Nachlese RKI-Files

Die RKI-Files machen öffentlich, dass sog. Querdenker und krit. Medien schon 2020 näher an der Wahrheit lagen als die meisten Berichte in etablierten Medien.
Wir brauchen wieder bessere Medien und dafür müssen schlechte auch bluten.

Stefan Homburg hat inzwischen einen eigenen YT-Kanal und hat dort zuletzt einige frühe Corona-Geschichten vor dem Hintergrund der veröffentlichten RKI-Protokolle neu aufgerollt:

Prof. Homburg: Rückblick auf die Angstmache im Lichte der RKI-Protokolle

Homburg blieb im Kern seit 2020 unwiderlegt

Das haben seine Gegner, von denen es viele erbitterte gibt, früh erkannt:

Der Tagesspiegel über Homburg

Sein Arbeitsprinzip war ziemlich einfach, aber wirksam:
Möglichst offizielle Quellen und Daten nutzen und konsequent wissenschaftlich interpretieren. Das erste und ein völlig unwiderlegtes Beispiel ist die Entwicklung des R-Werts, der damals der Politik (angeblich) als Grundlage für ihre Entscheidungen diente:

R-Wert im März 2020, von Homburg gebracht, vom Tagesspiegel dümmlich geleugnet
Wir wissen heute, dass die Entscheidung über das Hochskalieren mitten im Fall des R-Werts getroffen wurde und nicht wissenschaftlich fundiert war

Die Argumente des Tagesspiegel gegen die Interpretation dieser Grafik waren nicht nur wissenschaftlich, sondern sogar logisch falsch:

Es war das Argument der schwed. Gesundheitsbehörde, dass Verbote von Großveranstaltungen und freiwillige Vorsicht reichen, Lockdowns + Schulschließungen aber mehr schaden als nutzen

Daraus machte aber ausgerechnet der Tagesspiegel den Vorwurf an Homburg „Seriöse Daten, zweifelhafte Schlüsse„.

Auch bei der Prognose, dass die Politik an einen Impfzwang denkt, lag Homburg alles andere als falsch, wie wir inzwischen hautnah erleben durften:
Immer wieder deutet Homburg in seinen Tweets an, es werde einen Impfzwang gebenDass weder Gesundheitsminister Spahn noch irgendein anderer seriöser Politiker eine Impfpflicht fordern, bleibt unbeachtet
Dementis Einzelner sind Schall und Rauch, und die Impfpflicht ist nur sehr knapp gescheitert, weil die Union ganz am Ende fast geschlossen wieder ausgestiegen ist aus diesem Horror-Trip.
Außerdem konnte Homburg seine Vermutung, dass damals schon eine Impfpflicht im Gespräch war schon im Mai 2020 belegen:

Beide damals von ihm verlinkten Quellen sind heute noch verfügbar: Söder über die Impfpflicht schon im Mai 2020, Verschiedene Wege zu einem Impfzwang ebenfalls im Mai 2020.
Wir wissen heute, wie richtig Stefan Homburg lag: die Zwangsimpfungen sollten genau durch diese Hintertür kommen, und als das doch nicht reichte, sollten sie sogar explizit mit einem Gesetz und Geldstrafen erzwungen werden. Das letztliche Scheitern des Versuchs widerlegt nicht etwa die klare Absicht, sondern bestätigt sie ganz perfekt.

Weiteres Beispiel:
„Tatsächlich hatte Homburg im März in der „Welt“ geschrieben, es werde kaum mehr als 3000 Corona-Tote in Deutschland geben. Inzwischen liegt die Zahl bei über 8000″
Es war zu diesem Zeitpunkt längst klar, dass solche Zahlen von mit Corona gestorbenen Menschen in den allermeisten Fällen zu keinen zusätzlichen Toten führten:

Auch diese wissenschaftliche Erkenntnis wurde noch monatelang und mit viel Erfolg bekämpft, aber im Rückblick war klar, dass es 2020 insgesamt keine Übersterblichkeit gab, schon gar nicht in der ersten Jahreshälfte.

Paul Schreyer kontert auch

Paul Schreyer hat sich in einem weiteren Artikel die (substanzlose) Diffamierung seiner Person und seines Magazins in an anderen Medien vorgenommen. Daneben kann er auch über faire Berichterstattung berichten, die der Erfolg seiner Klage ausgelöst hat.
Vor allem tut die Ausrichtung eines Magazins gar nichts zur Sache, wenn es um die Auswertung von Dokumenten geht, die es an Land gezogen hat und deren Echtheit niemand bezweifelt.
Multipolar hat von Anfang an, noch früher als Stefan Homburg, die Finger in die Lücken der Corona-Politik gelegt und auf die Unstimmigkeiten und Gefahren hingewiesen:

Und die Kritik war sehr präzise und voller Punkte, die seither nie widerlegt, aber oft bestätigt wurden:
„Entwicklung von Fallzahlen ist nur dann aussagekräftig, wenn sie…ins Verhältnis zur Anzahl der…Tests gesetzt werden“
„Unklare Daten zur Sterblichkeitsrate“
„Wodargs Hauptargumente werden in den zahlreichen Faktenchecks nur gestreift, aber nicht widerlegt“

Die jüngste Bestätigung gibt es im Rückblick, den Prof. Schrappe im Cicero veröffentlich hat. Auch ein anderer früher Kritiker, der Medizinstatistiker Gerd Antes lieferte im März 2020 und liefert 2024 Beiträge zu dem, was da grundlegend schiefgelaufen ist und worauf das Multipolar.Magazin von Paul Schreyer auch schon im März 2020 hingewiesen hatte.
Es ist eine Fortsetzung der Medienlüge, dass man es damals nicht besser wissen konnte. Man wollte es nicht besser wissen!

Eigene alte Rechnung begleichen

Im April 2020 hatte ich mir die Mühe gemacht, einen ARD-Faktencheck über die Thesen von Sucharit Bhakdi unter die Lupe zu nehmen: Fake News über Falschnachrichten.
Das eindeutige Fazit war gewesen, dass der ARD-Faktencheck Bhakdi keinerlei Falschnachrichten nachweisen konnte, sondern ausschließlich eine „falsche“ Bewertung von Tatsachen, über die es gar keinen Streit gab. Die Datenlage war bekanntermaßen unzureichend. Bhakdi und andere Mediziner schlossen sich der Ansicht von John Ioannidis an, dass die Tödlichkeit des Virus wohl nicht höher sei als bei der Influenza / echten Grippe. Weil es gegen Influenza nie so weitreichende Maßnahmen wie gegen Corona gab, war es also nur schlüssig die Corona-Maßnahmen für übertrieben und merkwürdig zu halten.

Viele Medien waren ganz anderer Ansicht und bekämpften genau diesen Vergleich von Covid mit Influenza nach Kräften:

Diese Frage der Gefährlichkeit von Corona vs. Influenza wurde RKI-intern geklärt, wie das RKI-Protokoll vom 19.3.2021 zeigt:

Und nein, BR-Faktenfuchs, es ging im März/April 2020 praktisch ausschließlich um die Todesfälle, nicht um andere Gründe, die erst später ins Feld geführt wurden. Die RKI-Protokolle beweisen damit, dass es im Frühjahr 2020 völlig legitim und vernünftig war, Corona mit der Influenza zu vergleichen, um die Maßnahmen als ungewöhnlich und überzogen zu erkennen. Davon kann keine Nebelwand und auch kein Themenwechsel ablenken: Sucharit Bhakdi und Wolfgang Wodarg hatten keine Falschnachrichten oder Mythen verbreitet, sondern legitime medizinische Einwände korrekt formuliert.

Mehr Hintergrund von Homburg

Viel beachtetes Interview, das Jasmin Kosubek kürzlich mit Stefan Homburg geführt hat:

Jasmin Kosubek interviewt Homburg mit kritischen Nachfragen

Und auch der ältere Beitrag vom Homburg selbst zu den RKI-Files lohnt sich:

Und Stefan Homburg bei Twitter zu folgen, lohnt sich auch:

Corona-Lügenblätter bluten jetzt

Die Südddeutsche Zeitung hat einen bedeutenden Stellenabbau angekündigt. Hauptgrund seien „unerwartet große Probleme im Printgeschäft“, bedeutet: Abo-Kündigungen durch langjährige Leser.
Wenn man nach Ursachen forscht, kommt man auch an den Lügen-Kampagnen der SZ zu Corona nicht vorbei. Berühmt ist dieser Diffamierungsartikel:

In dem Machwerk heißt es unter anderem:
„Homburg hat, wie alle Anhänger der Impfpflicht-Behauptung, keine Belege“
Erstens ist es nie leicht, Prognosen zu belegen.
Zweitens hatte Homburg (wie oben gezeigt) bereits 2020 Belege geliefert.
Drittens hat die SZ den endgültigen Beleg schon 1,5 Jahre später selbst geliefert, als sie selbst massiv für die Impfpflicht agitierte:

Die Anleitung dafür war schon im Herbst 2020 direkt aus der Chefredaktion gekommen, wie ich bereits in einem früheren Beitrag gezeigt hatte.
Journalisten, die die gleichgeschaltete Corona-Berichterstattung kritisierten, hatten schon früher ihren Arbeitsplatz verloren. Es ist hart, aber nicht ungerecht, wenn jetzt auch lininientreue Journalisten nicht verschont bleiben. Mit Lügen und Hetze soll es sich nicht besser leben lassen als mit wahrheitsgetreuer Berichterstattung.

Angeschwärzt: Generalarzt Holtherm

Die RKI-Files haben die Frage aufgeworfen, wer der geheimnisvolle Signalgeber für das Hochskalieren der Corona-Pandemie am 17. März 2020 war.
Generalarzt Holtherm passt datenforensisch und inhaltlich hervorragend.

Die RKI-Files sorgen für Aufregung in den sozialen und auch in den seriösen Medien:

Der dümmste Faktenchecker Deutschlands verbiegt die RKI-Files

Wir wollen den berüchtigten ARD-Faktenerfinder ausnahmsweise zitieren:

Im Protokoll vom 16. März 2020 steht, dass am Wochenende eine neue Risikobewertung vorbereitet wurde. „Es soll diese Woche hochskaliert werden“, heißt es. Die Risikobewertung werde veröffentlicht, sobald eine in den Dokumenten geschwärzte Person ein Signal dafür gebe.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums steht hinter der Schwärzung „ein interner Mitarbeiter des RKI

Der erste unterstrichene Satz ist das Schlüsselthema in den RKI-Files, der zweite vermutlich eine Notlüge, um diesem Thema einigermaßen heil zu entkommen: „Nach Angaben des Gesundheitsministeriums„, nicht des RKI, das dem BMG ja als untergeordnete Behörde nicht widersprechen darf.

Tom Lausen bietet in diesem Video eine Lehrstunde dazu, wie er die Person identifiziert hat, die hier angeschwärzt wird:

Auch softwaretechnisch und zum Thema KI interessantes Video zur Datenanalyse der RKI-Files

Aud die schwarzen Balken kommt es an:
#BlackLinesMatter, und sie können auch entschlüsselt werden!

Selbst überprüfen

Das PDF mit allen freigeklagten Protokollen gibt es hier zum Selbststudium.
Darin findet man unschwer den strittigen Passus mit der Schwärzung:

Das Corpus Delicti

Wenn man den ganzen Abschnitt im PDF von „Aktuelle Risikobewertung“ bis „dafür gibt“ mit der Maus markiert, herauskopiert und in einen Texteditor einfügt bekommt man wie von Tom Lausen behauptet:

Aktuelle Risikobewertung .
o Am WE wurde eine neue Risikobewertung vorbereitet. Es | VPras
soll diese Woche hochskaliert werden. Die
Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald Po
ein Signal dafür gibt.

Im PDF wurde also nicht nur oberflächlich geschwärzt (sonst würde man hier den Klarnamen lesen), sondern die kzu verschleiernden Klarnamen wurden auch im Text durch Pseudonyme ersetzt. Wenn diese Pseudonyme durchgängig (gleicher Klarname=>überall gleiches Pseudonym) verwendet werden, lässt sich auf den Pseudonymen auch eine inhaltliche Analyse (z.B. mit ChatGPT oder auch mit anderen Werkzeugen) durchführen, um z.B. eine Funktion von ‚Po‘ ableiten zu können. Und diese Analyse ergab laut dem Video mit Lausen, dass es sich bei ‚Po‘ um eine wichtige, führende Figur im Pandemie-Spiel handelte.

Noch ein zweiter Check lässt sich leicht z.B. im Acrobat-Reader durchführen. Laut Lausen ist der Klarname ‚Holtherm‘ nur noch einmal in den Dokumenten zu finden. Und das ist ebenfalls eine wahre Behauptung, ich finde nämlich:

Die Stelle in den RKI-Files, an der General Holtherm mit Klarnamen enthalten ist.

An dieser Stelle sind nun mehrere Dinge spannend:
1. die Stelle ist ebenfalls viel beachtet: Scheingenauigkeit vom BMG durchgesetzt, von RKI kritisch gesehen
2. Auch hier gibt Hr. Holtherm im Namen von Minister Spahn eine Anweisung an das RKI
3. Hier kann man die Textlänge abgreifen und in die andere Stelle einfügen!

Und genau das habe ich natürlich auch nachvollzogen:

Hr. Holtherm passt hervorragend zu dieser Schwärzung

Und Generalarzt Holtherm passt aus vielen anderen Gründen hervorragend z.B. auch zeitlich. Lausen weist zum Beispiel darauf hin, dass das Pseudonym ‚Bo‘ wenig in den Protokollen auftaucht und am Anfang gar nicht. Der Grund ist denkbar einleuchtend:

2. März 2020: Gehorsamst angetreten!

Generalarzt Holtherm hat nämlich seinen Dienst im Bundesgesundheitsministerium erst am Montag 2. März 2020 angetreten.
Hier eine Meldung dazu mit diesem prächtigen Foto:

3.3.2020: Generalarzt Holtherm in Uniform zum Dienst an der Gesundheit angetreten.

Zitat aus der dürren Meldung:

Dr. Holtherm verbindet durch seine lang­jährigen Erfahrungen die Themen Gesundheit und Si­cherheit und ist daher Sinnbild für die neue Abteilung“

Corona war also ganz offensichtlich eine militärische Angelegenheit und ab sofort generalstabsmäßig organisiert. Das erklärt auch, warum im Januar und Februar 2020 viele Behörden und Medien das Thema noch heruntergespielt und als „rechtes Thema“ belächelt haben, im März 2020 aber dann eine 180°-Grad-Drehung hingelegt und danach konsequent den Ernstfall geprobt haben:
„Jawoll, Herr Generalarzt!“

Holtherm übernahm im BMG die „Abteilung 6 „Gesundheitsschutz, Klima und Nachhaltigkeit“

Klima gehört also auch in dieselbe Agenda, was ja längst auch aufgrund der ähnlichen, geringen Qualität der „Wissenschaft“ zu vermuten war.

NATO-Strukturen hinter der Corona-Plandemie

Der Autor und Gründer des Multipolar-Magazins, der letztes Jahr die RKI-Files hat bereits im September 2020 in einem Buch akribisch nachgezeichnet, wie lange (mehr als 20 Jahre) bereits mit Übungen an einer großen Pandemie gearbeitet wurde:

Viele Spuren führten dabei deutlich ins Pentagon.

Neben dem uniformierten Einzug von Generalarzt Holtherm ins Bundesgesundheitsministerium gab es seither zahlreiche Gelegenheiten, bei denen das Militär im Pandemie-Kontext aufgetaucht ist:

Bereits ab dem 18. März 2020 half auch das britische Militär beim Testen.
Bundeswehrsoldaten halfen bei der Kontaknachverfolgung: mit welchem Erfolg?
Ablehnung dieser „Hilfe“ in Kommunen löste geharnischte Reaktionen aus:
Dass in den USA das Impfen mit Gesetzen für den Kriegsfall beschleunigt wurde, musste in Deutschland verdächtig geleugnet werden:


Bundeswehrsoldaten „halfen“ (zur Einschüchterung der Insassen?) beim Impfen u.a. in Altenheimen:


In Portugal brachte ein General das Impfen auf Trab:

Der General und heutige Generalinspekteur Breuer übernahm nach Amtsantritt der Regierung Scholz den Corona-Krisenstab im Kanzleramt:

Und natürlich nicht zu vergessen ist das, was Angela Merkel bereits am 18. März 2020 (also unmittelbar nach der Heraufstufung) sagte:

Auch viele Narrative run um die Pandemie waren eindeutig keine deutsche Spezialität, sondern international vorgeprägt:

Es gibt da nichts mehr zu leugnen: Die Corona-Plandemie fuhr auf der militärischen NATO-Schiene vor und diente sehr wahrscheinlich bereits der Vorbereitung auf den heutigen Kriegszustand.

Besser dumm stellen

Medien berichten etwas kritischer über den Corona-Impfstoff, stecken aber den Kopf in den Sand vor dem ganzen Ausmaß seines Scheiterns. Die Ethikbüchse sagt: weil sie mit drinhängen.

Es gab zuletzt wieder viele Neuigkeiten von der Corona- und Impffront.

Bakterien-DNA im Impfstoff

Der MDR hat gestern in der Umschau einen Bericht über Verunreinigungen im Pfizer-Impfstoff ausgestrahlt, der einigermaßen ausgewogen und informativ war:

Nachtrag 24.1.2024, nächste Kopie:

Die Laborergebnisse von Prof. König sind keineswegs neu und einzigartig. Aus den USA existieren dazu ähnliche Ergebnisse, die seit April als Preprint veröffentlicht sind.
Den Kommentar zur Sendung und ihren Inhalten mit vielen Verweisen zum Thema gibt es von Norbert Häring:
Bakterien-DNA im Pfizer-Impfstoff: MDR berichtet, Behörden mauern, Labore wagen nicht zu untersuchen

Mal wieder Kopf in den Sand bei Herzproblemen

NTV hat festgestellt, dass mal wieder eine Sportlergruppe mit Herzproblemen zu kämpfen hat. Standen bzw. fielen 2021 noch die Fußballspieler ins Rampenlicht, sind es jetzt die Radsportler:

Natürlich ist das „Rätselraten“ über die Gründe auch 2023 noch groß, obwohl die Diagnosen teilweise recht konkret sind: „eine lebensbedrohliche Rhythmusstörung„.
Nun sind Herzrhythmusstörungen eine typische Folge einer Herzmuskelentzündung, und dazu, dass diese nicht ganz so selten nach der Corona-Impfung auftritt, hat sich von Mai 2021 bis heute ein großer Haufen Evidenz angesammelt. U.a. hat eine Basler Studie gezeigt, dass ca. 3% der Geboosterten eine Form der Myokarditis erleiden, meist ohne es zu merken, oft mit mildem Verlauf, also z.B. Rhythmusstörungen und Karriereende im Leistungssport. Beim 30-jährigen Fussballer Eriksen reichte gar nur ein kleiner Herzschrittmacher. Er war davor auch nur 5 Minuten „tot“.

Täuschung und Fakten zur Übersterblichkeit

Der „Erbsenzähler“ Marcel Barz hat sich die Sterbezahlen und die vom Statistischen Bundesamt errechneten Übersterblichkeiten besonders der Jahre 2020, 2021, 2022 vorgenommen und mit der besseren und üblichen Altersstandardisierung nachgerechnet: Wie das Statistische Bundesamt die Zahlen zur Übersterblichkeit verfälscht hat
Ergebnis: 2020 gab es die behauptete Übersterblichkeit insgesamt gar nicht, worüber Leser dieses Blogs schon 2021 informiert wurden. 2019 und 2020 waren in Deutschland die Jahre mit der geringsten Sterblichkeit, wenn man die Alterung der Bevölkerung berücksichtigt:

Farbliche Darstellung der Sterberaten aller Altersjahre in den Jahren 2010 bis 2022.
(Für eine größere Darstellung hier klicken.) Das Jahr 2020 ist zur Orientierung rot umrandet. Quelle: Rohdaten des Statistischen Bundesamtes. Die Berechnung sowie alle Werte finden sich hier (PDF).

Man sieht aber deutlich, dass 2021 und 2022 besonders die Jahrgänge der 60-70 Jährigen blauer denn je wurden. 2021 sind auch viele Jahrgänge zwischen 45 und 55 recht dunkel, 2022 dafür die Jahrgänge unter 25 (die 2021 deutlich später geimpft wurden). Im Vergleich zu den Jahren vor 2015 war das für die Jüngeren aber noch lange nicht wirklich dramatisch.

Besonders schön zeigt sich das für die mittleren Jahrgänge, wenn der (fallende) Langzeittrend und die jahreszeitlichen Schwankungen statistisch abgetrennt werden:

Darstellung der wöchentlichen Sterberaten der Altersgruppe 45-50 und 50-55 in den Jahren 2011 bis 2023 (blau), saisonaler Verlauf mit Trend (schwarz). Grafiken zur Verfügung gestellt von Ulf Lorré. Quelle: Rohdaten des Statistischen Bundesamtes. Die Berechnung sowie alle Werte findet sich hier (PDF).

Da sieht man deutlich, dass 2020 nicht mehr als etwas grippeartig Saisonales unterwegs war, aber 2021 und 2022 etwas Böses mitten im Jahr: Was könnte das gewesen sein? Bis Mitte 2023 hat es sich zum Glück wieder annähernd normalisiert.
Corona war wohl wie von bösen Querdenkern von Anfang an behauptet eine politisch aufgebauschte Krankheit, die Impfung dagegen ein echter Schlag ins Kontor.

Der kanadische Wissenschaftler Denis Rancourt hat eine globale Erklärung für das von Marcel Barz für Deutschland statistisch herausgearbeitete Sterbegeschehen 2020-2022:

Laut Rancourt gab es 2020 nur lokale Übersterblichkeiten durch gesundheitsschädliche Maßnahmen wie Behandlungsvorschriften für Corona-Kranke und Einschränkungen für Vulnerable. Ab 2021 sei die Sterblichkeit dann aber global mit der Impfung gestiegen.

Impfen von Kindern im Allgemeinen

Multipolar hat ein spannendes Buchkapitel über eine Langzeitstudie in Afrika veröffentlicht, die die Wirkung von Impfungen bei Kindern untersucht hat, aber nicht speziell gegen die gemeinte Krankheit, sondern allgemein für das Überleben von allen Krankheiten.
Ergebnis: manche sind richtig gut und halbieren die Sterblichkeit in etwa, z.B. die Masernimpfung, andere richtig schlecht und verdoppeln sie, z.B. die Dreifachimpfung gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten. Der Unterschied lässt sich an einer Eigenschaft beider Impfungen festmachen.
Das Kapitel lohnt sich: Sind geimpfte Kinder gesünder oder nicht?
Es ist nicht alles schlecht, aber die üblichen Tests der Impfstoffe taugen nach dieser Untersuchung nicht viel.

Fazit

Das Thema Impfung bleibt tabubeladen, eine nüchterne Aufarbeitung ist so schnell nicht zu erwarten.
Das ist nicht verwunderlich, denn am Ende könnte die Erkenntnis stehen, dass der staatliche und mediale Impfdruck völlig unangemessen war und auf schwere Körperverletzung, fahrlässige oder gar vorsätzliche Tötung hinauslaufen könnte. Das wollen nun mal alle Beteiligten vermeiden.

Die Vorsitzende des Ethikrats Alena Buyx („Ethikbüchse“) hat denn auch den Medien deutlich gesagt, dass sie mit drinhängen, wenn ihre Gegner Recht bekommen:

Alena Buyx: ein freches Biest

Nachtrag 14.12.2023
Marcel Barz hat zur Analyse der Sterbedaten auch ein Video veröffentlicht:

Ziemlich überflüssiges Video, die „Glaskugel“-Metapher ist nicht hilfreich für diejenigen, die rechnen können und wollen.

Nachtrag 19.12.2023
Der MDR hat den oben gezeigten Umschau-Beitrag zur Verunreinigung des Corona-Impfstoffs mit DNA am Sonntag ‚vorläufig‘ gelöscht. Norbert Häring hat auch dazu die wesentlichen Informationen. Der Altpapier-Beitrag des MDR selbst mit Kritik an der Umschau findet sich hier. Den Artikel der Sächsischen Zeitung, der sich nicht einmal entblödet, ‚psiram‘ zum ‚Internetlexikon‘ zu adeln, gibt es hier.
Die Berliner Zeitung hat auch einen ausführlichen Artikel zum Beitrag des MDR und seiner Löschung:

Nachtrag 20.12.2023
Ein alter Bekannter sieht in seiner Auswertung das Problem in den mittleren Jahrgängen nicht:

Jens‘ Zahlen zeigen tatsächlich ein neues Problem in den Jahren 2021 und 2022 nur in den Altersgruppen 60-79.

Nachtrag 24.1.2024
Nach dem MDR hat auch der WDR über die Verunreinigung der MNRA-Impfstoffe berichtet. Mal schauen ob der Beitrag in der Ruhrausgabe länger verfügbar bleibt.