Vor fast 7 Jahren stand auf meinem Blog vieles, was damals noch als Verschwörungstheorie diffamiert wurde, aber heute erwiesen ist. Er war eine fette Spinne in einem Geheimdienstnetzwerk und war vom Staat lange gedeckt worden. Weniger vom russischen Staat, als lange von dem Staat, in dem er auch lebte.
Der Link ins Lokale
Der heißeste Epstein-Link nach München heißt Philippa Sigl-Glöckner und war 2024 SPD-Bundestagskandidatin für München Nord, gerade einmal 7 Jahre nach ihrem Eintritt in die SPD.
Auffällig ist, dass sie nicht nur auf ihrem Wahlkampf-Plakat, sondern auch in der Wikipedia in der ersten Zeile als „Ökonomin“ vorgestellt wird, obwohl sie gerade einmal einen Bachelor-Abschluss gemacht hat, in dem Volkswirtschaft eines von drei Fächern war.
Aber mit dieser dünnen Grundlage hat sie im zarten Alter von 30 Jahren einen ökonomischen „Thinktank“ gegründet. Da ist keine Wissenschaft zu vermuten, sondern lupenreine Politikbeeinflussung.
Medien-Promotion vom Feinsten
Auffällig war, dass ihr dafür eine erstaunliche Medienpräsenz (sowie die Gemeinnützigkeit) geradezu zugeflogen ist: ZEIT, Süddeutsche und allein 4 Auftritte bei Markus Lanz zwischen 2022-2024.
Die Medien-Promotion für Philippa Sigl-Glöckner reicht fast schon an Luisa Neubauer heran. Und natürlich ist auch in ihrem Konzept die Klimapolitik stark vertreten sowie vor allem das leichtere Schuldenmachen.
Die Finanzierung ihres Thinktanks erfolgte in der Frühphase 2021-2023 zu 97% nicht mit deutschem Geld, was sogar (noch) in der Wikipedia steht. Durch ihren Eintritt ins Finanzministerium als Regierungsrätin und auch ihren Partner, einen SPD-Staatssekretär und späteren Minister, erreichte sie aber früh Einsicht in die Staatsausgaben Deutschlands, die sie dann als Influencerin noch stärker beeinflussen wollte und will. Wenn sie es schafft, für die Projekte ihrer eigenen privaten US-Geldgeber viel Staatsgeld locker zu machen, wird sie eine ganz Große im Feld der Public-Private-Partnership sein:
Mehr Klima, mehr Einwanderung, mehr Schulden
Schon vor und nach dem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025 sind mir die Positionen der SPD-Kandidatin Sigl-Glöckner als merkwürdig aufgefallen:
Eine wirtschaftspolitische Initiative für eine „nächste Generation“ aus Lehrern wird lange keinen messbaren Erfolg haben, aber die Zerstörung der dt. Industrie wirkt schneller und ist heute schon zu einem guten Teil schmerzlich messbar. So funktionierem seit langem rotgrüne „Visionen“ für das Land.
Ortskräfte aus Afghanistan sind für den SPD-Wähler in Milbertshofen nicht nützlich, aber potenziell ein ernstes und unkalkulierbares Sicherheitsrisiko.
Für das internationale Netzwerk im Epstein/Gates/Blair-Dunstkreis sind sie dagegen nützlich als Blaupause für künftige Abenteuer und kaum ein Sicherheitsrisiko.
Philippa Sigl-Glöckner verbindet diese durch dicke Mauern und Security getrennten Welten in ihrer Person und ist damit „gemeinnützig“. Ernsthaft.
Wie stark ist der Epstein-Link?
Grüne Moralapostel zeigen, was am Epstein-Link von Sigl-Glöckner mindestens dran ist:
„Fakt ist: #Phillipa Sigl-Glöckner hat sich bei #Epstein Assistentin und bei ihrer Chefin für einen #Friseurtermin bedankt, den diese ihr organsisiert hatte. Nicht mehr, nicht weniger“
Nun, viel weniger geht nicht: Epstein hat für Philippa nur einen Friseurtermin in New York organisiert und bezahlt (falsch s. Nachträge unten!)
SPD-Wähler in Milbertshofen erkennen sich da sofort wieder.
Hier übrigens das Originaldokument dazu, von der Rechercheurin und Finderin persönlich:
Das war 2014, lange nach Epsteins-Verurteilung wegen des Missbrauchs Minderjahriger, lange nach seiner Entlassung aus milder Haft.
Man hat letztlich nichts miteinander zu tun, aber verschafft sich Termine bei exklusiven Friseuren in New York. Frau ist Mitspielerin im großen Macht-Netzwerk, aber kann nichts für das Schicksal der „Gespielinnen“. #Metoo stößt hier an endgültige (Klassen-)Grenzen.
Und natürlich war die „linke“ Philippa auch ‚Young Leader‘ in der Atlantikbrücke:
Wichtig sind auch die indirekten Beziehungen von Sigl-Glöckner . So war sie unbestritten auch früh in ihrer Karriere für die Stiftung von Tony Blair tätig. Tony Blair gehörte schon immer zu den bekannten Spinnen im Epstein-Netz. Auch diesen Punkt hatte ich bereits 2019 nach Epsteins Tod im Blog. Und Blairs persönlicher Mentor, ebenso wie des aktuellen Premierministers Keir Starmer, die Graue Eminenz von New Labour, Peter Mandelson, ist sicherlich der wichtigste Strippenzieher, der in diesem Jahr dem Epstein-Skandal zum Opfer gefallen ist. Das ist aber Stoff für einen eigenen Blogbeitrag.
Es gibt wenig vernünftige Zweifel daran, dass Philippa Sigl-Glöckner von einem internationalen Netzwerk in die deutsche Politik geschoben worden ist, in dem Jeffrey Epstein eine wichtige und hochangesehene Person war:
Weiterungen
Der Cum-Ex- und Wirecard-Experte Fabio de Masi findet in der Personalie Sigl-Glöckner einen wichtigen Link in den Wirecard-Skandal und wirft ein wichtiges, neues Licht auf diesen:
Wann immer irgendwo bei Überwachungen oder Ermittlungen unerklärliche Fehler passieren, kann es sinnvoll sein, die Erklärung in Eingriffen von Geheimdiensten zu suchen. Da könnte so einiges ziemlich gut zusammenpassen. Solche Netze regieren letztlich die Welt, und wenn sie anderen Netzen in die Quere kommen, nennt sich das Krieg. Und die Bürger der beteiligten Staaten wurden zuvor von ihren „Eliten“ in diese Netzwerke verstrickt und müssen deshalb an die Front. In diesem Sinne gehört Sigl-Glöckner ganz sicher zur Elite, Strick-Elite.
Nachtrag 23.2.2026
Florian Post ist der konservative eh. SPD-Landtagsabgeordnete, gegen den Philippa S.-G. 2021 kandidierte und verlor und den sie 2024 als Kandidatin für München Nord beerbte, nachdem Post aus der SPD geekelt worden war.
Er hat persönliches Wissen über Philippas Weg ins Finanzministerium:
Florian Post:
„In Deutschland bekam sie unter Mithilfe ihres (jetzigen) Lebensgefährten, des damaligen Staatssekretärs und späteren Kanzleramtsministers @W_Schmidt_ einen Job im Bundesfinanzministerium (hat sie selbst so erzählt und ich schwöre jeden Eid auf das von mir Gehörte) und arbeitete wohl nebenbei auch ab und an für den BND!„
Markus Bublitz hat eine andere Sicht auf die Dinge, nicht ganz unplausibel:
Die Promotion von Philippa Sigl-Glöckner begann bereits 2019 in der WELT.
Das ist dieselbe Inszenierung von unbekümmerter Jugendlichkeit (auf dem Boden sitzend) wie in „Hallo München“ fast 5 Jahre später:

Melanie Walker war ihre Chefin bei der Weltbank, die laut Bublitz „nur“ mit der Sekretärin von Epstein den Friseurtermin vereinbart und bezahlt hat. Und Bublitz hat auch ein Dokument (mit Link) dafür:

Das sieht überzeugend aus. Die Gefälligkeit von Epsteins Büro bestand wohl in der Vermittlung des Termins. Sigl-Glöckner wurde primär von ihrer Chefin bei der Weltbank verwöhnt und sie war es auch, die Epstein Jahre später noch davon erzählt haben soll. Sie ist die Schlüsselperson, nicht Epstein persönlich.
Die KI Grok über Melanie Walker:

Links unten sieht man die Profil-Bilder der X-Accounts, die mir auch bekannt sind in dem Kontext. So wunderbar schnell, wie eine KI ist, um solche Informationen auszuwerten und aufzubereiten, so offensichtlich ist auch ihre Anfälligkeit für Zitierzirkel, potenziell fabrizierte Quellen und damit Falschinformationen!
Nachtrag 24.2.2026
Sehr schöner Überblick über Fakten und weitergehende Vermutungen von Stefan Homburg:
Er wartet klug ab, bis er auch die Kritik an ersten Thesen auf X und anderen Kanälen erhalten hat und kondensiert dann das Wesentliche und schlecht Bestreitbare in sein Video.
Nachtrag 5.3.2026: Nachbearbeitung d. DoJ
Ein wesentliches Dokument in den Epstein-Files zum Kontext Philippa Sigl-Glöckner wurde vom US-Justizministerium nachträglich nochmals verändert.
Einige Tage war es nicht da und jetzt gibt es eine zusätzliche Schwärzung.
Original bis vor einigen Tagen:

Aktueller Stand nach Änderung:

Diese Änderung zeigt, dass der Wirbel um Sigl-Glöckner in Deutschland wichtig genug war, um hier nochmals nachzuarbeiten.