600.000 Euro erhalten und nicht versteuert haben. Das zeigt ganz nebenbei, um was für horrende Geschäfte es bei dem umstrittenen Mund-Nase-Schutz wirklich geht.

Dieser Tweet der Augsburger Allgemeinen holt sogar eine uralte Unterwäsche aus dem Schrank, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass es sich bei Nüßlein um eine ganz schamlose Sorte handelt:

Unterwäsche mit Verena Pooth alias Feldbusch? So schreibt man über keinen, der im nächsten Jahr im Bezirk Schwaben wieder einen in der Zuchtschau siegreichen Ochsen küren könnte. Ein Gefangener wird hier nicht mehr gemacht. Der Verdacht muss hier schon das Urteil sein. Nicht-regionale Blätter haben weniger hart draufgehalten. So einen Korruptionsverdacht kann man auch viel diskreter behandeln, im Land von Franz Josef Strauß.

Was steckt dahinter?

Liegen die Nerven beim Bayerischen Lockdown-König und CSU-Vorsitzenden Markus Söder tatsächlich schon so blank, wie der Flurfunk in München so regelmäßig berichtet, dass es sogar bei mir ankommt? Korruption bei der Rettung der Volksgesundheit geht da natürlich überhaupt gar nicht mehr.

Oder wird aus der CDU heraus der Sack (Nüsslein) geprügelt und der Esel (Söder) gemeint? Dagegen spricht eben die Tatsache, dass gerade die bayerischen Blätter besonders final mit Nüßlein umspringen.

Oder kommt sogar bundesweit die gesamte Corona- und Lockdown-Erzählung so sehr unter Druck, dass die einstürzenden Neubauten jeden treffen können und Georg Nüßlein nur zufällig das erste Opfer wurde?

Nüßlein und die Impfpflicht

Am 18. November 2020 im Bundestag (Ermächtigungs-Debatte) hat Georg Nüßlein jedenfalls in einem üblen Versprecher genau das aus dem Versteck gelassen, was heute mehr denn je auf der Agenda steht

Ganzen Beitrag über Nüßleins Freud’schen Versprecher und die Impfpflicht lesen.

Was Nüßlein im November noch herausgerutscht ist, thematisiert Söder jetzt zwar noch verdruckst, aber nicht mehr versehentlich: die Impfpflicht steht auf der Agenda und sei es eben durch die Hintertür: Wer sich nicht impfen lässt, soll für den fortgesetzten Lockdown verantwortlich sein.

Es ist jedenfalls ein ominöser Zufall, dass Nüßlein in dem Moment fällt, wo die Impfstrategie ohne Pflicht in ernsten Schwierigkeiten steckt, weil viele sich nicht impfen lassen wollen.
Steht die Politik vor der Alternative ‚Niederlage oder Eskalation‘?
Es wird jedenfalls für uns Bürger nur noch gefährlicher mit einer politischen Klasse im andauernden Ausnahmezustand.

Schlüsselloch gucken

Bei Eingeschenkt-TV bin ich auf einen interessanten Video-Beitrag über unterschwellige Botschaften in Medienfotos gestoßen. Einfach mal anschauen:

Gut beobachtet

Die Beobachtung, dass es in diesen Bildern sehr auffällige Elemente gibt, die mit einer abbildungstreuen Fotografie nichts zu tun haben, ist sehr gut. Das gilt ganz besonders für folgende Elemente:
die roten Punkte
Nebel- und Schlüsselloch-Effekte
– (Mehrfach-)Spiegelungen von Personen

Überinterpretiert?

Schwarze Farbe

Teilweise habe ich den Eindruck, dass Orak manche Bildelemente über- oder noch nicht ganz korrekt interpretiert.
Ein zentrales Beispiel ist der schwarze Hintergrund. Ein schwarzer Hintergrund hebt eine Person, insbesondere eine mit eher heller Haut, hervor und bringt sie damit dem Betrachter nahe. Es ist also durchaus schlüssig, dass damit jemand unterstützt wird. Eine Person im Schlüsselloch wird dementsprechend vom Betrachter ferngehalten, also nicht unterstützt. So weit so gut.
Wer macht das? Das Medium, das das Foto abdruckt oder online stellt.
Wenn man davon ausgeht, dass die Medien bzw. die wenigen Agenturen, die vielen Medien Text und Bild zuliefern, sich in der Hand des ‚Tiefen Staats‘ befinden, kann man zunächst zu dem Schluss kommen, dass der ‚Tiefe Staat‘ auf diese Weise eine Person bewirbt oder bekämpft.
Aber in der Allgemeinheit, dass die schwarze Farbe einen ‚Tiefen Staat‘ repräsentiert, ist die Interpretation potenziell irreführend. Ich würde mich lieber mit der schwächeren Variante begnügen, dass diejenigen Kräfte, die die Medien kontrollieren, mit schwarzer Farbe jemanden als positiv oder negativ framen. Das reicht mir.

Roter Punkt

Der rote Punkt ist extrem auffällig und interessant. Es ist für mich naheliegend, dass ein roter Punkt irgendeine Brisanz in einer Person oder einer politischen Position markieren soll. Aber, dass diese Brisanz ausgerechnet die Positionierung der Freimaurer sein soll, erschließt sich mir (noch) nicht. Warum ausgerechnet Freimaurer? Wer ist das überhaupt? Und sind die in ihrer Position homogen? Schwierig!

Beispiele und Bezüge

Ich gehe jetzt einfach mal Beispiele durch, die mich unabhängig von Oraks Bewertung auch schon beschäftigt haben:

Annegret Kramp-Karrenbauer

Das Foto war im Spiegel. Hier passten Text und Schlüsselloch-Foto perfekt zusammen: die Medien hatten sich schon seit ihrer Wahl zur CDU-Vorsitzenden auf Kramp-Karrenbauer eingeschossen, viele schon vorher und wollten sie weg haben. Es war mir bereits einige Monate früher in einem Blog-Beitrag aufgefallen, dass AKK einer ganzen Reihe von Medien ein Dorn im Auge war. Nur war zB bei Foreign Policy die Bildsprache eine ganz andere:

Kein Schlüsselloch, nur ein sehr unvorteilhaftes Foto geballter Harmlosigkeit.

Armin Laschet

Seit kurzem Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer.
Und, nanu, der Nachfolger wird ebenfalls ins Schlüsselloch gesteckt:
Tagesschau 22.6.2020

Und hier gibt es statt Harmlosigkeit links noch die rote Brisanz dazu.
Oder wie Orak sagen würde: neben dem Tiefen Staat sind auch die Freimaurer gegen den neuen CDU-Vorsitzenden. Die ‚Freimaurer‘ von der Tagesschau?
Aber in jedem Fall deckt sich das Schlüsselloch für AKK und Laschet mit meiner Beobachtung, dass viele Medien, neben SPIEGEL auch die Springer-Presse, die Werbetrommel eher für Friedrich Merz gerührt haben, der dummerweise auch gegen Laschet wieder verloren hat.

Friedrich Merz

Wenn beide Sieger über Merz im Schlüsselloch gezeigt wurden, wie sieht es dann mit Merz selbst aus?
Stern 21.09.2020

SPIEGEL 27.10.2020

Tagesschau 15.6.2020

Tagesschau 15.1.2021

Taz 14.3.2020

Taz 3.1.2021

SZ 16.1.2021

T-Online 14.1.2021

Man findet ihn manchmal mit mehr oder weniger schwarzem Hintergrund, manchmal mit hellem, wo er dann sofort nach weniger aussieht, manchmal auch mit leicht bizarrem Hinter-/Vordergrund.
Aber ich habe mir sehr schwer getan, ein Schlüsselloch-Bild oder gar einen roten Punkt zu finden. Einem Schlüsselloch kommt am ehesten noch das Taz-Bild vom 3.1.2021 nahe. Merz hat aber praktisch nie einen roten Punkt! Oder ist das da bei T-Online schon einer?

Angela Merkel

In einem eigenen Beitrag hatte ich mich im Mai 2019 mit einem sehr merkwürdigen SPIEGEL-Titel auseinandergesetzt:

Da ist viel schwarzer Hintergrund, aber er steht nicht wirklich hinter Merkel, und sie wird auch nicht hell und schon gar nicht strahlend hervorgehoben, sondern teilweise schwarz mitverschattet. Ich hatte den SPIEGEl-Titel damals als „Tritt in den Hintern“ interpretiert. Im Namen von Joe Biden, der damals noch nicht einmal Präsidentschaftskandidat war (jetzt aber schon Präsident!) habe der SPIEGEL ihr damals mitgeteilt, dass sie unerledigte Aufgaben habe. Deshalb die Schatten über ihrem Antlitz? Das Schwarz stand ja als ‚Finsternis‘ sogar grau im Titel.

Kevin Kühnert

Über die bizarre Liebe im SPIEGEL zu Kühnerts sozialistischem Unfug hatte ich ebenfalls im Mai 2019 einen Beitrag geschrieben. Dort war auch die strahlende Ikonographie für Kühnert ein Thema:
Ich: SPIEGEL hat Kühnert seinen Lesern als strahlenden Helden nahegebracht
Orak: Der Tiefe Staat steht hinter Kühnert, ohne Schatten im Gesicht und ohne Rot

Emmanuel Macron

Im selben Blogbeitrag hatte ich mich auch über die Ähnlichkeit der Abbildung Kühnerts mit der Macrons ausgelassen:
Hier gibt es auch viel Schwarz im Hintergrund und ein strahlendes Gesicht. Aber es gibt auch einen merkwürdigen weißen Nebel links im Bild und einen roten Nebel, nicht wirklich einen Punkt, rechts im Vordergrund.
Ich: mehr Unklarheit und Brisanz als bei Kühnert
Orak: die Freimaurer sind im Spiel
(ohne dass ich verstehen würde, in welcher Weise)

Das Betrachten von Medienbildern und Abklopfen auf die Symbolik ist natürlich ein Spiel, das jeder für sich betreiben kann…

Nachtrag 03.03.2021
Ein extremes Foto dieser Art gibt es heute im Spiegel:

Aus rein fotografischer Sicht wäre das zweifellos ein Foto zum Aussortieren.
Wenn es denn jemals so in der Kamera entstanden wäre!
Im Rahmen der oben diskutierten Symbolik fällt natürlich vor allem der fette rote Punkt rechts auf, dazu noch farblich völlig unverträglich zum roten Hintergrund: schmerzhafte Farbwirkung.
Zweitens fällt der schwarze Balken quer über die Brust der Politikerin auf, der noch dazu am linken Rand mit einem vertikalen schwarzen Gitter-Stab kombiniert ist:
Was ist das? Handelt es sich um ein Extrem-Schlüsselloch, ein mediales Gefängnis-Gitter?